243
eigenen um 10 Mark Sil ber. (Ramsp. 281.) — Bucelin
(Rh aet. 436) gibt die ser Fam ilie einen gevierten Schild ;
oben r echts und unten links ein Herz mit einem aus dem
selb en hervo rragenden Kreuze; oben links und unten re chts
ein schwarzes Hüfthor n. Den e rsten dies es Gesch lech tes
nennt er Schmidt von Schwarzenhorn aus dem Jahre
975, sagt aber, daß die Sorglosigkeit der Nachkommen
und die Un bild der Zeit keine Reihe nfolge anzuführen ge
stat te. Später zählt diese r Schrif tstel ler auf: Felir und
Joha nn. Der Letztere starb in Frankrei ch, und der Sohn
des Erstere n, Joha nn Rudolph, wird schon Freiherr von
Schwarzenhorn genan nt *). Da ihm nur eine Tochte r, M.
Anna, nach dem frühen Tode seiner Söhne übrigte, so
wurde Na men, Titel und Wappen auf ihren Gemahl Ma
rimilian von Seca u, und fetzt auch Baron von Schwar
zenhorn übertragen.
*) Es ist der nämli che, dessen die Tir vlerzeit ung (Jahr 1838 Nr.
27 rc.) gedenkt. Geboren zu Stein am Rhein int Jahre 1590, er
schwang er sich nach schweren Leiden zum kaiserlichen Großbo th-
schaster in Kon stantino pel , Vizep räsid ent en des Hofkriegsrathes in
Wien, und starb daselbst im Jahre 1667.
b) Schlins.
Scl ine und Ensline wird dieser Ort in einem Di
plome Kaiser Ottos II. aus dem Jahre 973 genannt,
und dem Stif te Einsideln eine Besitzung in die sem Dorfe
bestät iget. Der Kirche wurden im Jahre 1359 Abläss e
ertheilt, das Besetzungsrecht gehörte dem Domprobste in
Chur. — Hier wurde Bartholomä Bernhard geboren, der
als Priester und Pr obst in Kember g — südlich von Wit
tenberg an der Elbe — bei dem Ausbruche der lutheri
schen Glaubenöneuerungen zu diesem Bekennt niß überging
und sich verehelicht e. 16*