Hauptsache, es geht vorwärts,
die R ichtung ist egal.
Bucher Hochzeitsmarsch
Paul - vom hintere n Egg - und Peter - mit immer gut
"gestreltem" Haar, weil er so viel hat -, die beiden
Ober pfadfin de r, sitze n mit anderen irgendwo im Ried.
Getrunken wird
auch nicht gerade
we nig. Wie in sol-
chen F ällen üblich,
werden beide ganz
plötzli ch r edselig.
Jeder versuc ht
den anderen zu
übertrumpfen.
Und dann ist es da,
das Thema. Ums
Ra dfahren geht
es. Wer ist bess er:
Paul, der Fußgän-
geroder Peter, der
Radler. Bis dann
alle so aufgeheizt
sind, daß nur noch
eine Riesenwe tte
das Pro blem lösen
kann. Peter zu
Paul: "Wetten, daß
ich in m einem Hoch zeitsa nzug (vor 20 Jah ren getragen,
Anm. d. Red.) auf einem ganz hu ndsn ormalen Fahrr ad
schneller im S chneiderkopf bin (schon wieder ist ein
Gasthaus im Spiel,
Anm. d. Red.) als
du im Renndress
und auf einem
Rennrad!"
(wohlwissend, daß
Paul noch nie auf
einem Rennsattel
gesessen ist. Man
nützt ja seine Vor-
teile aus).
Also wurde der
Termin fixiert. Am
Tage der Wahrheit
stand Paul,
bes tausgerüs tet
von Schwieger va-
ter Wilfr ied mit
Re nnrad,
Renndress (wie
sich spät er her-
ausge s tellt hat
auch mit dreimaligem heimlichem Train ing unter Wilfrieds
Anleitu ng) einem etwas kleinlau te n Peter gegenüber:
"D" Hoso ischt mr fascht a klä z' eng!" Welch Wunder
nach sovielen Ehejahren.
Das Rennen ver-
läuft dann auch
ganz planmäßig:
einer dauernd vor-
ne und einer dau-
ernd hinten. Peter
nützt ganz s cham-
los den enormen
Windschatten von
Paul aus und kurvt
- zumindest bis
zum Tunnel - hin-
ter ihm her. Dann
zieht Paul unauf-
hörlich auf und
d avon. Bis Peter
b ei m
Schneiderk opf in
Buch ankommt,
hat Paul sein er-
stes Bier bereits
geschluckt: 3 (!) Minuten betrug der Abstand des Sie-
gers auf den Verlierer - wo eigentlich der Verlierer der
Sieger hätte sein wollen.
Beim Nach bummel zum Pfadi-Flohmarkt wurde be iden
aus Restbeständen eben dieses je ein "hochmod ernes"
Renndress ü berre icht. Alles aus rein er Schafwol le, da-
mit beide beim n ächsten Rennen mehr "Biß" haben.
Es wird allen Hafoloaber Bürger n empfohlen, genau auf
alle Radfahrer auf zupas sen, denn die A usfahrt mit neu-
em Dress im Früh jahr ist bereits fixe Sache. Aber ohne
Wette, nur noch mit Einkehren.
Wo gibt's das
alles?
Der superguate Kaf fee bei Bernhards
Bernhards Carm en heot do
Freund iglado zum Kaffee.
Nochdeom do Kaffee vu do Masc hino abegloffo ischt,
heot se zwoa Tasso igeschenkt. Deom Angebeteten heot
do Kaffee nit gad so richtig gschmeckt, heot se abr nüt
z' sägot trout. Als d' Carmen do Kaffee p robiert heot,
heot se gseit: "Schmeckt din Kaffee ou so grusig?"
Sie sind dänn glei druf ku, daß Bernhards Kurtl d'
Kaf feemaschino entkalkot heot und nit subr usgwäscho
heot, wil ar uf d' Hobbymeoss go heot müosso.
technisch so raffin iert
Fax und Telefon
Bernhard's Elfi heot do Schiurlou b im Südtirol
telef o nisch buo cho we llo. Leider isc ht se nio durchku ,
wil as allot bsetzt gsi isch t. Uf oamol heot sie zur
Petra gse it. "1 künnt jo ou faxo. Mior händ jo a
Telefon!" Telefon!"