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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1978-1989 (1-12)

Dankeschön 
S AMSTAG, 27. AU GUST: 
„Der T eufel scheißt immer auf die großen Hau— 
fen" heißt ein altes Sprichwort, das sich beim 
„ Radwandertag des Verk ehrsvereines" wied er 
bestätigte: „Gewinnerin des Schedler—Fahrrades 
war Sammer's Marianne! Sie kann jetzt das 
Fahrrad im Sammer—Hubert—Fahrzeug—Mu— 
seum unterbringen." 
Übrigens: einige Wolfurter rätseln immer noch, 
ob der Wolfurte r Verkehrsverein nur für den 
Fr emdenverkehr, oder eventuell auch für ande— 
ren „Verkehr" zustän dig ist, da die Radwander— 
tage sehr verdächtig immer wieder zu stillen 
Riedplä t zchen führen. Da diese Riedplätze 
während der darau f folge nden lauen Sommer— 
näch te doch zu etwas „Sinnlichem" anlocken 
kön nten, wäre dann eigentlich der Name „Ver- 
kehrs"—Verein wohl zu Recht getragen und 
der Wolfurter Geburtenstatistik somit ein 
guter D ienst erwiesen! 
S AMSTAG, 16. SEPTEMBER 1978: 
Erw eiter ung des „Azuro—Kella—Zoos": Recht 
exotisch wurde Schilift—Azuro's Geburtstag 
gefeiert, denn die G attin Inge beglückte ihn mit 
3 K änguruhs und erweiterte damit den Pri vat— 
zoo. Nach noch unbestätigten Meldungen soll er 
zum nächsten Gebur tstag eine Herde Elefan— 
ten erhalten, die dann auch nüt zlich zum Trans— 
port von Schiliftteilen eing esetzt werden. 
Diese für Europ a neue, erstmalig in Wolfurt 
durchzuführende, natürliche, umweltfreundliche, 
fast geruchl ose Transportart läßt dann die Her— 
zen aller Umweltschützer und auch des „Anti"— 
Profi Manfred R. wesentlich höher schlagen. 
Wie man hört, soll Fe llen—Ton e die Ele fanten 
dann dressieren und natürlich auch von ihm be— 
ritten werd en. 
DONNERSTAG, 21. SEPTEMBER: 
Das Ausm ähen des L andgrabens hatte dem Juli us 
im Laufe des Vo rmittages so richtig Hunger und 
Durst gemacht, so daß er sich gemütlic h zum 
„Znüne—Hock" ni e derließ. Doch er fand nicht 
gleic h die e rhoffte E ntspa nnung, da ihn im Stie— 
fel etwas drück te und er dies en auszog. Und was 
mußte er entdecken? Eine verdrückte Kap uzi— 
ners ch necke! Vermutli ch hat ihn diese bei seiner 
Arbeit eingeholt und einen r uhigen Platz ge— 
funden! 
FREITAG, 22. S EPTEMBER: 
Samüller's Helmut steht mits amt seiner Beleg— 
schaf t ratlos bei seiner Werkstatt in der Bütze— 
str aße (Rosele-Kurve), und betr achtet seinen 
funkelnagelneuen Lastwagen, der um gekippt 
auf dem Vorplatz liegt. Der gera de vorbei— 
fahrende Theo Thal er muß dabei seinen Kom— 
m entar anbringen: „Du Helmut, legand ihr 
z' Nacht zum schlofa La stwäga allat seitlich uf 
d'Gehschteig ane?" 
S AMSTAG, 23. SEPTEMBER 2.30 UHR FROH: 
Am Vorabend wurden auf Kurvenroseles Platz 
(hint er der neuerrichteten Talstat ion der „Böhler- 
Kolb-Bergbahnen") alle Bäume gefäll t. (N.B.: 
Insider g laubten zu wissen, daß bei der Berg— 
bahn nun die Seile aufgelegt würden.) 
Die dabei a nfallenden Äste versuchte man mit 
wechselndem Erfolg zu verbrennen , auf jeden 
Fall stiegen um 1/2 3 Uhr in der Nacht nochma ls 
Flammen auf. Zur gleichen Zeit mußte auf dem 
Bühel Köb 's Kaspar „ga brünz la", sah Feuer und 
schlug Alarm mit der Meldung, daß der „Engel" 
br enne. Die Sirene wec kte neben dem gesamten 
Wolfurt und Umgebung auch die Feuerwehrler, 
die sodan n auch zum „Brandplatz" rasten. 
Vorschlag der „Fü rbat": wenn schon bei einem 
Funken Feueralarm gegebe n wird, dann sollten 
für die Feuerwehr zumindest Schüblinge gestifte t 
w erden, daß diese im Funk en gegrillt werd en 
könnten. 
Für Häßl iche   
SAMSTAG/SONNTAG, 12./13. OKTOBER 
Beim Raiba-Ausflug ins Sü dtirol hat der Direk — 
tor beim Mittagess e n gekl eck ert. Darüb er war 
die Gattin sehr beso rgt und meinte: „Ane Geb— 
hard, was h äscht ou to, jetzt b ischt z'Ob ad 
nümm der schönschtä." 
VOLLRAUSCHPOLITIKER 
Ob es Mitle id ist, daß man den Stein immer 
wieder zum Gemeinderat wählt, oder ob es die 
Wähle r merken, daß er der ei nzige Vollblut— 
Politiker ist. So vol ler Blut, daß es manchma l 
rauscht im Kopf. 
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