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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1978-1989 (1-12)

Das 
`edle Geschlech t' 
Wolf urts 
BITTE, 
NICHT WEITERSA G EN! 
Als die B ürge rmusik im letzten Jahr unter g roßem 
Hallo den Beschlu ß faß te, ohne Anhang den Ausflu g 
zu mache n, hätte sich nieman d gedacht, was dieser 
Beschl uß für Folg en nach sich ziehe n w ürde. Als der 
50-Plätzer am Mor gen die Musi kanten einsammeln 
wollte, brachte er es auf läc herliche 14 Personen. (Es 
wären 15 gewesen, hätte Mohr's G erhard nicht ver- 
schlafen.) Unser Vorschla g wäre, daß die Bürgermu- 
sik ihre «anhan glosen» A usflüge in Zukunft mit «VW- 
Büsle» be streite t. 
HEIM— lich es 
Presseko nterfeie r Reinh ard muß na chts noch zum 
Kühlfach an der Raiffeisen st r aße. Vor dem Lager- 
haus steht ein Auto, die Türe weit offen und die Au- 
t oschlüss el st ecken. Diese Fluchtbereits chaft löst 
Verdacht aus. Als Reinhard aber den Kühlraum be- 
tritt, trifft er dort statt eines ver muteten Einbrechers 
nur Lehrer Heim, welcher aber sichtlich erschrickt. 
Den Schreck klärte Siegi wie folgt auf: Er habe ge- 
glaubt, die Gend arme rie sei wied er auf der Lau er. 
Vor einige n Tagen habe sie ihn auch erwischt, als er 
das Auto ähnl ich fahrbereit stehen lassen habe. Als 
er, bela den mit Kühlgut, aus den Kellerräumen kam 
und das Auto besteigen wollte, habe er plötzlich in 
eine Pistol e nmün dung geschaut . Die Ordnungshü- 
ter glaubten, einen Einbrecher übe rrascht zu haben. 
Die Schar fe» 
«Helmi» Pehr erkundigt sich am Mont ag morgen bei 
Die tmar, warum er nicht auf dem Feuerwehrball ge- 
wesen sei. Das Fest sei «irre» gewesen. Dietmar 
meint dazu nur: «Du hast wohl Ger-zu-h arde Geträn- 
ke eingenommen. Wir haben doch zusammen etli- 
che Male das Lied '0 Hoamatle' gesungen.» 
Eink auf mit Rutschungen 
Um die Halbzeit des Ja hres ging Julia von Raiffeisen 
ein mal einkaufen, weil Arthu r, der dies sonst besorg- 
te, einen schweren Kopf hat te. Auf dem Heimweg 
verr uts chte an einer Sandal ette ein Lederr i emchen. 
Julia wo llte diese Rutschung auf einem Bein ste- 
hend korrigieren . Dabei rutschte sie selber aus und 
flog der Länge nach hin. Mit zerschlagenen Beinen 
erhob sie sich, kra mte Schlüssel und den anderen 
herumliegenden Inhalt wi eder in den Korb. Doch da 
wurde ihr ob des Schmerzes schwarz vor den Augen 
und sie fiel erneut hin. Als sie wi eder erwachte., be- 
fand sie sich in den Hän den zweier Männer , die sie 
heim br achten. Arthur, dem der Kopf immer noch et- 
was brummte, stellte ernüchtert fest: «Nicht einmal 
einmal im Jahr kann man dich einkaufen las sen.» 
Lange hat er sich dann überlegt, ob es nicht gezie- 
mend wäre, ein I nserat aufzugeben, in welchem er 
sich bei den zwei h ilfreich en Un bekan nten bedanken 
könnt e. Ihm sei geraten, diese Überlegungen nun ab- 
zubrechen. Der öffe ntli che Dank ist hiemit abgestat- 
tet. 
Steht im Jänner das Korn, 
ist es wohl ve rgessen worn. 
Scharfe Messer 
Jedes mal am «G umpiga Durnschtag» kommt Sepp 
mit einem a nderen Vorwand ins Seniorenheim, um 
sicher zu gehen, daß die Läbbe nichts anstehen. Das 
letzte Mal mit dem Vorwand, er bri nge die geschliffe- 
nen Mess er. Mess er.
	        
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