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bekannt ist, übri gens war die Gemeinde zu Bregenz ein-
gepfarrt. — Mit Uebereinstimmung der Betheiligten wurde
sie' im Jahre 1512 von Bregenz getrennt, doch erhoben
sich zwisch en Mehrerau und Weißenau über das Be
setzungsrecht einige Anstände, die im Jahre 1558 dahin
ausgeglichen wurden, daß bei jeder Erledigung die Be
setzung von den beiden Stiftern abwechselnd vorgenommen
ward. So bli eben die Verhält ni sse bis zum Jahre 1602,
in welchem die beiden Klöster eine Unterhandlung pflog en,
in welcher Wolffurth der Mehrerau ausschließlich zufiel.
m) Oberfeld.
Diesen Namen führ te eine Ritterburg, an der Ach
unwei t Wolffurth ge legen. Ihr ältester bekan nter Eige n
thümer, Eberhard der alte, genannt Helwer mit dem Bei
sätze mil es, kommt in einer Urkunde des Jahres 1289
vor. Eberhard, der jüng ere Helwer, ha uste auf seine r
Burg im Jahre 1350, und war ein Wehr und Tröst er
— Bürge —- Hermanns von Schwarzach. Veste und Güter
verkaufte Eberhard um 135 Pfund Pfen ning im Jahre
1364 an den frommen — tapfern — Mann Werner
von Namboldswilar. — Das Wapp en dieser Helwer be
steht nach einem angehä ngt en Sigllle in einem goldenen
Helme mit schnlalcr Oeffnung und einem Schirme über
dem Nacken; von dem Helme gehen sieb en geschlängelte
Bän der oder Strahlen aus, jeder am Ende mit einem
Stern e geziert. Die Umschrift lautet : ร. EBERHART.
HELWER. DE VE . . . die letzt en Buchstaben sind
abgebrochen, deren Ergänzung etwa VELDEGG seyn
dürfte, indem dies er Name öfte rs in Urkunden gelesen
wird, und unter dem Volke in Oberfeld übergangen ist.
Wie diese Burg in den Besi tz Ulrich s von Schwarzach