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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

Hauptsache, es geht vorwärts, 
die R ichtung ist egal. 
Bucher Hochzeitsmarsch 
Paul - vom hintere n Egg - und Peter - mit immer gut 
"gestreltem" Haar, weil er so viel hat -, die beiden 
Ober pfadfin de r, sitze n mit anderen irgendwo im Ried. 
Getrunken wird 
auch nicht gerade 
we nig. Wie in sol- 
chen F ällen üblich, 
werden beide ganz 
plötzli ch r edselig. 
Jeder versuc ht 
den anderen zu 
übertrumpfen. 
Und dann ist es da, 
das Thema. Ums 
Ra dfahren geht 
es. Wer ist bess er: 
Paul, der Fußgän- 
geroder Peter, der 
Radler. Bis dann 
alle so aufgeheizt 
sind, daß nur noch 
eine Riesenwe tte 
das Pro blem lösen 
kann. Peter zu 
Paul: "Wetten, daß 
ich in m einem Hoch zeitsa nzug (vor 20 Jah ren getragen, 
Anm. d. Red.) auf einem ganz hu ndsn ormalen Fahrr ad 
schneller im S chneiderkopf bin (schon wieder ist ein 
Gasthaus im Spiel, 
Anm. d. Red.) als 
du im Renndress 
und auf einem 
Rennrad!" 
(wohlwissend, daß 
Paul noch nie auf 
einem Rennsattel 
gesessen ist. Man 
nützt ja seine Vor- 
teile aus). 
Also wurde der 
Termin fixiert. Am 
Tage der Wahrheit 
stand 	Paul, 
bes tausgerüs tet 
von Schwieger va- 
ter Wilfr ied mit 
Re nnrad, 
Renndress (wie 
sich spät er her- 
ausge s tellt hat 
auch mit dreimaligem heimlichem Train ing unter Wilfrieds 
Anleitu ng) einem etwas kleinlau te n Peter gegenüber: 
"D" Hoso ischt mr fascht a klä z' eng!" Welch Wunder 
nach sovielen Ehejahren. 
Das Rennen ver- 
läuft dann auch 
ganz planmäßig: 
einer dauernd vor- 
ne und einer dau- 
ernd hinten. Peter 
nützt ganz s cham- 
los den enormen 
Windschatten von 
Paul aus und kurvt 
- zumindest bis 
zum Tunnel - hin- 
ter ihm her. Dann 
zieht Paul unauf- 
hörlich auf und 
d avon. Bis Peter 
b ei m 
Schneiderk opf in 
Buch ankommt, 
hat Paul sein er- 
stes Bier bereits 
geschluckt: 3 (!) Minuten betrug der Abstand des Sie- 
gers auf den Verlierer - wo eigentlich der Verlierer der 
Sieger hätte sein wollen. 
Beim Nach bummel zum Pfadi-Flohmarkt wurde be iden 
aus Restbeständen eben dieses je ein "hochmod ernes" 
Renndress ü berre icht. Alles aus rein er Schafwol le, da- 
mit beide beim n ächsten Rennen mehr "Biß" haben. 
Es wird allen Hafoloaber Bürger n empfohlen, genau auf 
alle Radfahrer auf zupas sen, denn die A usfahrt mit neu- 
em Dress im Früh jahr ist bereits fixe Sache. Aber ohne 
Wette, nur noch mit Einkehren. 
Wo gibt's das 
alles? 
Der superguate Kaf fee bei Bernhards 
Bernhards Carm en heot do 
Freund iglado zum Kaffee. 
Nochdeom do Kaffee vu do Masc hino abegloffo ischt, 
heot se zwoa Tasso igeschenkt. Deom Angebeteten heot 
do Kaffee nit gad so richtig gschmeckt, heot se abr nüt 
z' sägot trout. Als d' Carmen do Kaffee p robiert heot, 
heot se gseit: "Schmeckt din Kaffee ou so grusig?" 
Sie sind dänn glei druf ku, daß Bernhards Kurtl d' 
Kaf feemaschino entkalkot heot und nit subr usgwäscho 
heot, wil ar uf d' Hobbymeoss go heot müosso. 
technisch so raffin iert 
Fax und Telefon 
Bernhard's Elfi heot do Schiurlou b im Südtirol 
telef o nisch buo cho we llo. Leider isc ht se nio durchku , 
wil as allot bsetzt gsi isch t. Uf oamol heot sie zur 
Petra gse it. "1 künnt jo ou faxo. Mior händ jo a 
Telefon!" Telefon!"
	        
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