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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 1990-1999 (13-22)

Näc htlic her 
Lichtbildervortrag 
Vogl Hansens Familie hatte eine Diaserie, die sie 
für einen feierlichen Anlaß vorbereitet hatte, be- 
t rachtet und dann das Magazin auf dem kalt en Ofen 
abgestell t. Später kam ein Besuch, da wurde ein 
wenig eingehei zt. Nachdem der Besuch gegang en 
war, kehrte Nachtruhe ein und nichts rü hrte sich, 
bis gegen 1/2 4 Uhr früh sich bei Alicen ein Drang 
bemerkbar machte, der sie veranlaßte, an ein be- 
s timmtes Örtchen zu wandern. Bei dieser nächtli- 
chen Wanderung erinnerte sie sich mit Schrecken, 
daß ja die Dias noch auf dem Ofen standen. Sie 
weckte rasch Hanse n, der zu so nachtschlafender 
Zeit nicht lei cht und nur murrend aus dem Bett zu 
kriege n war. Sie aber gab nicht nach und so prü ften 
beide , er im Pyjam a, sie im leichten Hemdchen und 
leich t fröstelnd , ob das, was auf dem Ofen stand 
noch betrachtu ngsfähig war. Das Zwiegespräch, 
das dabei gefü hrt wu rde, ist leider nicht überliefert. 
Tatsache war, daß das Magazin zwar vers chmort, 
aber der Inhalt noch zu brau chen und gerettet war. 
Nicht geret tet war die Nachtruhe. 
Heimwerker ,sind 
aucn Yrorls 
"Gemüsehändler" Klaus Leitenbauer wurde, wie 
so manch anderer Fußballer auch, auf Neubauers 
Bauste lle als Facharbeiter ei ngesetzt . Er war für die 
verantwortungsvolle Aufga be des Ausnagelns von 
Bret tern zuständig. Kurz nach Arbeitsbeginn lenk- 
te er mit seinem hochroten Kopf die Aufmerksam- 
keit der anderen Bauarbeit er auf sich. Auf die Frage 
"goht 's" kam die Antwort "keine Frage". Kurz 
darauf stell t sich der nächste Erfol g ein. Wiederum 
hat er einen Nagel mit dem Kopf durch das Brett 
herausgewürgt. 
PS: Es ist heute noch nicht richtig davon über- 
zeugt, daß der Vorschlag seiner Kollegen, den 
Nagel zurückzuschlage n und ihn dann am Kopf mit 
der Zange herauszuziehen, der einfachere Weg ist. 
Ein ladung 
Sämtliche Hafoloaber sind zur Grün dung sver- 
sammlung des neuen Vereins "Küssen ist mein 
Hobby " e ingeladen. 
Wann? Am G umpigo Dunnschtag z'Mittag. 
Wo? Beim Strohdörfler Brunnen. 
Über einen zahlreichen Besu ch würde sich die 
Obfrau Bertele Frickenescher sehr f reuen. 
Als erste Amtsha ndlung bekommt jeder Teiln eh- 
mer ein Küßchen von der Obfrau persönlich. 
A nschließ end w erden die gestoh lenen Braten , 
Hafol öab, Krutspätzle etc. zusammen geges sen. 
Gewinnspi e l Gewinnspiel 
K ennst Du Wolfurter? 
Hier auf dem Foto, seht an, 
wer ist wohl dieser Mann? 
Der dann und wann 
im Adler schlafen kann? 
Beim Teutsch ist er Kontrollierer, 
am Abend Alkoholprobierer. 
(Aufl ösung siehe nächste Seite ) 
Peinlich 	 Peinlich 
Man ging nach Bregenz groß aus. Um den Auto- 
schlüssel vor Ver lust sicher zu haben, steckte 
Dagma r denselben in Gerhard' s Ta sche -sie schien 
nicht allzuvi el Ver trauen in Ihren Horst zu haben. 
Gerhard hatte dann doch zeitig das H eimweh und 
verließ die Lokalität. Als auch Dagmar, Horst und 
andere Richtu ng Heima t wollten, stand alles ums 
Auto und fragte sich verwundert: "Wo ist denn der 
Autoschlüssel?" Nun fiel es aber Dagmar w ieder 
wie Schuppen von den Augen: "Gerhard hat!" - 
Was tun? - Horst als Autospezialist zerlegte dann 
den g lück liche rweise in der Gardarobe verlassen 
aufgefundenen Schirm und es gelang ihm, mit tels 
eines so gewonnenen Drahtst ückes das eige ne Auto 
aufzubrechen. Mit dem klugerweis e darin depo- 
n ierten Reserveschlüssel ko nnte dann doch noch 
die H eimfahrt a ngetreten werden. 
Die Lust 
Ohne Rauch geh t's nicht 
Der Kampf gegen die Raucher tobt auch bei uns in 
der Gemeinde. Neuestes Opfer ist Silvio Tsch er- 
nitz, der, wenn er eine Zigarette rauchen will, unter 
den Dunstabzug in der Küche Platz ne hmen muß. 
Wir w ünschen ihm "Gut Rauch" und trotz dau- 
erndem Durch zug keine Erkältung. Erkältung.
	        
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