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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

Sehen Sie 
mal r ichtig schw arz 
Viel wissen beide nicht mehr - der Paul und Elm ar. 
Der eine hatte 'Hirn gefro ren', der andere 
`Blackout'. 
Folgendes gescha h: Paul - auch K ottan - geht am 
Gump igo Dunnschtag nicht gern nach hause. 
Elmar, der hofer vom Mayer will unbedingt daheim 
noch etwas trinken. 
Und dann passiert um 3.00 Uhr früh halt das, was 
nicht mehr zu vermeiden ist: Paul sieht auf mayer- 
höflichs Schwimmb ad eine verlockende Eisdecke, 
rennt an, rutscht hinüber, rutscht herü ber. Hat eine 
mords Gau de. Elmar flei ßig am fotografieren. Hat 
eine mords Gaude. Erich Bö - auch ein Läbbe 
bisher schweigsam im Hint er grund - setzt einen S 
20 ,—er, wenn Paul nochmals übers Eis rutscht 
(ve rschw eigt, daß das Eis schon nur noch aus 
Sc hollen besteht). Paul setzt an - Elmar setzt an. 
Paul rennt, Paul rutscht, Elmar drückt. Paul sitzt am 
Ar..., Elmar bückt sich auch. Von Paul ist nur noch 
der Kopf zu sehen (die Fische im Wasser hätten 
sich er den Rest entd eckt) - und Elmar drückt wie- 
der: blitz, blitz, klic k, klick. 
Zwei Wochen später das Ergebnis: Paul ist wieder 
trocke n. Die Fotos von Elmar wunderb ar - aber 
w underbar schwarz. 
"Es kommt auf die Sek unde an. ..", lieber E lmar. 
Das Ergebnis sehen wir am Bild oben. Und Paul 
hätte soo ein s chönes Gesicht gemacht. Schade. Die 
Nachwelt wird darum trauer n. 
Schlagfertiger Wälderlegionär 
Als Kainz "Kutte" Franz, seines Zeichens "Fi- 
scher" in der Kampfm anns cha ft des FCW, unserem 
W älderlegionär Mart in Mohr alias Hrubes ch dar- 
auf anspra ch, daß er noch mit ÖS 700,— für den 
Ausfl ug der zweiten Mannschaft im Rückstand ist, 
bekam er die spontane Antwor t: "Moanscht i rieß 
wegod anam Siebohundr tar an T ausendar a?" 
A Ale- Fi 
eha 
Gerad e r echtzei tig zum Kesselfäscht wird der Sta- 
del von Fehles Franz fertig. 
Mo osbrugg ers Hans: "Franz , ischt des 's K essel- 
fäscht odr 's Stadelfäscht?" 
Die Festbeleuchtung wird erst spät eingeschaltet, 
um den Schtrom von Franz zu sparen. Als dann 
Franz durch den Lautsprech er eine Ansage 
macht, daß jetzt kurz die ganze Be leuchtu ng 
ausgeschaltet w erden muß, be merkt wie der 
Mooses: "Heoscht iotz din Schtrom uf 
Gmo ndsschtro m umgschalto." 
L assen Sie die Profis ran! 
Aus der Sicht der Fotografen-Hausfrau Be ate: 
"I gang schneoll ga luogo, ob d' Film trucko sind, 
denn kan i nämle d' Wösch ufhencko go!" 
Sauber 
fährt am längsten. 
Kein Nachtfahrverbot für Gummiw ägele 
Der länderbedenkliche Emil ischt bi do Turnar 
wegot sinam praktischo Gummiwägele, einem 
Erbstück der väte rliche n Web- und Klöppelfabri- 
kation, auch häufig als Gerätetransporter im Ein- 
satz. 
Wo bi do Vereinsmeisterschaft sine Ma r i-Kathri 
widr amol nit hoam go heot wello, heot do Emil sine 
Ang ebett elte oafa ch mit deom Gum miw ägele 
hoam zogo. 
Will n ormalerweise Turnvater Josef uf deom 
W ägele 's Obscht hoamtr a nsportier t, heot der län- 
der bedenklic he Karrozühar uf Anfr age von ver- 
wunderten Passa nten zum nä chtliche n Fuh rwerk 
gseit: "Ma tuot 's rief Obsc ht i!" 
Aufpassen zufassen 
I 
• 
Ententod 
20 Enten an der Zahl 
hat Heizungs-Kurt gar alle mal. 
Jeden Tag ging eines verloren. 
Selbstverständlich hat Kurt das gesporen. 
Er hat sofort an einen Fuchs geda cht. 
Er macht kein Auge zu und wa cht. 
Früh am Morgen um halb vier 
kam aus dem Entenstall ein Tier. 
Es begann 'ne große Hatz. 
Es war kein Fuchs. Es warn 'ne Katz! 
Dieser große Mißetäter 
war die Katz von Bilgeri Peter! Peter!
	        
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