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welche die Montfort immer in ihrem Schilde hatten.
(Sc hwab 140.) — Folgt man dies er heraldischen Spur,
so lei tet sie auf Gerold von Bußen (sieh oben L 1). Die
ältesten Gesc hichtschreiber nennen ihn den Fahnenträger
des Kaisers, oder den Grafe n von der Fah ne, weil er
sich mit seinem Kriegsvolke das ehrenvolle Recht des Vor
kampfes erworben hatte. Es wäre daher nicht ungereimt,
wenn ihm der Kaiser den bildlichen Namen Mons sor
tis — Starkenberg — beigelegt hätte, als er sich mit sei
nen Schaaren wie ein Berg den Feinden entg egen stemmte,
und dieser Beiname kann wohl auf die Nachkommen sich
vererbt ha ben. — Bucel in (Rhaet. 107 und 147) stellt
zwei Meinungen auf. Nach einer wanderten die Mont
fort um das Jahr 710 in Rhätien ein, nach der an dern
geschah dieß erst unter Pipin und Karl dem Großen.
Sieht man auf die Macht und das Ansehen, zu welchem
dieses Geschl echt nicht nur in Rhätl'en, sondern auch im
Lande der Allemannen gela ngte, so ist der Einfluß kai
serl icher Seitenverwandtschaft nicht zu verken nen.
Die Vertheilnng der Erbgüter Gerold s von Bußen
läßt sich zwar nicht mehr na chweisen , aber in den Gra
fen von Pful le ndorf blieb ein Zweig auf einigen Stamm
gütern zurück, bei dem man die Fahne im Wappen fand.
Schw ab. (S. 120) erzählt, daß Gero, Graf und Herr
zu Pfullendorf, der Familie Montfort ang ehörte, und im
Jahre 1035 in einem Schiffe auf dem Bod ensee starb,
als er in hohem Alter seine Lebenslage im Kl oster Pe
tershausen besc hließ en wollte. Das Erlöschen die ser Linie
erfolgte mit Berthold im Jahre 1167 (si che oben 1. 4).
— Die Abstammung der Pf alz grafen von Tübin gen aus
dem montfortischen Gesch lec hte, welche Guter andeutet e,
erhellet deutlicher aus Bucelin (R haet. 236), wo im 2*