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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

unter 
Volleyballsplitter 
Lampert - Kein od'r 
Kennt ihr den "Lämp e"? - Ein braverMann. 
Aber nicht immer, denn dann und wann 
kommt er nach Hause , sehr, sehr später, 
Aber mit einer Fahne ins Bett er nicht geht. 
Er schafft es gerade noch bis in die Küche 
und raucht noch eine, er mag die Gerüche. 
Doch einmal, da ist er zu schnell eingepe n nt. 
Er merkt nicht, daß die Zigarette noch brennt. 
Am Morgen danach wacht er auf, und er sieht, 
daß ein riesiger Kapu z inerschnec k auf seinem Schenkel 
liegt. 
Oh Graus - wie kommt dieses Vieh auf mein Bein? 
Er will es entfernen, doch das geht nicht - nein! 
Ein Sc hmerz durchzuckt ihn! 
Da sc haut er genau hin. 
Ve rflixt - das ist ja gar keine Schnecke, 
Eine Brandblase ist es, von der Zigarette. 
Die muß ihm entglitten sein, letzte N acht, 
und hat ihm ein Loch in die Hose ge macht. 
Der Alkohol hatte Lämpe narkotisie r t, 
sonst hätt' er die Schmerzen wohl früher gesp ürt. 
ITAndig=114c7 - 
ii 
Im l etzten Jahr war im 
Ver einshaus auch eine Ver- 
st eigerung. Tum erchef Ba- 
sel war natürlich auch mit 
von der Partie und ersteigerte 
einen günstigen Kasten für 
seine nKe ller.Tr a nsponproble me 
dürfte es kaum geben, denn 
er war mit dem eigenen 
Kombi vorg efahr en. Als 
Gehilfe zum A ufladen wur- 
de Cousin Sancho engagiert. 
Die Heckklappe wurde geöff netunddie hintere Sit zbank 
umge klappt. Jedoch, es blieb nur bei dem Versuc h, den 
K asten ein zul aden, denn dieser war zu breit - oder das 
Auto zu schmal.Not macht erfinderisch. Und so mußte 
Sa ncho ans Steuer. Der vo rdere Teil des Kaste ns wurde 
auf der Stoßstange aufge- 
legt und am hinteren Teil 
legte Basel selbst Hand an 
und lief hinter dem Auto 
her, als hätte er eine 
Schubkarrette. Der schwie- 
rige Transport war fast ge- 
schaff t, nur noch die Ein- 
m ündung Wäldersträße in 
die Unterhub, wo Basel 
noch lautstark letzte An- 
weisungen gab. "Fahr jo 
langsam, daß i jo noche kum" und im selben M oment 
lag der K asten schon auf der Straße. Ob der Ka sten noch 
für den vorgesehenen Zweck eingesetzt werden konnte 
bzw. wie Transportprobleme gü nstig gelöst wur den, 
verrät Basel sicherlich gratis. 
Nach der ersten Auswärtspartie in Wien gegen Kagran 
(0:3) war noch genügend Zeit, um etwas kleines zu 
ess en. 
Livi und Nadja, 
beide sind sehr Nahestehende zu 
Wolfurter Volleyballgrößen, wollten auf Nummer si- 
cher gehen und setzten sich glei ch in den Zug, um dort 
die mitgeführte Jause zu verspeisen. Als die Mannsc haft 
kurz vor Abfahrt des Zuges in der Wartehalle m ittels 
einer Durchsage zum Fa h rdienstleit er gebeten wur de, 
konnte sich keine der Mädc hen darauf einen Reim 
machen. Von diesem wu rden sie nämlich informiert, 
daß Livi und Nadja bereit s auf dem Weg ins L ändle 
seien, j edoch nicht gewollt. Nach genauen Recherchen 
mußte sich das Ungl ück ungefähr so abgespi elt haben: 
Beide si tzen gemütlich im Abteil und jausnen, der Zug 
macht einen Ruck, Livi schreckt auf: "Mei, der Zug fahrt 
ab und dio and oro sind no gär nit do!". Nadja ganz 
trocken: " Schpinnscht, iotz tuot ma doch bloß 
vrsch iob o!". Als dann aber die nächste Halt estel le ohne 
Halt passiert wurde, war es schon zu spät. Sie beabsich- 
tigten sogar noch, bis Innsbruck (Endstation) 
weiterzufa hren, dort umzusteigen und zur Mannschaft 
zu stoß en, mußt en aber feststellen, daß sie dort um 
1 1/2 Stunden später ein treffen wü rden als der Zug, der 
um 1 Stunde späte r in Wien abgefahren ist. So be schlos- 
sen sie doch noch, in St. Pölten auf die Mannschaft zu 
warten. warten.
	        
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