Breit erzählt
Auf die Geschicht e in der letztjährigen Fürbat
bestäti gte Kessler Heinz: "Ich habe tatsächlich eine
tolle Katze zu Hause, sie ist eine Supermauserin."
Der Macho
Kammer-Walter-Lander nimmt im Specker einen
(mehrere?) zur Brust . Da Sonntags am Nachmit -
tag der Messestadel ohne Walte r nicht stattfinden
kann, bestellt er für 2 Personen einen 50 Plä tzer
Bruno Bus und fährt nach Dornbirn,und der
Stadl kann beginnen.
Der höf liche G rab-Rich ter
So knapp vor Allerheiligen tummeln sich die ver-
schiedensten Leute auf dem Friedhof, um für deren
Angehörige die Gräber zu richten.
Damit alles seinen ord entlich en Lauf nimmt, dach-
te sich auch Richt er Richard vom Sc hmerz enbild,
als Höfl-icher Mensc h beka nnt, sich seiner Frau ein
wenig nützlich zu machen.
Wahrscheinlich hat er sich ein wenig potschot
angestell t . Jedenfalls hat ihn seine Königin (sei ne
Frau Regina) auf das zweite Grab ge schickt - ganz
an der Nordseite, wo ihn eh niem and sieht - um
afangos die Blumen auszureißen.
"Du woascht scho, wellas Grab! " - "Jo, jo, i wior 's
scho findo!"
Und Richard eilt zum Grab. Reißt vol ler Arbeitsei-
fer alle Bl umen aus. Zwei Frauen wundern sich
noch, warum er gerade an diesem Grab ... Na ja, er
wird schon wis sen wa rum.
Nach geraumer Zeit taucht dann auch noch Reg ina
auf. Und schlägt die Hände über dem Kopf z usam-
men. "Des ischt doch gär nit üsors Grab! Was
tuoscht dänn ou!"
Richard blieb nicht s ander es mehr übrig, als end-
lich auch die Namen auf dem Grabste in zu lesen -
die Blumen in einen Nylonsack zu verpacken, zu
den entsprechenden L euten heim z ufahren und sich
zu en tschuldigen .
Ob er dann die neuen Blumen w ieder setzen mußte,
entzie ht sich unser er Kenntnis - wahrscheinlich
aber nic ht, wer weiß, ob er das gleiche Grab auch
wieder gefunde n hätte.
in der
Klemme
Hubsi Baldauf, der Radiotechniker
Hubsi wird von seinem Brude r ums Auto gebeten.
Er muß nach Langen fahren. Di eser genießt die
Fahrt. Sch altet das Radio ein. Herrliche Musik
rieselt aus den Bo xen. Einfach wunderbar. Bester
Laune parkt er am Zie lort, drückt auf den Aus-
Knopf des Radio s - wumms, reagiert nicht. Er
probier ts mit Zündschlüssel umdrehen. Reagiert
wieder nicht. Da kann doch etwas nicht stimmen.
Sofort dreht er wie der um. 'Hoffentl ic h habe ich
nichts kapput gemacht', denkt er sich vol ler Sorge.
Sof ort beichtet er seinem Bruder Hubsi sein Mal-
heur. 'Das kann doch nicht schwer sein, einem
kleinen Radio den Mund zu schließen ' , denken sich
beide. Gesagt, getan. Nochmals der Ver such mit
dem Zündschlüssel.
Nun wird es beiden zu bunt. Sie klemmen die
Batterie ab - Radio geht immer noch. Sie zwicken
alle Zuleitungskabel zum Radio ab - Radio geht
immer noch. Es ist zum heu len.
Da kommt Hubs is Frau auf die Idee, daß sie - aus
zollrechtlichen Gründen - ihren Kofferradio im
Kofferraum unter einer Decke vergraben hat. Und
der hat sich in einer scharfe n Kurve durch "leich-
tes" Antippen an der Kofferraumwand von selbs t
eingeschaltet.
(Un)Freiwilliges Bad
Ein Gläschen Wein und die Hitze dazu
raubten der Monik a und der Ulrike die Ruh.
Sie träumte n vom Meer, vom Palmenstrand,
doch sie standen nur am Beckenrand.
Der Kurt und der Hub ert stieße n sie ins Wasser,
das blaue Meer ist auch nicht nasser.
Nur die Moral von der Geschicht :
vergeßt in Zukunft das Au sziehen nicht!
auf auf