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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

Augen ad 
Mag sein, daß die Autoreparaturgrub e bei Höres 
Horst speziell für Mazda' s und jetzt neuerding s für 
Daih atsu's und Rover ausgeleg t ist. Daß aber jeder 
"Blin de" (Zitatende), auch mit einem Fiat Uno auf 
die Grube fahren könne , bewie s Fischer's Klaus 
vulgo "Kip pe". Er schaffte es spielend, den Uno im 
wahrsten Sinne des Worte s auf die Kippe zu stellen, 
nämli ch mit einem Rad im Loch. Die Farbe des 
Gesichts von Kippe war eher mit "weiß bis 
schneeweiß" zu def inieren. 
Sündenbock 
Es geht um die Wursch t 
In langatmiger Bauphase wurde der Feldweg sa- 
niert und zum Schmuckstü c k von Wolfurts Straßen 
gemacht. Beim spontan einberufenen "Straßen- 
Eröffnungsfest" wurde in Eile auch Wol furts "Bür- 
ge" aus se iner Freize it h erzitie rt. Er bekam Wurst 
und Brot, spendiert e großzügig fürs nächste Fest, aß 
die Hälfte der Wurst und hielt eine tolle Rede aus 
dem Stegreif. Nach die ser Anstrengung wollte er 
sich stärken mit der 2. Hälfte der Wurst. Doch der 
Griff ging ins Le ere, denn die Wurst war nicht mehr 
da. Peter, der Erbauer und Bewohner von Feld weg 
14 b hatte - in Gedanken noch ganz bei Erwins Rede 
- nach besagtem Schübling gegriffen und ihn mit 
größtem Recht verspeist. 
Nun weiß der Bürge endlich, wohin seine Wurst 
da mals gekommen ist. 
Eigentor 
Die Turner begaben sich, wie alle Jah re, auf 
Wanderschaft. Der Itonskopf vom Silbertal aus 
war als Ziel aus ersehen. Vier begeist erte Wan- 
derer wollten nicht an der Christbergbahn 
a nstehen. "In d ieser Zeit sind wir zu Fuß obe n", 
erklärten Max, H elmut St., Helmut M. und Ossi. 
An der Bergstation waren sie aber dann doch 
die Letzten. "Kein Pr oblem, den Itonskopf fin- 
den wir auch allein", und ging en grundsätzlich 
bei jeder Weggabelung rec hts. Irgendwann 
war der Weg aber fer tig und sie mußten quer- 
feldein über steile Wies enhä nge Richtung Gip- 
fel mar sch ieren. Max bekam dabei einen 
Wadenkrampf und legte sich zur E ntspann ung 
auf ein Gebüsc h, wor auf prompt zwei 
Rebhühner das Weite suchten. Bei dies er 
Zwangsrast, sah Ossi einen selts amen Stein. 
"Des ischt koan gwöhnlicha Stoa, des ischt an 
S alzstoa wo d 'Jägar für d'Gems a negleit händ" 
erkannte Madleners Helmut sofort . Max k ombi- 
niert sofort : "Min Wadokrampf kut blos vo n'am 
Mineralien-Mangel. 1 schlotz deon Stoa, des 
hiolft ganz sioch or." Gesa gt, getan und weit er 
ging die Reise . Max bekam dann allerdings 
einen ordentlichen Durst und ho ffte, auf dem 
It ons kopf(!) eine Quelle zu f inden. Vielleicht 
hatte er mit Röntgenblick in Ossis Rucksack 
etwas trinkbares entdec kt, die eigenen Ruck- 
säcke hatten die a nderen drei näml ich ihren 
Gattinnen anvertraut, weil die Seilbah n halt 
doch leichter trä gt. Am Gip fel angelangt, von 
den anderen Turnern war weit und breit nichts 
zusehen, zauberte Oskar dann aus seinem 
R ucksack ein 
fünfgängiges Menü: 
Je eine Scheibe Brot und Wurst 
eine geviertelte Camembert-Ecke 
ein ha lber Apfel 
eine geviertel te Birne 
und zum Dessert: ein "Balisto" geteilt durch 
vier. 
Mahlzeit! 
Warum ich ein Narr bin 
Man lernt nie aus! Gassers Thom as fragt anl äßlich 
des erste n Autoservi ces sei nen Fre und We rner Köb: 
"Wio lot ma des alte Öl ab?" "Unta am Motor ischt 
an Ö l abla ßschrufo, diom uoscht ufmacho." Jo, muoß 
i do s Auto umdreio?" umdreio?"
	        
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