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lichen Stuhle in Mainz untergeord net wurd e. — Schot
tische Missionäre durchreisten schon früher Deutsc hland
nach allen Richtungen; man zählt unter diesen Algast
oder Arbogast, dessen in der II. Abtheilung (XII. Absch .
2. m.) bei Götzis ged acht ist, eben so Euse bius, der (I.
c. i.) bei Viktorsberg vorkommt; endli ch schließt die Reihe
für diesen Zeitraum int obern Theile des La ndes die Er
ri chtung der Probstei St. Gerold. (I. c. VI. Absch. ) —
Einzelne Leistungen die ser Anstalte n sucht man vergebens,
es konnten nur die Körner zusamm en getr agen werden,
aus welch en neben den Pfarreien die Früchten des Chri
stenthumes he rvorkeimte n. Unter den kirchlichen Verord
nungen der Provinzia lsynode zu Mainz im Jahre 847
verdient bemerkt zu werden, daß die Homilien der Kir
chenväter in die rusticam Romanorum linguam — das
Romansche und Ladinsche der Graubündner — übersetzt
w erden sollen, UM dem Volke verständlich zu seyn. (Flugi
I. 98.)
15. Im untern Landestheile besta nd das Bi sthum
Dindonissa, das unter dem Bischöfe Marimus um das
Jahr 564 nach Konsta nz verl egt wur de. Diese Verfü gung
deutet darauf hin, daß man entwe der den bischöflichen
Sitz gegen un vorgeseh ene Angriffe sch ützen wollte, oder
die Zahl der Gläubigen war schon so angewachsen, daß
ihr Oberhi rt mehr in ihrem Mittel p unkte seyn wollte. —
Tie Anku nft des heil. Columban in Brege nz im Jahre
609, die erste n Anfänge des Sti ftes Mehrerau und die
Bemühungen die ser Glaubensväter, das Landvolk von
seinen Irrthümern zu befreien, sind in der II. Abthe ilung
(XIV. Absch. 2.) angegeben. — In Baiern und Tirol
lehrte und tauf te im Jahre 623 Rupert, der erste Bi
schof in Salzburg; unsere Gegend aber erhielt an dem dem