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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

Umsatzsteigerung trotz 
Urlaubsvorbereitung 
Werbeeinschaltung der 
Post und Telekom Austria 
AG: 
„Mit unserem Händi kom men Sie überall hin!" 
Bei einer Geburtstagsfeier für Manfred 
L. 
(Fricke neschars Rosmari es Ma) kam auch der ziem- 
lich neue Sternenwirt Robert zu Bes uch. Wie es sich 
für einen Geschäftsmann von Welt gehört, hat man 
natür lich auch ein Händi im Schopens ack. Um die 
Geschäfte in seinem Laden auch von außen diri- 
g ieren zu können, telefonierte Ro bert mit seine m 
Sch opensacktelef on in den St ernen, um der Beleg- 
schaft bekanntzu geben, wo er sei. Fr ikeneschar s 
Bertele, die gute Seele , rief daraufhin vol ler Be- 
sorgn is in das Telefon, die Telefonnummer sei „im 
Fall der Fälle 36 8743". 
2721e lle 
Büff els (alias Bernhard Alex und sine Frou Andrea ) 
füttern und tränken hin und wied er liebe Gäs te. 
Auch Mücke (mit bürger lichem Namen Muxel 
Werner) ist unter diesen. Und dieser trinkt doch hin 
und wie der mehr als nur einen Liter „Wasser". So 
hat er auch hin und w ieder den Drang, Wa sser zu 
las sen. Zu diese m Beh ufe sucht er nach einer ge- 
wissen Zeit das erstemal das „Löüb le" auf. Und ab 
dieser Zeit zwar nicht immer, aber immer öfter. Und 
alle wundern sich, wieso Mücke, wenn er aus dem 
WC herauskam, immer 
noch betrunkener war, als 
wenn er hineinging. 
Andrea löste das Rätsel auf ihre Art: am näc hsten 
Morgen wollte sie ihr Klo bürsten und reinigen. Da 
sie als äußerst pen ible Hausfrau gilt und jedes 
Flecklein, vorallem im Klo, gleich wegputzt, hat 
sie natürlich das Fehl en ihrer Reini gungsf lasc he 
sofort bemerkt. Inhalt: Schnaps, re iner, teure r 
Markenschnaps. Gute Klos werden nicht mehr mit 
Meiste r Proper, sie werden mit Willia ms, Su birar 
und Obstler gereinigt. 
Wie sehen Kind er die strenge 
Haus frauentätig keit ihrer M ütter?! 
Rosa N. — Tochter von L. + Z. eines Tages zu Ihrer 
Mutter: „ Moan goht do Papa ga schaffo, Lucia in 
Kindi und i i d' Spielgruppo. Und Du kascht denn 
dahoa m aloa spielo." 
Edi, gewesener Sticker aus Leidenschaft, heot a 
kläne Macke. Und dio tritt all dänn in Akti on, wänn 
ar in Urloub fahrt . Und des s pielt se dänn so ab: 
sine Url aubsvorberei tungsar beit en fangond scho 
mindeschtens vier Wocha vorom Urloub a. Häß 
zämm trägo, Sch uoh putz o, Badhosa wäscho, 
Handt üochor zämmleggo und so witor und so witor. 
Und vierzeh Täg vorher kut d' Hauptarbat: 
Küo hltruhe und Küohlschrank: „He, Ilse, was git 
as hüt zum Eosso?" „Jo, Edile, mior müossond no 
`s Hackfleisch ussom Tüfküohlar firtig eosso!" „Jo, 
Edil e, mior müossond no a Hänn ele ussom 
Tüfküohlar ussar neoh!" „Jo, Edile, mior mü ossond 
no do Käs und d' Wurscht ussom Kü ohlsc hrank 
firtig eosso!" „Jo, Edile, mior ...!" Koa Krüm mele 
darf meh din si i deona zwoa Schränk . Vierzeh Täg 
v orher scho am Besch to. Uf Anweisung vom Edile 
natür le. 
Böse Z ungen behaupten: Diese Zeit ist die einzige 
Zeit, in der Müll ars Eduard ohne zum Frogo i 's 
Krüz goh ka ga ikehro , OHNE daß ar se vor do Ilse 
rechtfertigo muoß, warum ar scho wiedor furt goht. 
Und do Umsa tz im Krüz ischt i deoro Zeit garan- 
tiert nit deor schlechtoschte vm ganzo Johr! 
Schl acht-Part i e 
Der bereits erwachs ene Sohn geht mit s einer Mut- 
ter und seinem Sti efvater zur S chlac ht partie. 
Zur besseren Verdauung folgt natürlich ein Schnäps- 
chen. Und weil das erste nicht immer hil ft, dann 
auch noch ein weiteres und dann noch ... 
Und dann ist es halt sehr sch wierig, sich d eutlich 
auszudrücken — und dann entstehen bekanntlich 
Me inungsve rschie denh eit en. Und bei Me inungsve r- 
schiedenheiten kommt man meistens mit einem 
Blauen Auge davon. Daß dabei ein Daumen in die 
Brüch e geht, ist nur Zuf all. Jedenfalls hat sich die- 
se Schlacht-Partie (wörtlich genomm en) für den 
Stiefvater und für Jür gen als ein echter Weg- 
Scheider erwiesen. 
Franz hat nach einer 
Intensiv-Kur keinen 
Alkohol mehr ge- 
trunken. 	Als 
Franzen s Geburtstag 
nah te, ging Witta 
zum Arzt und fragte , 
ob er zur Feier des Tages ein Viertele trinken dür fe. 
Hier sind wir 
kritisch kritisch
	        
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