Ein seltsames Paar Hose vergessen
Wie bereits über die Grenzen bekannt , zählt Marco
P. seit Auss trahl ung der 1. Folge der beli ebten
Vorabends endung "Alf' zu dessen treues ten Fans.
Da Marco Alf immer bei sich haben wollte, kaufte
er sich eine leben s große Stoffimitation und setzte
diese auf den Beifahrer s tz s eines Autos (natürl ich
anges chnallt ). Eines Tages fuhren beide (M arco
und Alf) von der Arbeit nach Haus e.
Als Marco am Straße nran d einen Autostopper sah,
bremste er ab, w inkte dem Anhalter und gab ihm zu
verstehen, daß er ihn gerne mitnehmen würde. Der
Wälderbu b bed ankte sich und b egann den etwas
seltsamen Beifahrer abzuschn al len und im Fond
Platz zu n ehmen. Für diesen Platzwechsel hatte
Marco allerdings kein V erständnis und fuhr den
Stopper schorf an: "Sioscht nit, daß do scho oan
hockt? Hock g ' fä lligscht hinta ine!" Folgsam setz te
sich der verdutzte Anhalter nach hinten. Die Auto-
fahrt soll wort los gewesen sein. Als das Auto beim
Schwarzach-Tobel stehen blie b, v erließ der Wäl-
der fluchta r tig das seltsame Paar.
Für jede Aufga be
das re chte Werkzeug
Mior tätond jo gern si ngo, abr ohne dio vom Bürge
verspr ocho no Textbüchle lan gat as halt nit gad wit.
Versicherungsfall?
Nein. Auch Werner konnte sich trotz seiner ausge-
zeichneten Kenntnisse in Sach en Inte runfa ll, ge-
gen das "Opa-werden" nicht versichern und d ieses
freudig e Ereigni s der Fürb a tredaktio n verheimli-
chen.
Jedem Sportler ist sicher schon passiert, daß zum
Training etwas v ergessen wu rde; z.B. frische Un-
terwäsch e, Socken, Handtuch etc. Meistens wird
diese una ngenehme Sit uation erst nach dem Du-
schen bemerkt.
Alle Rekorde in dieser Richtung dürfte "Stüggi, der
blonde Schrecken des Volleyballclubs" geschlagen
haben. Zu einem der letzten M eiste rscha ftsspiele
kam Stüggi bereits umgezogen im Spielerdress.
Nach dem Spiel mußte er feststelle n, daß er nicht
einen der oben angeführten Sac hen ver gessen hat te,
sondern seine lange Ausgehhose.
Bekleidet mit Hemd und Unterhose ste llte sich
Stügg i wohl die Frage, ob er im Kreuz auch etwas
zu trinken bekomme n würde. Er wählte die siche-
re Variant e und fuhr zuerst nach Hause, um sich ge-
sellschaftsfähig zu mach en.
Eus tasia ist an allem schuld
Sie soll sogar an der Ämterkumulierung des Kanz-
lers Ernst mitsch uldig sein.
Auf jeden Fall beklagte sich der schnauzbärtige
Kanz ler in der Anklageschrift gegen die zu ver-
brennende Eusta sia darü ber, daß er nun als Pensio-
nist in Sachen Rauch und Zün der dafür umso mehr
andere Aufgaben w ahrzun ehmen habe. Nicht ohne
sichtlic hen Stolz aber verkündete er, daß er in
Vertretung des Präsidenten Arthur, der sich dienst-
lich in Calgary befinde, des Vizepräsidenten Alt-
bürge Waibel, der zuf olge des frühlin gshaften
Wetter s im Kella Mäuse fange, als gewählter Fun-
kenkanzler und auch als Bürgermeister von Rik-
kenba ch anwesend sei.
Nicht glaubhaft klang sein Aufr uf an das Funken-
volk, auch das Maul auf zutun und zu schre ien:
"Funko, Funko hoh", weil man sonst sage, der Kögl
hei allad alloa 's Mul off.
Gegensätz lichkeiten
Egg: Ein bislan g u nbekan nter Täter ( Einschl eich-
dieb) konnte sich nach erfolgter Verhaftung, ohne
den G emeindek otter zu beschädigen, davonschlei-
chen.
Moskau: Ein bislang bekannt er Postenkomman-
dant (Friedel) konnte sich aus einem von ihm be-
sichtigten hundsnormalen Wohnsilo nur durch Ein-
sch lagen einer Fensterscheibe wieder dav onsch lei-
chen.
Anm. d. Red.: In Rußland sind die Wohnsilos siche-
rer wie bei uns die Arreste. Arreste.