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A.
DAS KALB
Wieder war es mal so weit, er lud 'ne prächt' ge
Kalbi n
und trakte mit ihr los nach D ornbirn.
Baim Schlachthaus mußt' er ziemlich w arten,
bis es schli eßlich dann so weit, —
doch he — kein Kalb mehr weit und breit!
Nun suchten v iele, auch Gendarmen,
nach dem vermißten Kalb, dem a rmen.
Man gab es auf, er fuhr nach Haus.
Dort stand das Tier in s einem Stal l.
Ihr gla ubt, er hat es dort vergessen, —
doch nein! — es war ihm während der Reise
abgesessen!
Ein Beru fskol lege hatte es gefunden
und ihm in den Stall gebunden.
Lan dwirt's Erich
CINEMA 2000
Bei einem Quiz im Pub in Dornbirn ge wann
Hole Lores 10 E intritt skar ten für das Cinema
2000. Seit her besucht er jede Nachtvorstellung,
wofür er je nach Film eine entsprechende Part-
nerin einlädt. Nach den Vorste llung en kommen
die zwei jedoch nicht mehr in das na hegelegene
Pub zurück.
Was mögen das für Filme sein?
Spiel des
Zufalls7
PORNOGRAPHIE
oder
DER AUSGEHUNGERTE STEUERZAHLER
Immer noch streiten sich die Leute herum, ob
auf der Rückseite der neuen 20-Schilling-Münze
eine unzüchtige D arstell ung von Homosexuellen
a ngebracht ist, oder ob der zukünftige österrei-
chi sche Steuerzahl er darg estell t ist:
ausgemergelt, ausgequetscht bis zum letzten und
das Leben g erade noch fristend.
Wie man aus gewöhnlich gut inform iete n Kreisen
erfahren hat, hat allem A nschein nach der gegan-
gengewordene Finanzminister nach einer Vision
in s einem Weitblick als letzte Handlu ng die zu-
künftigen Steue rza hler — kurz vor dem Verhun-
gern — darstell en lasse n.
FEUEREIFER
Wo dio Behausung vm Hündle -Zahnar zt zum
bre nno gku ischt, heat an jungo Fürwehrlar
gmoant, 's Br enno aloa sei deam Hufo Schau-
luschtigo zwen ig und heat no ganz a bsundrige
Ilag b rocht. As ka abr ou si, daß do LUDI blos
so fürchtig dinn gsi ischt, wil ar so gnot wio
möglä uf sinam Moped zum Brandpla tz gfahro
ischt, 's Moped an Stadl vm H ün dl e-Zahnarzt
anegloanot heat, obwo hl oba domm d' Flamma
scho ußargku sind, und fürar zuo diosna Für-
wehrlar grennt isc ht.
DA MEINT E DOCH SCHORS CH . . . .
an
einer S tr aßenecke stehend, an den Be-
sen
angelehnt und die Pfeife im Mund hängend:
"Schaffo tuo i bloß s oviel, daß minä Fingr zum
Mola nit kap utt gond!" Wir g lauben dies ihm
umso mehr, als er im verg angen en Som mer ziem-
lich lange hinter der Trafostation in der Lerchen-
straße seinen Wagen vergessen hat und manche
behaupteten, daß er ihm erst nach Wochen abge-
gangen sei!
DER HEISSE TIP FÜR'S WO CHENENDE
Kut an Ehetoal a klä spät hoam, rota nd mir
deam, sä scho i do Schtubo usz'züho. Dänn goht
ar am b eschto hindo rschä zur Sc hlofzimmrtür
inä, goht witr hindo rschä bis zum Bett rand und
ou hindorschä is Bett inä. Vrwacho t abr dear
andorä Ehetoal bi dearo Prozedur, so muoß ma
sof ort an vrschlof on a Blick ufsetz o und goahno.
Dear Satz: "Ig gang bloß woallä ga brün zlo" sött
ma v orher scho uswendig glearnt hea. Und dänn
empfehlon d mir, daß ma dänn ou tatsächlä no
amol an Sprun g ussä goht, sus könnt däs ganz
Manövr ummosus gsi si!
Jeder blamiert sich,
so gut er kann
Ratzer's Wil fried — von seinen Kol legen auch
liebevoll "Bulle" genannt, bringt seine Affen-
schaukel nicht zum star ten. Als Te chniker ge-
wöhn t, schwierige Aufga ben zu lösen, sucht er
nach allen mögl ichen und unmöglichen Mögl ich-
keiten, die es ermöglichen könnten, daß sein
Auto aus irgendeiner möglichen Mögl ichk eit
stehen bli eb. Instrumentenmacher's Paul will
beim Beseitigen der Störung ebenfalls hel fen
und geme insam wird für zwei Tage die Bat terie
auf geladen . Ein weiterer, allerdings auch e rfolg-
loser Startver such erfolgt. Nachbar Aich holze r-
Junior nimmt Bulles's Auto an die Leine, er ver-
sucht, es an z uziehen, allerdings ebenfalls erf olg-
los. Nach stundenlangen Beratu ngen in der Fatt-
straße kommt einer auf die glorreiche Idee, den
Benzin stand zu beäugen, und siehe da, die Stö-
rungsursache war mit dem Auftanken behoben.
Einziger Kommentar von "Bulle": "So eabbas
dürft nicht amol anam Wieb passiero!"
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