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bis ihn der Abt dem Pfarrer in Grünenbach als Ka plan
beigab. Dort lebte er nach der Aufhebung von seiner Pen
sion, die aber ver möge Uebe reinkun ft zwischen Oesterreich
und Baiern im Jahre 1814 zu zwei T heilen von jenem
und zu einem Theile von die sem übernommen wur de.
Noch einige Zeit privatisirte er in Mayerhöf bei dem
dortigen Pf arrer, und zog sich dann mit dem selben nach
Egling bei Landsberg zurück.
10. Gallus Hast er, geboren 1774 zu Bregenz, be
suchte die Lehranstalten in der Mehrerau, zu Ehingen,
Innsbruck und Linz, und wurde nach dem Prof eßsahre
1800 im Kloster ausge bi ldet. Er versah die Orgel, und
wurde als Kaplan nach Sigmariiigcrdorf geschickt , nach
dem Tode des Abtes Franz aber zurück gerufen, und zum
Pfarrer in Vorkloster bestimmt, in welc her Eigenschaft
ibn die Auflös ung des Stiftes traf. Sein Aufenthalt in
Brege nz währte kurze Zeit, dann bewarb er sich um die
erledi gte Pfarrei Fussach, von welcher er in einigen Jah
ren nach Hard befördert wurde.
11. Gebh ard Mahler, geboren 1779 zu Leutkir ch,
kam als Singknabe in das Nor ber tine rkloster Noth, und
vollendete da das Gymnasium, die Philosovhie bei den
Erjesuiten ill Augsbu rg. Seine Geschicklichkeit im Ge
sänge und vortreffliche Tenorstimme versc haf ften ihm im
Jahre 1801 die Aufnahme in das Kloster, wo er die
weitern Studien fortsetz t e. Unterricht der Studenten in
der lateinischen Sprache, Musik und die Leitung de rsel
ben auf dem Chor, so wie die Aufsicht über den Kon
ventkeller waren seine Beschäftigung bis zum Abgänge
aus dem Kloster. Nach einem jährigen Aufenthalte in
Bregenz be gehrten seiner die Einwohner des Kantonsortes
Appenzell, wohin er sich mit Zurücklassung eines Drittels Drittels