Das
`edle Geschlech t'
Wolf urts
BITTE,
NICHT WEITERSA G EN!
Als die B ürge rmusik im letzten Jahr unter g roßem
Hallo den Beschlu ß faß te, ohne Anhang den Ausflu g
zu mache n, hätte sich nieman d gedacht, was dieser
Beschl uß für Folg en nach sich ziehe n w ürde. Als der
50-Plätzer am Mor gen die Musi kanten einsammeln
wollte, brachte er es auf läc herliche 14 Personen. (Es
wären 15 gewesen, hätte Mohr's G erhard nicht ver-
schlafen.) Unser Vorschla g wäre, daß die Bürgermu-
sik ihre «anhan glosen» A usflüge in Zukunft mit «VW-
Büsle» be streite t.
HEIM— lich es
Presseko nterfeie r Reinh ard muß na chts noch zum
Kühlfach an der Raiffeisen st r aße. Vor dem Lager-
haus steht ein Auto, die Türe weit offen und die Au-
t oschlüss el st ecken. Diese Fluchtbereits chaft löst
Verdacht aus. Als Reinhard aber den Kühlraum be-
tritt, trifft er dort statt eines ver muteten Einbrechers
nur Lehrer Heim, welcher aber sichtlich erschrickt.
Den Schreck klärte Siegi wie folgt auf: Er habe ge-
glaubt, die Gend arme rie sei wied er auf der Lau er.
Vor einige n Tagen habe sie ihn auch erwischt, als er
das Auto ähnl ich fahrbereit stehen lassen habe. Als
er, bela den mit Kühlgut, aus den Kellerräumen kam
und das Auto besteigen wollte, habe er plötzlich in
eine Pistol e nmün dung geschaut . Die Ordnungshü-
ter glaubten, einen Einbrecher übe rrascht zu haben.
Die Schar fe»
«Helmi» Pehr erkundigt sich am Mont ag morgen bei
Die tmar, warum er nicht auf dem Feuerwehrball ge-
wesen sei. Das Fest sei «irre» gewesen. Dietmar
meint dazu nur: «Du hast wohl Ger-zu-h arde Geträn-
ke eingenommen. Wir haben doch zusammen etli-
che Male das Lied '0 Hoamatle' gesungen.»
Eink auf mit Rutschungen
Um die Halbzeit des Ja hres ging Julia von Raiffeisen
ein mal einkaufen, weil Arthu r, der dies sonst besorg-
te, einen schweren Kopf hat te. Auf dem Heimweg
verr uts chte an einer Sandal ette ein Lederr i emchen.
Julia wo llte diese Rutschung auf einem Bein ste-
hend korrigieren . Dabei rutschte sie selber aus und
flog der Länge nach hin. Mit zerschlagenen Beinen
erhob sie sich, kra mte Schlüssel und den anderen
herumliegenden Inhalt wi eder in den Korb. Doch da
wurde ihr ob des Schmerzes schwarz vor den Augen
und sie fiel erneut hin. Als sie wi eder erwachte., be-
fand sie sich in den Hän den zweier Männer , die sie
heim br achten. Arthur, dem der Kopf immer noch et-
was brummte, stellte ernüchtert fest: «Nicht einmal
einmal im Jahr kann man dich einkaufen las sen.»
Lange hat er sich dann überlegt, ob es nicht gezie-
mend wäre, ein I nserat aufzugeben, in welchem er
sich bei den zwei h ilfreich en Un bekan nten bedanken
könnt e. Ihm sei geraten, diese Überlegungen nun ab-
zubrechen. Der öffe ntli che Dank ist hiemit abgestat-
tet.
Steht im Jänner das Korn,
ist es wohl ve rgessen worn.
Scharfe Messer
Jedes mal am «G umpiga Durnschtag» kommt Sepp
mit einem a nderen Vorwand ins Seniorenheim, um
sicher zu gehen, daß die Läbbe nichts anstehen. Das
letzte Mal mit dem Vorwand, er bri nge die geschliffe-
nen Mess er. Mess er.