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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

VORHER - 
- NACHHE R 
TAIEfIT 
scHu PPEn 
Nach dem E rkenntnis der St e l lungskommiss ion, 
daß Reis' Martin tauglich sei, wurde dies auch 
entsprechend gefeiert. Die übliche Folge dav on: es 
war im speiüb el und h und eelend. Nach dem 
Turntraining wurde eifrig d arüber dis k utiert, war- 
um das eigentlich so ist. Jeder in der Runde hatte so 
seine eige ne Erklärung dafür. Allgemein wurde 
festgestellt, daß man von notwendigen 
Selbsterfahrungen sprechen kann. Der Basl brachte 
es dann auf den Pun kt: "Übr des Problem ka ma i 
koam Buoch und koam Katalog nochleoso. Des 
muoß jedar seolb arf ahro und zwor i deor Form: 
ghörig, kräftig und viel dur anand abeschlu cko und 
denn wiedr seolb uffarlo." 
"Taxi-Hr u be sch" 
Ein 
Fest war. Welch es ist hier nicht so wichtig. Auf jeden 
Fall waren Hrubesch, der aus Wolfurt, der von Mohro 
Josef, kurz do Martin - und do Judy da bei. Und auch 
diese beiden haben etwas getrunken. Der eine wenig, 
der andere viel. Irgendwann war es für den Vieltrinker 
dann zu viel. Also wurde ein Weg gesucht, um Judy 
heimzubr ingen . Martin hat den Führerschein. Ma rtin hat 
ein Auto. Also verfrachtet man Judy in das bereitstehen- 
de Auto. Die erste Arbeit war dann sofortiges Einschla- 
fen. "I woaß jo eh, wo nar wohnt", ist Martin felsenfest 
überzeugt, läßt ihn h eielen und rattert los - Richtung 
Bilds tein. Diese Strecke ist zu s000 später Nachtstunde 
doch eine sehr anstrengende. Drum ist er froh, als er vor 
Judy's Haus steht - oder zumindest meint, daß dies das 
Haus sei. "He, Judy, wach uf! Mir sind do!" Judy ge- 
h orcht, steigt im V ollschla ft (-?) aus, Mar tin fährt an - und 
hört noch ganz zufällig ein Klopfen auf seinem Autodach. 
"He du, i wohn doch gär nit do. I wohn doch scho sit füf 
Johr im R omy!" 
Noch eine zweite Story von Hru besch: fährt er seine n 
Nac hbarn Helmut, den s chleyigen nach Hause, fährt er 
auch in die Unterhub - wa hrsche inl ich, weil sein Onkel 
Schandarm war, und er dort keine Angst hat - statt in die 
Flotzbachstraße, wo Helmut seit ca. 4 Jah ren wo hnt. 
Es sc heint, Hrubesch ist entwederein Wiederholungs täter 
- und solche geh ören ein wenig bestraft, in dem daß sie 
halt l änger aufblei ben müss en -, oder er wird alt, und 
fährt nur noch nach alten Eri n nerungen - und solche 
wieder g ehören eigentlic h in ein Heim. Die Fürbat - 
Redaktion wird die Sache jedenfalls weiter verfolgen 
und gegebenenfalls über etwaige ähnl iche Vorfälle be- 
richten. 
Die Füße schlafen doch nur des N achts 
Opa trägt, wie öfters, Enkelin Claudia auf den Schultern. 
Bei lä ngerem Tragen sind ihr bei diese r Trageweise auch 
schon die Füße eingeschlaf en. Als sich Opa nach einiger 
Zeit seiner Last entl edigen wollte, fragte er deshal b 
C laudia, ob sie nicht wieder gehen wolle, damit ihr nicht 
die Füße einschlafe n. Prompt kam die Antwort: "Mine 
Füoß schlofond doch blos, wenn as dunkl ischt, nit wenn 
as heoll ischt!" 
ltritzir 
Das Kind von der Mut ter 
Kalb J osef, alias Seppl, vulgo Grelle fährt über die 
Grenze - und wieder zurück. Der Zöllner verlangt 
die notwendigen Papiere und st ellt die hö chst 
intelligente Frage: "Wie heißen Sie?" 
Seppl: "Ich heiße wie das Kind von der Kuh!" 
( Fazit: Wenn Zöllner dumme Fragen stellen, sind 
sie mit der A ntwort dann meistens den g anzen Tag 
bes chäftigt) . bes chäftigt) .
	        
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