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ist nicht in Abrede zu stell en, daß die vor beistr ö
mende III *) schon in den frühesten Zeiten Veranlassung
gab, sich auf dem Platze der heutigen Stadt Wohnunge n
zu erbauen, in welchen Fischfang, Mühlen und etwas
Feldbau betri eben wurd e; was aber von dem Schlosse
Dawenfeld — Wodanfeld — das um das Jahr 590 ein
Götzentempel in der Nähe des heuti gen Feldkirchs gewe
sen seyn soll, gemeldet wird, beruht auf unsicher» An
gaben der Chroniken, welche gern in ein hohes Alter
hinaufsteigen ; die Benennung Oberfeld kommt diese r Ge
gend wegen ihrer hö hern Lage zu.
*) Dieß scheint ein Gattungsname derjenigen Gewässer zu seyn, die
einen ra schen Lauf habe n, denn die Iller bei Kempten, Jls
bei Passau, III bei Straßburg, 31m in Thüringen IC. haben
den nämlichen Wurzellaut.
Die Behauptung Pruggers (S. 12), daß die ziem
lich wohl erb aute Stadt im Jahre 935 schon geraum e
Zeit unter dem Schutze der montfortischen Schattenburg
geruht habe, ist sehr gewagt, höchstens darf um diese Zeit
ein Hof — Curt is — angenommen werde n, über welche
Höfe ein Reichsges et z vom Jahre 926 anor dnet, daß sie
gegen die Einfälle der Ungarn und zur Sicherung des
Eigenthumes eine zwec kmäßigere Befe sti gung erhalten sol
len. Mit mehr Wahrscheinlichkeit führt Bucel in (Rhaet.
211) an, daß die Fam ilie der Montfort um das Jahr
1022 zahlreich an ge wachsen sey, und mit mehrern andern
Schlössern auch die Schattenburg ihre Entstehung erhal
ten habe. Unstreitig ging der Ursp rung der Stadt von
diesem Schlosse aus; die Grafen bau ten am Fuße der
An höhe Stallungen für die Pferde, Wohnungen für die
Knap pen und Kne chte, sor gten für eine Unterkunf t der
fahrenden Ritter, und wie man sich noch erinnert, hieß hieß