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TAIEfIT
scHu PPEn
Nach dem E rkenntnis der St e l lungskommiss ion,
daß Reis' Martin tauglich sei, wurde dies auch
entsprechend gefeiert. Die übliche Folge dav on: es
war im speiüb el und h und eelend. Nach dem
Turntraining wurde eifrig d arüber dis k utiert, war-
um das eigentlich so ist. Jeder in der Runde hatte so
seine eige ne Erklärung dafür. Allgemein wurde
festgestellt, daß man von notwendigen
Selbsterfahrungen sprechen kann. Der Basl brachte
es dann auf den Pun kt: "Übr des Problem ka ma i
koam Buoch und koam Katalog nochleoso. Des
muoß jedar seolb arf ahro und zwor i deor Form:
ghörig, kräftig und viel dur anand abeschlu cko und
denn wiedr seolb uffarlo."
"Taxi-Hr u be sch"
Ein
Fest war. Welch es ist hier nicht so wichtig. Auf jeden
Fall waren Hrubesch, der aus Wolfurt, der von Mohro
Josef, kurz do Martin - und do Judy da bei. Und auch
diese beiden haben etwas getrunken. Der eine wenig,
der andere viel. Irgendwann war es für den Vieltrinker
dann zu viel. Also wurde ein Weg gesucht, um Judy
heimzubr ingen . Martin hat den Führerschein. Ma rtin hat
ein Auto. Also verfrachtet man Judy in das bereitstehen-
de Auto. Die erste Arbeit war dann sofortiges Einschla-
fen. "I woaß jo eh, wo nar wohnt", ist Martin felsenfest
überzeugt, läßt ihn h eielen und rattert los - Richtung
Bilds tein. Diese Strecke ist zu s000 später Nachtstunde
doch eine sehr anstrengende. Drum ist er froh, als er vor
Judy's Haus steht - oder zumindest meint, daß dies das
Haus sei. "He, Judy, wach uf! Mir sind do!" Judy ge-
h orcht, steigt im V ollschla ft (-?) aus, Mar tin fährt an - und
hört noch ganz zufällig ein Klopfen auf seinem Autodach.
"He du, i wohn doch gär nit do. I wohn doch scho sit füf
Johr im R omy!"
Noch eine zweite Story von Hru besch: fährt er seine n
Nac hbarn Helmut, den s chleyigen nach Hause, fährt er
auch in die Unterhub - wa hrsche inl ich, weil sein Onkel
Schandarm war, und er dort keine Angst hat - statt in die
Flotzbachstraße, wo Helmut seit ca. 4 Jah ren wo hnt.
Es sc heint, Hrubesch ist entwederein Wiederholungs täter
- und solche geh ören ein wenig bestraft, in dem daß sie
halt l änger aufblei ben müss en -, oder er wird alt, und
fährt nur noch nach alten Eri n nerungen - und solche
wieder g ehören eigentlic h in ein Heim. Die Fürbat -
Redaktion wird die Sache jedenfalls weiter verfolgen
und gegebenenfalls über etwaige ähnl iche Vorfälle be-
richten.
Die Füße schlafen doch nur des N achts
Opa trägt, wie öfters, Enkelin Claudia auf den Schultern.
Bei lä ngerem Tragen sind ihr bei diese r Trageweise auch
schon die Füße eingeschlaf en. Als sich Opa nach einiger
Zeit seiner Last entl edigen wollte, fragte er deshal b
C laudia, ob sie nicht wieder gehen wolle, damit ihr nicht
die Füße einschlafe n. Prompt kam die Antwort: "Mine
Füoß schlofond doch blos, wenn as dunkl ischt, nit wenn
as heoll ischt!"
ltritzir
Das Kind von der Mut ter
Kalb J osef, alias Seppl, vulgo Grelle fährt über die
Grenze - und wieder zurück. Der Zöllner verlangt
die notwendigen Papiere und st ellt die hö chst
intelligente Frage: "Wie heißen Sie?"
Seppl: "Ich heiße wie das Kind von der Kuh!"
( Fazit: Wenn Zöllner dumme Fragen stellen, sind
sie mit der A ntwort dann meistens den g anzen Tag
bes chäftigt) . bes chäftigt) .