Mein Auftrag hier bei
der Gemeinde ist so ge-
heim, daß keiner weiß
was ich hier soll.
(S acco)
Wießbrot
s chwarz geosso
„Halt die Klappe!" (gram matik alisch rich ti-
ger wäre: „Halt den Klapper!"). Zischti, ge-
wicht ig hoch im 3-stelligen Bere ich, hat sein
eig enes Wei ght-W atche rs-Prog ramm — unt er-
stüt zt wird er dabei natürlich von seiner Frau
Livi. A bnehmen ist al les. Auf den Bällen wird
nur Mineralwasser von Mohren und
Haferm üsle vom Metzger konsumiert. Alles
light mit Schwarte. In kurze n Tanzpausen
nützt Zischti, um diesen Menschen handelt
es sich hier, seine neue Funktion als Bank-
Filial-Direktor aus für di verse Außendienst-
tätigkeiten. Selbstverständlich auch in der
Küche des Neuen Ver ansta lt ungssaa les. Und
dabei muß er natürlich auch Kundschaft-Es-
sen und —Trin ken — ohne Wissen sei ner Frau
natürlich. „Kumm, Herbert, a Klänigke it
künntoscht mior scho geo!" „Du bioscht z'
fett! Du kriogscht nüt!" „Luog di a, dine Fi-
gur Neon i no lang nit!" Herbert richtet einen
Klapper, und macht extra Überstunden für
die nächsten Exemplare. Zischti ißt diese
Dinger ohne Wissen von Livi — schwarz so-
zusagen, die Wurst verpackt in Weißbrot.
Und kluppig ist er zudem. Auf die Frage von
Bruder A lfons: „Kan i ou an Biß heo?" sagt
er nur: „Kouf dr seolb oan!" Kluppse ckl a
trauriga!
D' Gm oand heot lang gnuog brucht , bis
se do Steorno abroch t heot. Daß des
Gschäft ou gh örig a kurblot w iord, heot
ma a ordentliche Musig engagiert. Dio
alt Vereinsh us-Bar wiord oafac h nüm
sovlmol ufto, wio do Hans döt spielo
wett. Iotz heot ar se nit bloß a nöüs Lo-
kal für sine Vorführunga usgsucht - ar
heot ou glei no an nöüo Partnar
mitbrocht. Falls andre Lüt des Duo höro
wettond , si heiond allad Zit, heot do
Hans gseit. gseit.