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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

Breit erzählt 
Auf die Geschicht e in der letztjährigen Fürbat 
bestäti gte Kessler Heinz: "Ich habe tatsächlich eine 
tolle Katze zu Hause, sie ist eine Supermauserin." 
Der Macho 
Kammer-Walter-Lander nimmt im Specker einen 
(mehrere?) zur Brust . Da Sonntags am Nachmit - 
tag der Messestadel ohne Walte r nicht stattfinden 
kann, bestellt er für 2 Personen einen 50 Plä tzer 
Bruno Bus und fährt nach Dornbirn,und der 
Stadl kann beginnen. 
Der höf liche G rab-Rich ter 
So knapp vor Allerheiligen tummeln sich die ver- 
schiedensten Leute auf dem Friedhof, um für deren 
Angehörige die Gräber zu richten. 
Damit alles seinen ord entlich en Lauf nimmt, dach- 
te sich auch Richt er Richard vom Sc hmerz enbild, 
als Höfl-icher Mensc h beka nnt, sich seiner Frau ein 
wenig nützlich zu machen. 
Wahrscheinlich hat er sich ein wenig potschot 
angestell t . Jedenfalls hat ihn seine Königin (sei ne 
Frau Regina) auf das zweite Grab ge schickt - ganz 
an der Nordseite, wo ihn eh niem and sieht - um 
afangos die Blumen auszureißen. 
"Du woascht scho, wellas Grab! " - "Jo, jo, i wior 's 
scho findo!" 
Und Richard eilt zum Grab. Reißt vol ler Arbeitsei- 
fer alle Bl umen aus. Zwei Frauen wundern sich 
noch, warum er gerade an diesem Grab ... Na ja, er 
wird schon wis sen wa rum. 
Nach geraumer Zeit taucht dann auch noch Reg ina 
auf. Und schlägt die Hände über dem Kopf z usam- 
men. "Des ischt doch gär nit üsors Grab! Was 
tuoscht dänn ou!" 
Richard blieb nicht s ander es mehr übrig, als end- 
lich auch die Namen auf dem Grabste in zu lesen - 
die Blumen in einen Nylonsack zu verpacken, zu 
den entsprechenden L euten heim z ufahren und sich 
zu en tschuldigen . 
Ob er dann die neuen Blumen w ieder setzen mußte, 
entzie ht sich unser er Kenntnis - wahrscheinlich 
aber nic ht, wer weiß, ob er das gleiche Grab auch 
wieder gefunde n hätte. 
in der 
Klemme 
Hubsi Baldauf, der Radiotechniker 
Hubsi wird von seinem Brude r ums Auto gebeten. 
Er muß nach Langen fahren. Di eser genießt die 
Fahrt. Sch altet das Radio ein. Herrliche Musik 
rieselt aus den Bo xen. Einfach wunderbar. Bester 
Laune parkt er am Zie lort, drückt auf den Aus- 
Knopf des Radio s - wumms, reagiert nicht. Er 
probier ts mit Zündschlüssel umdrehen. Reagiert 
wieder nicht. Da kann doch etwas nicht stimmen. 
Sofort dreht er wie der um. 'Hoffentl ic h habe ich 
nichts kapput gemacht', denkt er sich vol ler Sorge. 
Sof ort beichtet er seinem Bruder Hubsi sein Mal- 
heur. 'Das kann doch nicht schwer sein, einem 
kleinen Radio den Mund zu schließen ' , denken sich 
beide. Gesagt, getan. Nochmals der Ver such mit 
dem Zündschlüssel. 
Nun wird es beiden zu bunt. Sie klemmen die 
Batterie ab - Radio geht immer noch. Sie zwicken 
alle Zuleitungskabel zum Radio ab - Radio geht 
immer noch. Es ist zum heu len. 
Da kommt Hubs is Frau auf die Idee, daß sie - aus 
zollrechtlichen Gründen - ihren Kofferradio im 
Kofferraum unter einer Decke vergraben hat. Und 
der hat sich in einer scharfe n Kurve durch "leich- 
tes" Antippen an der Kofferraumwand von selbs t 
eingeschaltet. 
(Un)Freiwilliges Bad 
Ein Gläschen Wein und die Hitze dazu 
raubten der Monik a und der Ulrike die Ruh. 
Sie träumte n vom Meer, vom Palmenstrand, 
doch sie standen nur am Beckenrand. 
Der Kurt und der Hub ert stieße n sie ins Wasser, 
das blaue Meer ist auch nicht nasser. 
Nur die Moral von der Geschicht : 
vergeßt in Zukunft das Au sziehen nicht! 
auf auf
	        
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