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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

Mein Auftrag hier bei 
der Gemeinde ist so ge- 
heim, daß keiner weiß 
was ich hier soll. 
(S acco) 
Wießbrot 
s chwarz geosso 
„Halt die Klappe!" (gram matik alisch rich ti- 
ger wäre: „Halt den Klapper!"). Zischti, ge- 
wicht ig hoch im 3-stelligen Bere ich, hat sein 
eig enes Wei ght-W atche rs-Prog ramm — unt er- 
stüt zt wird er dabei natürlich von seiner Frau 
Livi. A bnehmen ist al les. Auf den Bällen wird 
nur Mineralwasser von Mohren und 
Haferm üsle vom Metzger konsumiert. Alles 
light mit Schwarte. In kurze n Tanzpausen 
nützt Zischti, um diesen Menschen handelt 
es sich hier, seine neue Funktion als Bank- 
Filial-Direktor aus für di verse Außendienst- 
tätigkeiten. Selbstverständlich auch in der 
Küche des Neuen Ver ansta lt ungssaa les. Und 
dabei muß er natürlich auch Kundschaft-Es- 
sen und —Trin ken — ohne Wissen sei ner Frau 
natürlich. „Kumm, Herbert, a Klänigke it 
künntoscht mior scho geo!" „Du bioscht z' 
fett! Du kriogscht nüt!" „Luog di a, dine Fi- 
gur Neon i no lang nit!" Herbert richtet einen 
Klapper, und macht extra Überstunden für 
die nächsten Exemplare. Zischti ißt diese 
Dinger ohne Wissen von Livi — schwarz so- 
zusagen, die Wurst verpackt in Weißbrot. 
Und kluppig ist er zudem. Auf die Frage von 
Bruder A lfons: „Kan i ou an Biß heo?" sagt 
er nur: „Kouf dr seolb oan!" Kluppse ckl a 
trauriga! 
D' Gm oand heot lang gnuog brucht , bis 
se do Steorno abroch t heot. Daß des 
Gschäft ou gh örig a kurblot w iord, heot 
ma a ordentliche Musig engagiert. Dio 
alt Vereinsh us-Bar wiord oafac h nüm 
sovlmol ufto, wio do Hans döt spielo 
wett. Iotz heot ar se nit bloß a nöüs Lo- 
kal für sine Vorführunga usgsucht - ar 
heot ou glei no an nöüo Partnar 
mitbrocht. Falls andre Lüt des Duo höro 
wettond , si heiond allad Zit, heot do 
Hans gseit. gseit.
	        
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