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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

Strat e re 
Kunstradfahren oder kunns t radfahren? 
Die zweite Jahreshäl fte 1994 hat soeben begon nen. 
Das Frii-M jusik-Pr ou ts ch ek t-Tiiem stellt gerade eine 
Bühne für das „Nege r-Fest iva l" Partnerschaft 
W olfur t-Afrika auf. TeHaWe-Walti b etätigte sich 
gerade als Um weltscho ner und fuhr mit dem Fahrrad 
vorb ei (sein schönes Gesicht darf er ja wohl auch 
einmal der ganz en Gemeinde zeigen, odr?). Ein 
Büh enarbeiter haut ihn natürlich sofor t an: „Heoscht 
nüt zum T rink° d obei?" Was wird Walt, wenn er mit 
dem Fahr rad fährt, auch schon etwas zum Trinken 
haben. Aber angesichts der Hitze dreht er sofor t um, 
radelt die ungemein weite Strecke vom Alten 
Schwanen zum Engel retou r, or dert dort sechs Bier - 
und bringt diese anstandslos und ohne Verschütten 
dem arb eitend en Volk auf die Bühne (Kunststück, es 
waren ja auch Flaschen, die Biere nicht der Walt). Ein 
gewichtiger Mann namen s Butter trinkt jedoc h ke inen 
Alkohol. „Was dänn?" „Kaffee!" 
Walt rade lt nochmals. Und bringt eine Tasse Kaffee 
- und das mit dem Fahrrad! „Und des Beckele ischt 
rand voll gsi!" so der s tolze 0-Ton von Walt (as ischt 
bis iotz abr no nit ganz 'klär t, ob 's Beckele odr do 
Waltr so voll gsi sind). Auf jeden Fall: Beim 
Kunstradfahren kunnst radfahren - ganz eoafach, 
Wa ltr, odr? 
Man hat mich 
betrogen 
Ehrenbürger und Altbürgermeister Hu bert 
Waibel auf dem diesjährigen Feuerwehr bal l: 
Endlich hat er sich aufgerafft, einmal in die 
Bar zu gehen - bestellte einen Gin-Fizz - war 
leider keiner da! „Wenn iohr koan Gin Fizz 
händ, dänn gang i gad hoam!" 
Fensterin einmal and ers 
Die Kneippianer kamen bei einem Ausf lug an den 
Federsee. Einige Frau en nützten die Gelegenheit, 
im nahem Buchau ihre ehemal ige Schulkollegin zu 
besuchen. Diese wohnt in einem Haus, wo im 
Erdgeschoß die Apo theke unterg ebrac ht ist. Man 
saß geraume Zeit beisamme n, bis die A bfahrtszeit 
des B usses nahte. Nun stellten sich aber unvermutet 
Hindernisse in den Rückweg zum Bus. Während des 
Besuches hatte nämli ch ein Fahrer des 
Zu stell di enstes für die Apotheke, die zu d ieser Zeit 
geschlossen war, Medikamente gebracht. Da der 
Apotheker nicht im Hause wohnt , hat der Zustel ler 
einen Schlüssel zum H ausflur. Auf dem Rückweg 
murckste er am Haustürschloß und brach dabei den 
Sch lüssel ab. Es war also ein Ausgang durch die gut 
gesicherte Haustüre nicht mehr möglich. Eine der 
Damen versuchte, durch ein Kellerfenster nach 
draußen zu gelangen, aber die Öffn ung war zu klein 
oder der Umfang der Dame zu groß. Zurufe aus dem 
erst en Stock an vorbeigehende Passanten s tießen 
auf Unverständnis. Nun war ein Anruf bei der Polizei 
die letzte Hoffnung. Diese leiteten den Notruf an 
die Feuerwehr weiter. Zwar nicht mit Blaulicht, 
aber mit einer Le iter rückten die Rett er an. So 
konnten dann die Besuc her durch ein Fe nster und 
über die Le iter ins Freie gelangen. Auf der Stra ße 
sammelten sich natürlich einige Pas santen an, die 
amüsi ert diesem offiziellen Rückwärt s-Fensteri n 
zuschaut en. 
Der Beweis 
Auf den Hund 
Alle 4 Hinteregger Buben sind wieder einmal im 
Elternhaus Unterl inden 3 ver samm elt. Es gibt 
allerhan d zu reden. Fragt Chr istoph seinen Br uder 
Andreas: „Händ iohr nit a g ünstige G itarr? D' Firma 
D oppelmayr sött amol oane für B et riebsf äschtle 
asehaffo." Meint Paul: „Also hüt heot doch a jede 
be ssore Firma a Gitar r, luog amol, wiov' l üsore h eot!" 
gekommen 
Früher kam der Präsident mit zwei 
Frauen in se iner Begle itung zur 
Festspieler öff nung. Die Zeiten haben 
sich geändert. Bei der letzten 
Eröffnung kam er mit einem Hund. Hund.
	        
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