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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

Eiärme 
Woche 
ohne 
Langtrune ilde 
K ögels Ernst und Brauchle s Remig fuhren einige 
Tage auf Urlaub (genaueres ist der Redaktion nicht 
bekannt). Nun hatt en natürlich deren Frauen Hed- 
wig und Lisbet h sturmfrei. In dies en Tagen war 
auch ein Theaterbes uch eingeplant. 
Als der Tag X gekommen, so dachten die zwei 
jedenfalls, ging man an die Arbeit, sich für den 
Abend dementsprechend festlich herzurichten. Als 
beide fert ig waren und sie ni emand abholte, mußte 
nach e ingeh ender Prüfung Lisbeth f eststellen , daß 
sie um einen Tag zu früh ist, Hedwig da gegen 
berei ts um 24 Stun den zu spät. 
Ob die Damen aufgrund der Abwe sen heit ihrer 
Gat ten die vielen Termine durcheinander gebracht 
haben, oder soo konfus w aren, weil sie ihre M änner 
vermißten (Entziehungserscheinungen) konnte 
nicht in Erfahrun g gebracht werden. Für beide gilt 
wohl das gleiche : "Der Tag X - war wohl nix"! 
Er inter to er erbegiF F 
Sämtliche Posten besetzt 
Ru ppert: Ve reinshaus, Arbeiterverein, Senioren- 
bund 
Stefan: Standesbeamter, M elde amtsleiter, Musi- 
ker, Ackerbesitzer 
Adolf: ORF-Redakteur, Tennisobmann, Fußballer 
Gunt ram: Richter, Kirc he ncho rersa tzfuc htler , 
Hobbyki cker, Baßsolist, noch ledig 
Norbert: Kran ken kä sseler, Kirchenchorobmann, 
FC-F an, S änger 
Lydi a: Hauswartefr a u 
Klaus: Läbbe 
Verwechslungen 
Der Stromerjappel kam am Gründonnerstag erst 
nach Mit tag zu einem vereinbarten Termin. Auf die 
Frage wo er denn so lange geblieben sei, antw ortete 
er: "I heo wello an Broto steohlo, heon abr nüt 
arw üscht." Nachdem ihn Alt-Läbbe Basl aufge- 
klärt hat, daß man Brat en nicht am Gründonnerstag 
sondern am Gumpigo- Dunnscht ag zu stehlen habe, 
meinte er nur: "Des heon i iotz abr glatt verweochs- 
lot." 
Gefängnis am Himmelreich 
Die Türen an einem Haus 
müs sen spielend geh end zu und auf. 
Daß das immer so b leibt 
Kultur-Egon in den Keller eilt. 
Mit Öl und Werkzeug eilt er flinke 
und nimmt der Speistür die Klink e. 
Alle Teile sind nun gut geölt und gefettet. 
Auch das Werkze ug wird am Küc henboden 
gebe ttet. 
Schon vor Augen die ve rdiente Ruh 
schlug die Türe vor ihm zu. 
Oh Schreck, oh Graus 
Egon war a llein zu Haus. 
Stunde nlang sitzt er allein 
im kleinen Kämmerlein. 
Ein Schulkind hörte Egon' s G ejammer 
aus Elisabeths Speis e kammer: 
"Oh, lie bes Schulkind bitte sehr, 
hol mir meine Elisab eth her!" 
Fasc hings onntag '89 
An ruhi go und erhol samo Fasnatsunntag heot d' 
Heidi vom Fel dweg dahoam ufom Kanape erleobt. 
Z' Obod luogot sie denn a kläle "Zeit im Bild". Dött 
hoasst as im Weottrbericht: "Heute riß zum ersten- 
mal der Nebel auf. In ganz Österreich sonniges 
Wetter!" Uf dio Meo ldung ane moant d' Heidi ganz 
verwundert: "Hoi, heot's hüt koan Neobl ghett?" - 
as wird Kaffeedunscht gsi si! 
Der Stamm- Kotz- 
Tisch 
Im Hofsteig saßen sie beieinand 
sie hatten schon getrunken allerhand 
auch Fulle saß am Tisch 
auch er war nicht mehr fri sch 
die Tischrunde hat ihm nicht entsprochen 
darum hat er auf den Tisch gebrochen 
Messe spl itter 
G iesingers Erika: "Des Liod, do A lpenkasano va 
paßt genau zu Dir." 
Köb Vinze nz: "Dio sc hpielond Englisch, des 
v rstand i nit." nit."
	        
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