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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

Amtsmü de oder 
pen sionsr eif? 
Do Bernhard heot gmoa nt: "Do Emil git nit ab, der 
git uf 
1111-I mai im 4=11 sm- 
wem 
1111I4C» 
i«12 Coliab uni 
Sein Unterkiefer kracht e zu Boden. 
Wolfgang aus 
dem Li nden Thal blickte uns - 3 knackfrische Pfadi- 
Girls im zartest ens Caravelle-Alter (damit sind aber 
nicht die ausrangierten F lugzeugtypen gemeint, das 
nur nebenbei) - ganz entsetzt an. Wir drei Girls waren 
um exakt 22.30 Uhr unter G elächter und voller 
Tatendrang zur Famili e, eben der aus dem Linde n 
Thal, dzt. wh. in der Breg enzerstraß e , gefahre n. 
Voller Spannung s tanden wir vor der Tür. Und dann 
dieses entsetzte Gesicht! Unauffällig näherte sich die 
gesamt e Famil ie voller Mißtrauen der Tür und blickte 
gespan nt auf uns. Wolfi zog die Tür hinter sich zu. 
Zö gernd fing er an: "Was wollt Ihr hier? Ihr blamiert 
mich vor der ganzen Familie!" L angsam wußten wir 
nicht mehr so recht , was wir hier überhaupt wo llten. 
Unter dem Vorwand, daß sein F reund bei ihm sei, 
daß er mit ihm fernsehschaue und daß der Raum für 
alle zu klein sei, schlug er doch tat sächl ich die Tür vor 
unserer Nase zu. Mit soviel Angst und Schüchternhei t 
hatten wir nicht gerechnet, desha lb zogen wir uns zur 
Schonung vor W olfgang zurück . Wenn wir das 
nächstem al vorbeikommen, wünschen wir einen 
etwas höfliche ren E mpfang - und Einlaß! 
Vielle icht doch noch ein guter Tip am Rande für Papa 
Ing. Martin: Wenn Du Deine Buben einmal los werden 
möchtest , wäre es viel leicht doch nicht so übel, für 
alle St ubata-Moadla eine S t ubenvergrößerung ins 
Kalkül zu ziehen. Sonst ble iben Deine Jungs - vor 
dem Fernseher - sitzen! 
DSCHUNGEL-PUMMEL 
Der biedere Stiegenbauer 
Wen 
in Wolfurt jeder ken nt, 
ist eine r, der sich Manfred nen nt. 
Macht Treppe n aus Holz und fabriziert Stän der, 
und wenn man will, auch noch mit Gelä nder. 
Der läuft herum mit hoher Stirne - 
rötlich glänzet meist seine Birne. 
Alles an ihm ist korrekt und gena u. 
Die Haare frisiert zuhaus' seine Frau. 
Zwei Töc hter dazu wie eine Lilie - 
fürwa hr eine glück liche Familie! 
Ja Ehrbarke i t, das ist sein Stempel 
wie einst beim guten Lehrer Läm pel. 
Ihr seht, der Manfred ist ganz ein Braver. 
Doch ein mal im Jahr, da sticht ihn der Ha fer! 
Da trä umt er von Palme n und bla uer See 
und sagt der blon den Ernie ade. 
Für einen Monat tritt an seine Ste lle, 
der Dagobert, sein guter Geselle. 
Sehr flexibel und keineswegs doof 
kümmert er sich um Haus und Hof, 
d erweil Manfred alles läßt liegen und stehe n. 
Kein Wolfurter hat ihn jemals gesehen, 
wie er sich heimlich nach Zürich schleicht 
und eilig R ichtung Südosten entweicht, 
um dort im Land der Philippinen 
zu jagen nach knusprigen jungen Bie nen. 
Er liegt dort gen ußvoll im Inselsand. 
Hat wohl nicht immer am richt igen Ort seine Hand. 
Die Sonne sche int ihm auf Bauch und Eier, 
wie dem berühmten Mis ter Meier. 
Und wenn er dann wieder v erläßt sein Glüc k, 
bleibt ein g ebrochene s Herz zurück. 
"Weine nic ht, mein kaffeebrauner Flied er. 
In einem Jahr komm' ich sich erlich wied er!" 
sagt Manfred und s teigt ins Flugze ug hinein, 
um wied er pün ktlich in W olfurt zu sein. 
Bei Nacht und Nebel schleicht er nach Haus', 
hinein zur blonden Ernie-Maus. 
Die Ko ffer läßt er im Auto steh 'n. 
Er glaub t, es habe ihn eh niem and geseh'n. 
Und sollte doch, dann lä chelt er schwa ch: 
"Ich war grad auf Urlaub in Schönebach." Schönebach."
	        
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