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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

NIT LUGG LO 
Trendy 
and not trendy 
Wie diese Überschrift zum 
Kopf "Nit lugg lo" in einer 
kle inen Zei tung v. 26.4.199 0 
pa sst, wer 
kann das er- 
gründen. Ver- 
sucht doch 
der Inh alt 
zu erklären was "trendy" und 
was "absolutely not trendy" 
ist. Elisabeth zeigt auf je- 
den Fall den Trend auf, mög- 
li chst viele fremde Wö rter 
zu verwen den, damit auch je- 
dermann die Weltoffenheit er- 
kenne und nicht "lugg" lasse 
diesem Fortschritt nac hzu- 
eifern. 
von 
Elisab eth 
Längle 
>.' 
Hier sind wir 
kritisch 
Der „Lorlot-Abend", eine Produktion des TfV, steht In dies er Woche auf der 
Bregenzer Probebühne wie der auf dem Programm . 	 (Foto: 
Witzemann) 
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Bregenz: Alte Schu hfab rik hinter der 
Mobil-T ankst el le. 20 Uhr, Plattenprä- 
sen tation mit Konzert von ,.Billion Bob 
& Band" mit anschl ießender Weih- 
nach tsabsch lußp any der Spielboden- 
Veranstaltungsreihe. 
Hard: Volksschule Mittelweiherburg, 
20 Uhr, „Bei geschlossenen Türe n'! 
..Geschlossene Gesellschaft" von Jean 
Paul S artre, aufg eführt von der 
Thea ter gruppe Hard. 
Wo/ju rt: 
Vereinshaus, 20 Uhr, Tanz- 
performance John Lennon, aufgeführt 
vom Free Music Project. 
St. Grillen: Stadtthe ater, 14 Uhr, 
. .Pippi Langstrumpf": 19 Uhr „Die 
C'sardasfürst in". 
Zürich: Oper, 19.30 Uhr, „Der 
Zigeunerbaron". Schauspielhaus, 17 
.•-und 21 Uhr, Sil vesterg ala mit Wern er 
Sch neyder, Eva Rieck und Sara 
Capretti . 
Günther Fetz Ist Organist des weihnachtlichen Konzerts am 30. Dezember In der 
Pfar rkirch e In Schoppernau. 	 (Foto: ,,VN"-Archiv 
Frei tag, 19. Oktober 1990 
PASSIERT w, 
LOstil 
Und wer hilft den Rothäuten? 
E igentlich ist die ganze An gelegenh eit nicht 
dazu angetan, daß man darüb er Witze mac ht, aber 
die Verlockung, dem Projekt doch eine lustige Seite 
abzugewinnen, ist einfach zu groß. 
Die Wolfurter Gemeindevertretung hat be- 
schlos sen, ein ganz konkretes Projekt in einer 
70.000 Einwohner zählenden Pfar re in Uganda 
zu unterst ützen. „Daß Wolfurt mit Ugan da eine 
Partnerschaft anstr ebt", amüsiert sich Bürgermeister 
Mohr über diesbezügliche Meldungen, „ist nat ür- 
lich Blödsinn." Tatsächlic h gibt es seit längerer Zeit 
eine engagierte Projektgruppe, die diesbezügliche 
Kontakte zu der Pfarre in Uganda geknüpft hat. 
Ansatzpunkt war ein ugan dische r Priester, der vor 
Ja hren für ei nige Zeit in Wo lfurt gewi rkt hat. Über 
ihn, so Mohr, liefe n die ers ten Kontakte, inzwischen 
habe man Information smaterial in diese Pfarre 
geschickt und gebeten, „uns auch über die Situation 
und die Probleme der Region zu info rmieren ". 
Konkret 
unterstützt wird das Proje kt einer 
Entbindungsstation, die für die 70.000 Bewohner 
der ugandischen Pfarre errichtet werde n soll. In der 
Gemeindevertretung war man sich ein ig, die gute 
Sache zu unterstützen, wenngleich Oppositionschef 
Theo Pompl von der SP-Fraktion einzu wen den 
hatte, daß die schwarze Rathausmehrheit und die 
vielen Wolfurter „Mohre" einem schw a r zafrikani- 
schen Projekt den Vor zug gegeben habe n. Auf die 
Mohrsc he Zusicherung, das nächste Hilfsprojekt 
komme den Rothä uten zu gute, sti mmte aber auch 
Wolfur ts „Ind ianerh äuptling " Theo dem schwa rzen 
Vorhab en zu. 
	 -stp- 	 -stp-
	        
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