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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1978-1989 (1-12)

Ein seltsames Paar 	Hose vergessen 
Wie bereits über die Grenzen bekannt , zählt Marco 
P. seit Auss trahl ung der 1. Folge der beli ebten 
Vorabends endung "Alf' zu dessen treues ten Fans. 
Da Marco Alf immer bei sich haben wollte, kaufte 
er sich eine leben s große Stoffimitation und setzte 
diese auf den Beifahrer s tz s eines Autos (natürl ich 
anges chnallt ). Eines Tages fuhren beide (M arco 
und Alf) von der Arbeit nach Haus e. 
Als Marco am Straße nran d einen Autostopper sah, 
bremste er ab, w inkte dem Anhalter und gab ihm zu 
verstehen, daß er ihn gerne mitnehmen würde. Der 
Wälderbu b bed ankte sich und b egann den etwas 
seltsamen Beifahrer abzuschn al len und im Fond 
Platz zu n ehmen. Für diesen Platzwechsel hatte 
Marco allerdings kein V erständnis und fuhr den 
Stopper schorf an: "Sioscht nit, daß do scho oan 
hockt? Hock g ' fä lligscht hinta ine!" Folgsam setz te 
sich der verdutzte Anhalter nach hinten. Die Auto- 
fahrt soll wort los gewesen sein. Als das Auto beim 
Schwarzach-Tobel stehen blie b, v erließ der Wäl- 
der fluchta r tig das seltsame Paar. 
Für jede Aufga be 
das re chte Werkzeug 
Mior tätond jo gern si ngo, abr ohne dio vom Bürge 
verspr ocho no Textbüchle lan gat as halt nit gad wit. 
Versicherungsfall? 
Nein. Auch Werner konnte sich trotz seiner ausge- 
zeichneten Kenntnisse in Sach en Inte runfa ll, ge- 
gen das "Opa-werden" nicht versichern und d ieses 
freudig e Ereigni s der Fürb a tredaktio n verheimli- 
chen. 
Jedem Sportler ist sicher schon passiert, daß zum 
Training etwas v ergessen wu rde; z.B. frische Un- 
terwäsch e, Socken, Handtuch etc. Meistens wird 
diese una ngenehme Sit uation erst nach dem Du- 
schen bemerkt. 
Alle Rekorde in dieser Richtung dürfte "Stüggi, der 
blonde Schrecken des Volleyballclubs" geschlagen 
haben. Zu einem der letzten M eiste rscha ftsspiele 
kam Stüggi bereits umgezogen im Spielerdress. 
Nach dem Spiel mußte er feststelle n, daß er nicht 
einen der oben angeführten Sac hen ver gessen hat te, 
sondern seine lange Ausgehhose. 
Bekleidet mit Hemd und Unterhose ste llte sich 
Stügg i wohl die Frage, ob er im Kreuz auch etwas 
zu trinken bekomme n würde. Er wählte die siche- 
re Variant e und fuhr zuerst nach Hause, um sich ge- 
sellschaftsfähig zu mach en. 
Eus tasia ist an allem schuld 
Sie soll sogar an der Ämterkumulierung des Kanz- 
lers Ernst mitsch uldig sein. 
Auf jeden Fall beklagte sich der schnauzbärtige 
Kanz ler in der Anklageschrift gegen die zu ver- 
brennende Eusta sia darü ber, daß er nun als Pensio- 
nist in Sachen Rauch und Zün der dafür umso mehr 
andere Aufgaben w ahrzun ehmen habe. Nicht ohne 
sichtlic hen Stolz aber verkündete er, daß er in 
Vertretung des Präsidenten Arthur, der sich dienst- 
lich in Calgary befinde, des Vizepräsidenten Alt- 
bürge Waibel, der zuf olge des frühlin gshaften 
Wetter s im Kella Mäuse fange, als gewählter Fun- 
kenkanzler und auch als Bürgermeister von Rik- 
kenba ch anwesend sei. 
Nicht glaubhaft klang sein Aufr uf an das Funken- 
volk, auch das Maul auf zutun und zu schre ien: 
"Funko, Funko hoh", weil man sonst sage, der Kögl 
hei allad alloa 's Mul off. 
Gegensätz lichkeiten 
Egg: Ein bislan g u nbekan nter Täter ( Einschl eich- 
dieb) konnte sich nach erfolgter Verhaftung, ohne 
den G emeindek otter zu beschädigen, davonschlei- 
chen. 
Moskau: Ein bislang bekannt er Postenkomman- 
dant (Friedel) konnte sich aus einem von ihm be- 
sichtigten hundsnormalen Wohnsilo nur durch Ein- 
sch lagen einer Fensterscheibe wieder dav onsch lei- 
chen. 
Anm. d. Red.: In Rußland sind die Wohnsilos siche- 
rer wie bei uns die Arreste. Arreste.
	        
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