Dankeschön
S AMSTAG, 27. AU GUST:
„Der T eufel scheißt immer auf die großen Hau—
fen" heißt ein altes Sprichwort, das sich beim
„ Radwandertag des Verk ehrsvereines" wied er
bestätigte: „Gewinnerin des Schedler—Fahrrades
war Sammer's Marianne! Sie kann jetzt das
Fahrrad im Sammer—Hubert—Fahrzeug—Mu—
seum unterbringen."
Übrigens: einige Wolfurter rätseln immer noch,
ob der Wolfurte r Verkehrsverein nur für den
Fr emdenverkehr, oder eventuell auch für ande—
ren „Verkehr" zustän dig ist, da die Radwander—
tage sehr verdächtig immer wieder zu stillen
Riedplä t zchen führen. Da diese Riedplätze
während der darau f folge nden lauen Sommer—
näch te doch zu etwas „Sinnlichem" anlocken
kön nten, wäre dann eigentlich der Name „Ver-
kehrs"—Verein wohl zu Recht getragen und
der Wolfurter Geburtenstatistik somit ein
guter D ienst erwiesen!
S AMSTAG, 16. SEPTEMBER 1978:
Erw eiter ung des „Azuro—Kella—Zoos": Recht
exotisch wurde Schilift—Azuro's Geburtstag
gefeiert, denn die G attin Inge beglückte ihn mit
3 K änguruhs und erweiterte damit den Pri vat—
zoo. Nach noch unbestätigten Meldungen soll er
zum nächsten Gebur tstag eine Herde Elefan—
ten erhalten, die dann auch nüt zlich zum Trans—
port von Schiliftteilen eing esetzt werden.
Diese für Europ a neue, erstmalig in Wolfurt
durchzuführende, natürliche, umweltfreundliche,
fast geruchl ose Transportart läßt dann die Her—
zen aller Umweltschützer und auch des „Anti"—
Profi Manfred R. wesentlich höher schlagen.
Wie man hört, soll Fe llen—Ton e die Ele fanten
dann dressieren und natürlich auch von ihm be—
ritten werd en.
DONNERSTAG, 21. SEPTEMBER:
Das Ausm ähen des L andgrabens hatte dem Juli us
im Laufe des Vo rmittages so richtig Hunger und
Durst gemacht, so daß er sich gemütlic h zum
„Znüne—Hock" ni e derließ. Doch er fand nicht
gleic h die e rhoffte E ntspa nnung, da ihn im Stie—
fel etwas drück te und er dies en auszog. Und was
mußte er entdecken? Eine verdrückte Kap uzi—
ners ch necke! Vermutli ch hat ihn diese bei seiner
Arbeit eingeholt und einen r uhigen Platz ge—
funden!
FREITAG, 22. S EPTEMBER:
Samüller's Helmut steht mits amt seiner Beleg—
schaf t ratlos bei seiner Werkstatt in der Bütze—
str aße (Rosele-Kurve), und betr achtet seinen
funkelnagelneuen Lastwagen, der um gekippt
auf dem Vorplatz liegt. Der gera de vorbei—
fahrende Theo Thal er muß dabei seinen Kom—
m entar anbringen: „Du Helmut, legand ihr
z' Nacht zum schlofa La stwäga allat seitlich uf
d'Gehschteig ane?"
S AMSTAG, 23. SEPTEMBER 2.30 UHR FROH:
Am Vorabend wurden auf Kurvenroseles Platz
(hint er der neuerrichteten Talstat ion der „Böhler-
Kolb-Bergbahnen") alle Bäume gefäll t. (N.B.:
Insider g laubten zu wissen, daß bei der Berg—
bahn nun die Seile aufgelegt würden.)
Die dabei a nfallenden Äste versuchte man mit
wechselndem Erfolg zu verbrennen , auf jeden
Fall stiegen um 1/2 3 Uhr in der Nacht nochma ls
Flammen auf. Zur gleichen Zeit mußte auf dem
Bühel Köb 's Kaspar „ga brünz la", sah Feuer und
schlug Alarm mit der Meldung, daß der „Engel"
br enne. Die Sirene wec kte neben dem gesamten
Wolfurt und Umgebung auch die Feuerwehrler,
die sodan n auch zum „Brandplatz" rasten.
Vorschlag der „Fü rbat": wenn schon bei einem
Funken Feueralarm gegebe n wird, dann sollten
für die Feuerwehr zumindest Schüblinge gestifte t
w erden, daß diese im Funk en gegrillt werd en
könnten.
Für Häßl iche
SAMSTAG/SONNTAG, 12./13. OKTOBER
Beim Raiba-Ausflug ins Sü dtirol hat der Direk —
tor beim Mittagess e n gekl eck ert. Darüb er war
die Gattin sehr beso rgt und meinte: „Ane Geb—
hard, was h äscht ou to, jetzt b ischt z'Ob ad
nümm der schönschtä."
VOLLRAUSCHPOLITIKER
Ob es Mitle id ist, daß man den Stein immer
wieder zum Gemeinderat wählt, oder ob es die
Wähle r merken, daß er der ei nzige Vollblut—
Politiker ist. So vol ler Blut, daß es manchma l
rauscht im Kopf.
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