Eiärme
Woche
ohne
Langtrune ilde
K ögels Ernst und Brauchle s Remig fuhren einige
Tage auf Urlaub (genaueres ist der Redaktion nicht
bekannt). Nun hatt en natürlich deren Frauen Hed-
wig und Lisbet h sturmfrei. In dies en Tagen war
auch ein Theaterbes uch eingeplant.
Als der Tag X gekommen, so dachten die zwei
jedenfalls, ging man an die Arbeit, sich für den
Abend dementsprechend festlich herzurichten. Als
beide fert ig waren und sie ni emand abholte, mußte
nach e ingeh ender Prüfung Lisbeth f eststellen , daß
sie um einen Tag zu früh ist, Hedwig da gegen
berei ts um 24 Stun den zu spät.
Ob die Damen aufgrund der Abwe sen heit ihrer
Gat ten die vielen Termine durcheinander gebracht
haben, oder soo konfus w aren, weil sie ihre M änner
vermißten (Entziehungserscheinungen) konnte
nicht in Erfahrun g gebracht werden. Für beide gilt
wohl das gleiche : "Der Tag X - war wohl nix"!
Er inter to er erbegiF F
Sämtliche Posten besetzt
Ru ppert: Ve reinshaus, Arbeiterverein, Senioren-
bund
Stefan: Standesbeamter, M elde amtsleiter, Musi-
ker, Ackerbesitzer
Adolf: ORF-Redakteur, Tennisobmann, Fußballer
Gunt ram: Richter, Kirc he ncho rersa tzfuc htler ,
Hobbyki cker, Baßsolist, noch ledig
Norbert: Kran ken kä sseler, Kirchenchorobmann,
FC-F an, S änger
Lydi a: Hauswartefr a u
Klaus: Läbbe
Verwechslungen
Der Stromerjappel kam am Gründonnerstag erst
nach Mit tag zu einem vereinbarten Termin. Auf die
Frage wo er denn so lange geblieben sei, antw ortete
er: "I heo wello an Broto steohlo, heon abr nüt
arw üscht." Nachdem ihn Alt-Läbbe Basl aufge-
klärt hat, daß man Brat en nicht am Gründonnerstag
sondern am Gumpigo- Dunnscht ag zu stehlen habe,
meinte er nur: "Des heon i iotz abr glatt verweochs-
lot."
Gefängnis am Himmelreich
Die Türen an einem Haus
müs sen spielend geh end zu und auf.
Daß das immer so b leibt
Kultur-Egon in den Keller eilt.
Mit Öl und Werkzeug eilt er flinke
und nimmt der Speistür die Klink e.
Alle Teile sind nun gut geölt und gefettet.
Auch das Werkze ug wird am Küc henboden
gebe ttet.
Schon vor Augen die ve rdiente Ruh
schlug die Türe vor ihm zu.
Oh Schreck, oh Graus
Egon war a llein zu Haus.
Stunde nlang sitzt er allein
im kleinen Kämmerlein.
Ein Schulkind hörte Egon' s G ejammer
aus Elisabeths Speis e kammer:
"Oh, lie bes Schulkind bitte sehr,
hol mir meine Elisab eth her!"
Fasc hings onntag '89
An ruhi go und erhol samo Fasnatsunntag heot d'
Heidi vom Fel dweg dahoam ufom Kanape erleobt.
Z' Obod luogot sie denn a kläle "Zeit im Bild". Dött
hoasst as im Weottrbericht: "Heute riß zum ersten-
mal der Nebel auf. In ganz Österreich sonniges
Wetter!" Uf dio Meo ldung ane moant d' Heidi ganz
verwundert: "Hoi, heot's hüt koan Neobl ghett?" -
as wird Kaffeedunscht gsi si!
Der Stamm- Kotz-
Tisch
Im Hofsteig saßen sie beieinand
sie hatten schon getrunken allerhand
auch Fulle saß am Tisch
auch er war nicht mehr fri sch
die Tischrunde hat ihm nicht entsprochen
darum hat er auf den Tisch gebrochen
Messe spl itter
G iesingers Erika: "Des Liod, do A lpenkasano va
paßt genau zu Dir."
Köb Vinze nz: "Dio sc hpielond Englisch, des
v rstand i nit." nit."