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höchster Bew illigun g diese Koste» / als widerrechtlich dem
Lande verursacht, von den 170,000 fl. in Abzug gebracht
werd en dursten, aber Weh dem Schwache n! Gerichtsam
männer und einzelne Zahlungspflichtige, die nur im min
desten ihren vol len Bet rag zu entrichten säum ten, wurden
in Arr est gen ommen. Zunächst traf dieses Los die Be
wohner des Breg enzer waldes, denen man auch ihre Saum
pfer de sammt den Alpenerzeugnissen, wenn sie mit den
se lben nach Br egenz zu Markt kamen, geradezu wegnahm.
Eine sol che B ehandlung län ger zu ertragen, ging den Ge
ric hten Lingenau und Sulzberg die Geduld aus; sie sch ick
ten an den Oberstfeldhauptmann v. Rost eine derbe Vor
stellung, ver langten die Freil assung der Verhafteten, und
drohten mit ve reinten Kräf ten sich selbst Recht zu ver
sch affen, und verwahrten sich gegen alles Unheil, das hier
aus entspringen könnte. — Bei dem Mi litär war dieß
Oehl ins Feuer gegossen, der Erekutionszug wurde nicht
nur fo rtg esetzt, so ndern noch strenger gehandh abt. Der
lang ver haltene Grimm brach am 11. Mai 1706 im
Hi ntern Walde, zu Lingenau, Alber sc hwende und Sulzb erg
aus; der Landsturm sam melte sich am 12., und erhi elt
von Dornbirn, Hofsteig und Hofrie den ans ehnliche Ver
stärkung, und setz te sich am 13. in Bewegung nach Bre
genz. Zu Rickenbach vers uchte v. Rost, mehrere kaiser
liche» Beam ten und viele anges ehene Männer aus der
Stadt das erhitzte Volk von seinem Vorhaben ab zulenken ,
aber vergebens; als letztes Mittel wendeten auch die Her ren
Kapuziner ihr Anse hen bei dem Volke, und ihre auf Re
ligion und Sittlichkeit gestützt e Beredsamkeit an; umso nst,
die Masse ließ sich nicht mehr umlenken, und hatte die
Beharrlichkeit der Soldaten angenommen. Diese verließen
Bre genz am 15. und 16. Mai, und gleic h rückten ihnen