Skip to main content

Full text: Vorarlberg. Zweiter Band

352 
bekannt ist, übri gens war die Gemeinde zu Bregenz ein- 
gepfarrt. — Mit Uebereinstimmung der Betheiligten wurde 
sie' im Jahre 1512 von Bregenz getrennt, doch erhoben 
sich zwisch en Mehrerau und Weißenau über das Be­ 
setzungsrecht einige Anstände, die im Jahre 1558 dahin 
ausgeglichen wurden, daß bei jeder Erledigung die Be­ 
setzung von den beiden Stiftern abwechselnd vorgenommen 
ward. So bli eben die Verhält ni sse bis zum Jahre 1602, 
in welchem die beiden Klöster eine Unterhandlung pflog en, 
in welcher Wolffurth der Mehrerau ausschließlich zufiel. 
m) Oberfeld. 
Diesen Namen führ te eine Ritterburg, an der Ach 
unwei t Wolffurth ge legen. Ihr ältester bekan nter Eige n­ 
thümer, Eberhard der alte, genannt Helwer mit dem Bei­ 
sätze mil es, kommt in einer Urkunde des Jahres 1289 
vor. Eberhard, der jüng ere Helwer, ha uste auf seine r 
Burg im Jahre 1350, und war ein Wehr und Tröst er 
— Bürge —- Hermanns von Schwarzach. Veste und Güter 
verkaufte Eberhard um 135 Pfund Pfen ning im Jahre 
1364 an den frommen — tapfern — Mann Werner 
von Namboldswilar. — Das Wapp en dieser Helwer be­ 
steht nach einem angehä ngt en Sigllle in einem goldenen 
Helme mit schnlalcr Oeffnung und einem Schirme über 
dem Nacken; von dem Helme gehen sieb en geschlängelte 
Bän der oder Strahlen aus, jeder am Ende mit einem 
Stern e geziert. Die Umschrift lautet : ร. EBERHART. 
HELWER. DE VE . . . die letzt en Buchstaben sind 
abgebrochen, deren Ergänzung etwa VELDEGG seyn 
dürfte, indem dies er Name öfte rs in Urkunden gelesen 
wird, und unter dem Volke in Oberfeld übergangen ist. 
Wie diese Burg in den Besi tz Ulrich s von Schwarzach
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.