NIT LUGG LO
Trendy
and not trendy
Wie diese Überschrift zum
Kopf "Nit lugg lo" in einer
kle inen Zei tung v. 26.4.199 0
pa sst, wer
kann das er-
gründen. Ver-
sucht doch
der Inh alt
zu erklären was "trendy" und
was "absolutely not trendy"
ist. Elisabeth zeigt auf je-
den Fall den Trend auf, mög-
li chst viele fremde Wö rter
zu verwen den, damit auch je-
dermann die Weltoffenheit er-
kenne und nicht "lugg" lasse
diesem Fortschritt nac hzu-
eifern.
von
Elisab eth
Längle
>.'
Hier sind wir
kritisch
Der „Lorlot-Abend", eine Produktion des TfV, steht In dies er Woche auf der
Bregenzer Probebühne wie der auf dem Programm . (Foto:
Witzemann)
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Bregenz: Alte Schu hfab rik hinter der
Mobil-T ankst el le. 20 Uhr, Plattenprä-
sen tation mit Konzert von ,.Billion Bob
& Band" mit anschl ießender Weih-
nach tsabsch lußp any der Spielboden-
Veranstaltungsreihe.
Hard: Volksschule Mittelweiherburg,
20 Uhr, „Bei geschlossenen Türe n'!
..Geschlossene Gesellschaft" von Jean
Paul S artre, aufg eführt von der
Thea ter gruppe Hard.
Wo/ju rt:
Vereinshaus, 20 Uhr, Tanz-
performance John Lennon, aufgeführt
vom Free Music Project.
St. Grillen: Stadtthe ater, 14 Uhr,
. .Pippi Langstrumpf": 19 Uhr „Die
C'sardasfürst in".
Zürich: Oper, 19.30 Uhr, „Der
Zigeunerbaron". Schauspielhaus, 17
.•-und 21 Uhr, Sil vesterg ala mit Wern er
Sch neyder, Eva Rieck und Sara
Capretti .
Günther Fetz Ist Organist des weihnachtlichen Konzerts am 30. Dezember In der
Pfar rkirch e In Schoppernau. (Foto: ,,VN"-Archiv
Frei tag, 19. Oktober 1990
PASSIERT w,
LOstil
Und wer hilft den Rothäuten?
E igentlich ist die ganze An gelegenh eit nicht
dazu angetan, daß man darüb er Witze mac ht, aber
die Verlockung, dem Projekt doch eine lustige Seite
abzugewinnen, ist einfach zu groß.
Die Wolfurter Gemeindevertretung hat be-
schlos sen, ein ganz konkretes Projekt in einer
70.000 Einwohner zählenden Pfar re in Uganda
zu unterst ützen. „Daß Wolfurt mit Ugan da eine
Partnerschaft anstr ebt", amüsiert sich Bürgermeister
Mohr über diesbezügliche Meldungen, „ist nat ür-
lich Blödsinn." Tatsächlic h gibt es seit längerer Zeit
eine engagierte Projektgruppe, die diesbezügliche
Kontakte zu der Pfarre in Uganda geknüpft hat.
Ansatzpunkt war ein ugan dische r Priester, der vor
Ja hren für ei nige Zeit in Wo lfurt gewi rkt hat. Über
ihn, so Mohr, liefe n die ers ten Kontakte, inzwischen
habe man Information smaterial in diese Pfarre
geschickt und gebeten, „uns auch über die Situation
und die Probleme der Region zu info rmieren ".
Konkret
unterstützt wird das Proje kt einer
Entbindungsstation, die für die 70.000 Bewohner
der ugandischen Pfarre errichtet werde n soll. In der
Gemeindevertretung war man sich ein ig, die gute
Sache zu unterstützen, wenngleich Oppositionschef
Theo Pompl von der SP-Fraktion einzu wen den
hatte, daß die schwarze Rathausmehrheit und die
vielen Wolfurter „Mohre" einem schw a r zafrikani-
schen Projekt den Vor zug gegeben habe n. Auf die
Mohrsc he Zusicherung, das nächste Hilfsprojekt
komme den Rothä uten zu gute, sti mmte aber auch
Wolfur ts „Ind ianerh äuptling " Theo dem schwa rzen
Vorhab en zu.
-stp- -stp-