Jeder beko mmt seinen Lutscher
Beim Badminton?Or ts ve re i nsturnier waren 5 Dame n-
mann schaften am Star t. Das Schicksal wollte es, daß
die
Mannschaft des Knei ppvereins um Klimmer Erika
den undankbaren 5. Platz belegte. Als Erika in Erfah-
rung b rachte, daß nur 4 Pokale zur Prei svert eil ung vor-
gesehen waren, fuhr sie in weiser Voraussicht und auf
schnellstem Wege zum Po kal-J ochen und kau fte einen
Pokal. So kon nte sie den Jammer ihrer Mannschaft
über die schlechte Plazierung in Grenzen halten.
Wir bitten den Pokal-Joc hen, in Zukunft stets auf Abruf
bereit zu sein, falls es einer Kneippvereins m annschaft
wieder einmal nicht «laufen» sol lte.
B ELASTET:
Ausgerechnet dem Kultur-Mohr, als dem für Brauch-
tum Zuständigem, war es vorbehalten, die Vorhal te in
der letz ten Fürbat nicht ernst zu ne hmen und die wai-
bel'sche Tradition, in den läbbischen Tagen Sitzungen
anzusetzen, fo rtzus etzen. Bei einer Sitzung am Gumpi-
go Dunnschtag mußte er es dann auch hinnehmen, daß
zu einer Vorbesprechung ein Beteil igter im Läbbe-Häs
erschien. Es kann doch n ormal denkenden Menschen
nicht zugemu tet werden, sich, weil einer den Kal ender
nicht ke nnt, für eine aufschi ebbar e Sitz ung ab- und
nachher wiede r auf zusc hminke n. Dem Dr. Egon muß
e mpfohlen werden, die Hafoloabar Läbbe—Feiertage
zu beachten, sonst müßte erwogen wer den, die Ge mein-
deregierung schon frü her abzu setzen oder alle Akteure
auch zu bemalen. Ein Clo wn-Gesi cht würde ihm s icher
auch gut stehen.
Die schönsten Früchte wachsen in Nachbar's
Ga rten
Dieser Ansicht war auch der Rot-Kreuz-Mann und
Volleyball-Spieler Herbert. Als der Ha usnachba r aus-
zog, n ützte er die Gelegenheit , seine Johanni sbe er-
sträuc her in einen sonnigeren Ga rtenteil zu versetzen.
Die Sträucher gediehen und die Bee ren er röteten be-
reits l eicht. Dann aber war das Erröten oder Erblassen
bei Herbert . Der Hausverwalter eröffnete ihm nämli ch,
daß die Joh annisbeersträucher noch immer in Nach-
bars G ar tenanteil stünden.
D 'F ürbat-Mühl en ma hlen langsam
Auch wenn über die Jasserausflüge «Haban, Stein &
Co.» stets der Mantel des Schweigens ausgebreitet wird,
s ickert trotz Press esp erre geleg ent lich etwas d urch, das
e rahnen läßt, daß sol che Aus flüge auch immer mit be-
sonderen E rlebnissen verbunden sind. Solche Spätin-
formationen kommen dann halt in die Spätle se.
Impressu m:
Her au sgeber:
Wetol oabar
F asn atzmili
Druck: Adolf Lohs
Satz: Norbert Mayr
Bitte beset zt!
Weil Zisc hti in jeder Situat ion schlafen kann!
Schon etwas spät nach einer Fasnatverpflichtung gönn-
te sich Zis chti noch die Zeit, ü brigen Ballast in die Mu-
schel ab zulass en. Die Erleichterung beförderte die vor-
handenen Schlafg efüh le und noch vor Verlass en der
Einm a nnzelle schlief Zischti sitze nd ein. Doch plötzlich
rüttelte die wegen rumorender Gefühle im Un terleib er-
wac hte Gabi an der besetzten Tür. Zischti reklamierte
aus dem Schl af aufg eschreck t noch etwas Geduld, weil
er zuerst noch abklemm en müss e. Darum die Lehre:
«Schlaf lieber im Bett, dort wirst du erst morgens
geweckt.»
Heimat bist du großer Söhne
Ein heimatkundlich begeisterter Drittkläs sler kommt
nach Hause und beri chtet sei ner Mutt er: «Hüt hämmor
vom Ra ubritter Konrad und vom Läbbe Mohr Hube rt
g'lernt!»
ZUM ERSTEN
ZUM ZWEITE N
ZUM DRITTEN
Zuckerbäcker Hermann zu Rickenbac h's Möchtegern-
Bü rgermeiste r Er nst: «I kenn mi z'Rickobach bess'r us
as wie du, i bio üborall, du bischt bloß bi klänn a Sacha
d'rbei: bim Kapeal lelä, bi d'Blauo und a kläns G's chäft
heoscht ou.» ou.»