Stark e
Nerven
Zu später Stund im Urlaub in Lech
da war Pascha etwas fr ech.
Er hörte, daß im Keller Klopapier liege
und er ging daher über die Stiege.
Als er wiede rkam an der Theke vorbei,
hielt er vier Rollen vorsichtig wie ein Ei.
Die Gäste haben nur gedacht ,
was hat der Hausl im K eller gemacht.
Mit di eser Beute war er noch nicht zufrieden,
er wollte noch mehrere kriegen.
Als er kam mit 60 Rollen aus dem Kell er,
fiel dem Ober aus der Hand der Teller
Gäste und Ober schauten wie gebann t,
als Pascha aus dem Hotel verschwand.
Was mac hst du damit , war die Frage
in dieser außergewöhnlichen Lage.
Die Antwor t kam spontan
„Woscht, wenn ma an Sch--eiß redet,
ka ma se no chat s'Mul abputza".
Aha -- darum hat Elmar das gemacht .
Seither verkau ft er nicht nur Mercedes in der
Bruehl,
sondern auch die Rolle n fürs Gefühl.
Jeder,cler dies g elesen hat,der weiß,
was zu tun ist, wenn man redet Sch—eiß.
Es ist daher den Gemeindevätern zu empfehlen
Lech als Urlaubsort zu wäh len.
Man wische sich einfach weg
vom ganzen Jahr den Dre ck.
KINDER—HALALI
Die Kinder vom Superjä ger Schwä Hu sind in
der letz ten „Fürbat " auch auf Beute gestoßen.
Als sie die Jagdstory durchlasen, meinten seine
Mädchen: „Geal Papa, do heascht din erschta
Rusch ket i diam Leba."
GE SEHEN WE RDEN
Wieder einmal ver gaß Theo vom Alpenve rein,
auf die Uhr zu schauen und so wurde es beim
Heimkommen ziemlich spät — man könn te auch
sagen — ziemlich früh. Erschöpft landete er im
Bett, ohne das Licht auszulöschen. Als Emma
leich t „grätig" fra gte, warum er denn das Licht
nicht lösche, bekam sie von Theo noch zur Ant—
wort: „Du seischt allat, Du siesch t mi nie — bim
igschaltna Licht kasc ht mi di nächschta drü
Schtu nd aluaga" und schlummerte entspannt
ein!
Vielleicht hätte aber Emma seine Anwese nhe it
auch ger ochen . . . .
IN KLUSIVE S TEFAN
Die 51—er machten einen Ausflug. Um S 280,—
war vieles inbegri ff en. Die Organisatoren konn—
ten die Kosten nicht auf das Achterl genau be—
rechnen. So mußte Ste fan, bevor er etwas be—
stellte, immer fragen, ob das im Preis inbegrif—
fen sei. Die Jahrgänger hatten bald einen Namen
für Stefan: „INKLUS IVE ".
Alles oder nichts
Der Trompe ter von Benzinger ging wie jedes
Jahr Neujahrsblasen. Schon voll von Speis und
Trank bestellt er bei Klimmer' s Edelbert:
„I bruch eppas Surs, gimmar bittschön Es sig—
gurka". Die Hau sfrau ließ es sich aber nicht
n ehmen, belegte Brote zu kredenzen. Alfred
schnappt e sich die Gürkchen, Wurst und Brot
überließ er den Mitbläsern.
STELLENGESUCH
Gemeinde—Schorsch und Gemeinde—Tschul
bitten um V eröffe nt lichung folgende n Insera tes:
„ Suchen neuen Arbeitsplatz! Bei überdurch—
schn i ttlicher Bezahlung wären wir sogar auch
bereit zu arbeiten!"
PARADOX IST . . . .
wenn ein Rickenbacher Firmenchef, der
vor Titeln und Auszeichnungen nur so strotzt
(Kommerz ialrat, Senator hono ris causa , Dip lom-
Ingenieur und vieles and ere mehr) in der Tele—
fo nzentra le se iner Firma folgendes Schild an—
br ingen läßt :
,DAS TEL EFONIEREN IN DER TELEFON—
ZENTRALE IST VERBOTEN!'
17 17