Strat e re
Kunstradfahren oder kunns t radfahren?
Die zweite Jahreshäl fte 1994 hat soeben begon nen.
Das Frii-M jusik-Pr ou ts ch ek t-Tiiem stellt gerade eine
Bühne für das „Nege r-Fest iva l" Partnerschaft
W olfur t-Afrika auf. TeHaWe-Walti b etätigte sich
gerade als Um weltscho ner und fuhr mit dem Fahrrad
vorb ei (sein schönes Gesicht darf er ja wohl auch
einmal der ganz en Gemeinde zeigen, odr?). Ein
Büh enarbeiter haut ihn natürlich sofor t an: „Heoscht
nüt zum T rink° d obei?" Was wird Walt, wenn er mit
dem Fahr rad fährt, auch schon etwas zum Trinken
haben. Aber angesichts der Hitze dreht er sofor t um,
radelt die ungemein weite Strecke vom Alten
Schwanen zum Engel retou r, or dert dort sechs Bier -
und bringt diese anstandslos und ohne Verschütten
dem arb eitend en Volk auf die Bühne (Kunststück, es
waren ja auch Flaschen, die Biere nicht der Walt). Ein
gewichtiger Mann namen s Butter trinkt jedoc h ke inen
Alkohol. „Was dänn?" „Kaffee!"
Walt rade lt nochmals. Und bringt eine Tasse Kaffee
- und das mit dem Fahrrad! „Und des Beckele ischt
rand voll gsi!" so der s tolze 0-Ton von Walt (as ischt
bis iotz abr no nit ganz 'klär t, ob 's Beckele odr do
Waltr so voll gsi sind). Auf jeden Fall: Beim
Kunstradfahren kunnst radfahren - ganz eoafach,
Wa ltr, odr?
Man hat mich
betrogen
Ehrenbürger und Altbürgermeister Hu bert
Waibel auf dem diesjährigen Feuerwehr bal l:
Endlich hat er sich aufgerafft, einmal in die
Bar zu gehen - bestellte einen Gin-Fizz - war
leider keiner da! „Wenn iohr koan Gin Fizz
händ, dänn gang i gad hoam!"
Fensterin einmal and ers
Die Kneippianer kamen bei einem Ausf lug an den
Federsee. Einige Frau en nützten die Gelegenheit,
im nahem Buchau ihre ehemal ige Schulkollegin zu
besuchen. Diese wohnt in einem Haus, wo im
Erdgeschoß die Apo theke unterg ebrac ht ist. Man
saß geraume Zeit beisamme n, bis die A bfahrtszeit
des B usses nahte. Nun stellten sich aber unvermutet
Hindernisse in den Rückweg zum Bus. Während des
Besuches hatte nämli ch ein Fahrer des
Zu stell di enstes für die Apotheke, die zu d ieser Zeit
geschlossen war, Medikamente gebracht. Da der
Apotheker nicht im Hause wohnt , hat der Zustel ler
einen Schlüssel zum H ausflur. Auf dem Rückweg
murckste er am Haustürschloß und brach dabei den
Sch lüssel ab. Es war also ein Ausgang durch die gut
gesicherte Haustüre nicht mehr möglich. Eine der
Damen versuchte, durch ein Kellerfenster nach
draußen zu gelangen, aber die Öffn ung war zu klein
oder der Umfang der Dame zu groß. Zurufe aus dem
erst en Stock an vorbeigehende Passanten s tießen
auf Unverständnis. Nun war ein Anruf bei der Polizei
die letzte Hoffnung. Diese leiteten den Notruf an
die Feuerwehr weiter. Zwar nicht mit Blaulicht,
aber mit einer Le iter rückten die Rett er an. So
konnten dann die Besuc her durch ein Fe nster und
über die Le iter ins Freie gelangen. Auf der Stra ße
sammelten sich natürlich einige Pas santen an, die
amüsi ert diesem offiziellen Rückwärt s-Fensteri n
zuschaut en.
Der Beweis
Auf den Hund
Alle 4 Hinteregger Buben sind wieder einmal im
Elternhaus Unterl inden 3 ver samm elt. Es gibt
allerhan d zu reden. Fragt Chr istoph seinen Br uder
Andreas: „Händ iohr nit a g ünstige G itarr? D' Firma
D oppelmayr sött amol oane für B et riebsf äschtle
asehaffo." Meint Paul: „Also hüt heot doch a jede
be ssore Firma a Gitar r, luog amol, wiov' l üsore h eot!"
gekommen
Früher kam der Präsident mit zwei
Frauen in se iner Begle itung zur
Festspieler öff nung. Die Zeiten haben
sich geändert. Bei der letzten
Eröffnung kam er mit einem Hund. Hund.