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die gewaltige Summe von 1,34 8,256 fl. 7 hl., und
dennoch war das Bolk zu dem unvermeidlichen Auf wande
bereitwillig, so bald es Einsic ht ne hmen dur fte, daß Un
ter schl eife keinen Stützpunkt gefunden hatten, und die
Rechte, welche ihm nach damaliger Verfassung zuk amen,
ungeschmälert ve rbli eben.
5. Im Felde krönte das Kriegsglück den Feldherrn
Eugen in Ital ien und Marlborough in den Nied erland en
mit un v e rwelklichen Lorbern. Ludwig von Baden erlag den
Kriegsstrapazen am 4. Jänn er 1707, ihm fol gte Christ ian
von Baireuth als Anführer der Reichsarmee, eilt kränkli
cher, unentschlossener Mann, der cs mit dem Marschall
Vil lars aufnehmen sollt e. Am 22. Mai standen die Fran
zosen auf deutschem Boden, bemächtigten sich mit lei chter
Mühe der Stollhofer-Linien am Rhein im Badischen, und
drangen unauf gehaltcn in Fran ken und Schwa ben vor,
wo sie barb arisc hen Muthwillen trieben, und ungeheure
Kontributionen erpreßten. Der Landesausschuß stell te sich
für mögliche Fälle zur Vertheidigung Vorarlbergs an die
Gränze, und hatte glücklicher Weise keine Beschä ftig ung.
Der Markgraf von Bai reuth legte den Befeh l nie der, die
Reichsfürsten stellten Georg Ludwig von Hannover an die
Spitze des Heeres, die ser fü hrte unter den verwilderten
Truppen die Krieg szu cht wieder ein, hinderte durch neu
angelegt e Verschanzungen die Fortschritte der Franzosen,
und zwang sie, aus Man gel an Lebensmitteln, den Heim
weg einzuschlagen. — Gra ubünden hatte bishe r allen käm
pfenden Partei en den Durchgang verschlossen, als aber
die ös terreich isch en Waffen die ganze Lombardie unterw or
fen hatten, öffn eten sich am 13. März 1707 die Wege
für die österreichischen Truppen, welche an dem Regie
rung srathe Tho mas Maßner einen entsc hiede nen Anhänger Anhänger