unter
Volleyballsplitter
Lampert - Kein od'r
Kennt ihr den "Lämp e"? - Ein braverMann.
Aber nicht immer, denn dann und wann
kommt er nach Hause , sehr, sehr später,
Aber mit einer Fahne ins Bett er nicht geht.
Er schafft es gerade noch bis in die Küche
und raucht noch eine, er mag die Gerüche.
Doch einmal, da ist er zu schnell eingepe n nt.
Er merkt nicht, daß die Zigarette noch brennt.
Am Morgen danach wacht er auf, und er sieht,
daß ein riesiger Kapu z inerschnec k auf seinem Schenkel
liegt.
Oh Graus - wie kommt dieses Vieh auf mein Bein?
Er will es entfernen, doch das geht nicht - nein!
Ein Sc hmerz durchzuckt ihn!
Da sc haut er genau hin.
Ve rflixt - das ist ja gar keine Schnecke,
Eine Brandblase ist es, von der Zigarette.
Die muß ihm entglitten sein, letzte N acht,
und hat ihm ein Loch in die Hose ge macht.
Der Alkohol hatte Lämpe narkotisie r t,
sonst hätt' er die Schmerzen wohl früher gesp ürt.
ITAndig=114c7 -
ii
Im l etzten Jahr war im
Ver einshaus auch eine Ver-
st eigerung. Tum erchef Ba-
sel war natürlich auch mit
von der Partie und ersteigerte
einen günstigen Kasten für
seine nKe ller.Tr a nsponproble me
dürfte es kaum geben, denn
er war mit dem eigenen
Kombi vorg efahr en. Als
Gehilfe zum A ufladen wur-
de Cousin Sancho engagiert.
Die Heckklappe wurde geöff netunddie hintere Sit zbank
umge klappt. Jedoch, es blieb nur bei dem Versuc h, den
K asten ein zul aden, denn dieser war zu breit - oder das
Auto zu schmal.Not macht erfinderisch. Und so mußte
Sa ncho ans Steuer. Der vo rdere Teil des Kaste ns wurde
auf der Stoßstange aufge-
legt und am hinteren Teil
legte Basel selbst Hand an
und lief hinter dem Auto
her, als hätte er eine
Schubkarrette. Der schwie-
rige Transport war fast ge-
schaff t, nur noch die Ein-
m ündung Wäldersträße in
die Unterhub, wo Basel
noch lautstark letzte An-
weisungen gab. "Fahr jo
langsam, daß i jo noche kum" und im selben M oment
lag der K asten schon auf der Straße. Ob der Ka sten noch
für den vorgesehenen Zweck eingesetzt werden konnte
bzw. wie Transportprobleme gü nstig gelöst wur den,
verrät Basel sicherlich gratis.
Nach der ersten Auswärtspartie in Wien gegen Kagran
(0:3) war noch genügend Zeit, um etwas kleines zu
ess en.
Livi und Nadja,
beide sind sehr Nahestehende zu
Wolfurter Volleyballgrößen, wollten auf Nummer si-
cher gehen und setzten sich glei ch in den Zug, um dort
die mitgeführte Jause zu verspeisen. Als die Mannsc haft
kurz vor Abfahrt des Zuges in der Wartehalle m ittels
einer Durchsage zum Fa h rdienstleit er gebeten wur de,
konnte sich keine der Mädc hen darauf einen Reim
machen. Von diesem wu rden sie nämlich informiert,
daß Livi und Nadja bereit s auf dem Weg ins L ändle
seien, j edoch nicht gewollt. Nach genauen Recherchen
mußte sich das Ungl ück ungefähr so abgespi elt haben:
Beide si tzen gemütlich im Abteil und jausnen, der Zug
macht einen Ruck, Livi schreckt auf: "Mei, der Zug fahrt
ab und dio and oro sind no gär nit do!". Nadja ganz
trocken: " Schpinnscht, iotz tuot ma doch bloß
vrsch iob o!". Als dann aber die nächste Halt estel le ohne
Halt passiert wurde, war es schon zu spät. Sie beabsich-
tigten sogar noch, bis Innsbruck (Endstation)
weiterzufa hren, dort umzusteigen und zur Mannschaft
zu stoß en, mußt en aber feststellen, daß sie dort um
1 1/2 Stunden später ein treffen wü rden als der Zug, der
um 1 Stunde späte r in Wien abgefahren ist. So be schlos-
sen sie doch noch, in St. Pölten auf die Mannschaft zu
warten. warten.