Öschprozession —
mit neuem Rah men-
p rogramm
Wer glaub t, daß die alte "Umzugsroute" nicht
mehr für die notwendigen Attraktion en sorg t,
irrt sich ge-
waltig. Dort;
wo frühe r zu
Pfarrer
Wil lis Zeiten
das kirc hli-
c h e
Brauchtum
gepflegt
wurde, lebt
es seit letz tem F ronleichnam wieder auf. Nach-
dem die Wilde Hilde ihren geraden Geburtstag
mit Zelt und Pi Pa Po im Garten gefeiert hatte,
hatten Hintereggers auch Gröberes im Garten
vor. Alle m ännlichen und trag fähigen Burs chen
an die Arbeit. Selbst Franz und Karl kon nten
sich vor der Arbeit nicht drücken. Zu jedem Zelt-
fuß einen
kräftigen
Mann, und
,40 ab ging ,s.
Schon zu
Begi nn der
Prozessi-
on mach-
ten sie sich
bei einem
Sch tamp erle Mut. Die wichtigsten Passagen,
wie Hildes Nußbaum und der Corne r bei Kolbs,
verlangten volle Konz entration. Bei solche n
Prozessionen waren die Straßen normaler wei-
se gesperrt und wie ,s der Teufel will, kam Bern-
hards Kurt
daher. Für
ihn wurde
der "Him-
mel" - so
hieß das
Ding eben
- nieder-
gesetzt
und auf die
Durchfahrt angestossen. Wie viele solche "Sta-
tione n" eingelegt wurden, konnte fotografis ch
le ider nicht festgehalten werde n.
Sets
es
Gerade zw eimal,
Das Fließban d
Tschäpli n -
Tscharli
im Jahr wirft Edgar
seine Sommer- und Winter-
noc
0**
m ailings (drum Postwurf)
zur Post. Es ist eine Menge
Arbeit. Vor allem aber die
Seri enbriefe zu drucken ko-
stet Zeit, nicht jedoch Geld,
denn der Chef vom quo fad
is (richtiger Name der Redaktion bekan nt) sorgt
für die Eigen produktion. Der extra angeschaffte
Farbd ruck er (billig), seine Arbeitsstunden (gra-
tis) und das billige Pap ier sorgen für einen kon-
kurr enzlosen Stückp reis.
Edgar richtet sich für die langen Näc hte eine
gemütliche Produktionshaltung ein. Hinter dem
Ladenpult am Boden liegend (Unterlage und
Kopfkissen mit Decke erlaubt), schnappt er
gelegentlich nach den ausgedruckten Blättern,
die aus dem Drucker nur so daherflatter n, um
ja die D ruckzeit nicht unnötig zu ver l ängern.
Alle 500 Blatt ist ein gro ßer Nachfü l lserv ice
nötig. Derweil en sitzen nicht 5 m entf ernt im
N umber One seine Mädels und tun sich an
genü ßlichen Getränken laben.
So einen Schef wünschten sich noch mehr
Moadla.
Ein heis ses Telefongespräch,
vielleicht?
Ein
Der letz te Sommer war sehr
ganz
heiss, odr?
Das auf jeden Fall, glaubt der neue,
Tomasini M., genannt Fini.
Nach einem K ollegen-
efühl
bes uch erhält er eine Tafel
Schock t. Er freut verstaut er
diese in der Brustt asche seiner Arbeitsjacke , wel-
che er an den Zaun hängt. Nach eini ger Zeit ver-
spür te er die Sehns ucht, seine Frau anzurufen.
Mit Entse tzen musste er fes tstelle n, auch sein
Handy bef and sich in der besagten Brusttasche.
Der Griff in die Sch. ...e m achte ihn zo rnig. Ein
unbra uchbar es Handy war die Folge.
Nun die Frage: Bring en auch heisse Telefonate
Schoki zum Schmelzen? Schmelzen?