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nach diesem Gesc häfte Zürich, hielt zu Ei nsideln Ostern,
und ke hrte, kaum je so ver gnügt, in seine Lande zurück.
— Dem Herz og von Burgund kam es ganz unerwartet,
daß die St ädte Straßburg und Basel den Pfandschilling
für das Elsaß und die übrigen ös terreich isch en Herrschaf
ten zurück bez ahlten; so geschwind gla ubte er nicht aus
der Verwaltung von Ländern ge setzt zu werden, die er
kaum eing eric htet hatte. Eigenhändige Schreibe n an den
Herzo g Sigmund und die Eidgenossen sollten eine an dere
Wen dung herbei führen; statt dessen erschienen zu Feld
kirch Bevollmächtigte aus der Schwei z und den zwei vor
genannten Städten, unterredeten sich mit den österre i chi
schen Räthen über die zn ergreifenden Maßregeln, und am
9. Oktobe r 1475 wurde die Schw eiz bei ihrer Reichs
pflicht zum Krieg e gegen den Herzog Karl von Burgund
aufgeforder t . Die Schlachten bei Gra nson am 2. April,
bei Murten am 22. Juni 1476, und endli ch am 5. Jän
ner 1477 bei Nanci in Lothringen, wo Karl das Leben
verlor, sind die glänze ndsten That en schwei zerischer Tapf er
keit. — Frankreich wandte nun alle Kraft und List an,
die reiche Erbscha ft durch eine H eirath Mariens, der Toch
ter Kar ls, mit dem Kronprinzen an sich zu bringen ,
Marie aber zog den ritterlichen Maximilian, Sohn des
Kais ers Friedrich, vor, und reichte ihm den 26. April
1477 ihre Hand; auch die Eid genoss en, von dem Stolze
franz ösi scher Unterhändler beleidiget, setzten in das neue
Brautpaar mehr Zutrauen, besonders als Maximilian die
Blutrache wegen dem Tode seines Scbwiegervaters ab
schwor. Es fiel daher dem Bischof von Konstanz, Otto
v. Sonne nberg , und dem Grafen Hugo v. Montfort-
Tet tnang nicht schwer, mit den Eidge nossen eine Erbeini
gung zu entwerfen, und am Montag vor St. Gallitag Gallitag