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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 2000-2005 (23-27)

Öschprozession — 
mit neuem Rah men- 
p rogramm 
Wer glaub t, daß die alte "Umzugsroute" nicht 
mehr für die notwendigen Attraktion en sorg t, 
irrt sich ge- 
waltig. Dort; 
wo frühe r zu 
Pfarrer 
Wil lis Zeiten 
das kirc hli- 
c 	h 	e 
Brauchtum 
gepflegt 
wurde, lebt 
es seit letz tem F ronleichnam wieder auf. Nach- 
dem die Wilde Hilde ihren geraden Geburtstag 
mit Zelt und Pi Pa Po im Garten gefeiert hatte, 
hatten Hintereggers auch Gröberes im Garten 
vor. Alle m ännlichen und trag fähigen Burs chen 
an die Arbeit. Selbst Franz und Karl kon nten 
sich vor der Arbeit nicht drücken. Zu jedem Zelt- 
fuß einen 
kräftigen 
Mann, und 
,40 ab ging ,s. 
Schon zu 
Begi nn der 
Prozessi- 
on mach- 
ten sie sich 
bei einem 
Sch tamp erle Mut. Die wichtigsten Passagen, 
wie Hildes Nußbaum und der Corne r bei Kolbs, 
verlangten volle Konz entration. Bei solche n 
Prozessionen waren die Straßen normaler wei- 
se gesperrt und wie ,s der Teufel will, kam Bern- 
hards Kurt 
daher. Für 
ihn wurde 
der "Him- 
mel" - so 
hieß das 
Ding eben 
- nieder- 
gesetzt 
und auf die 
Durchfahrt angestossen. Wie viele solche "Sta- 
tione n" eingelegt wurden, konnte fotografis ch 
le ider nicht festgehalten werde n. 
Sets 
es 
Gerade zw eimal, 
Das Fließban d 
Tschäpli n - 
Tscharli 
im Jahr wirft Edgar 
seine Sommer- und Winter- 
noc 
0** 
m ailings (drum Postwurf) 
zur Post. Es ist eine Menge 
Arbeit. Vor allem aber die 
Seri enbriefe zu drucken ko- 
stet Zeit, nicht jedoch Geld, 
denn der Chef vom quo fad 
is (richtiger Name der Redaktion bekan nt) sorgt 
für die Eigen produktion. Der extra angeschaffte 
Farbd ruck er (billig), seine Arbeitsstunden (gra- 
tis) und das billige Pap ier sorgen für einen kon- 
kurr enzlosen Stückp reis. 
Edgar richtet sich für die langen Näc hte eine 
gemütliche Produktionshaltung ein. Hinter dem 
Ladenpult am Boden liegend (Unterlage und 
Kopfkissen mit Decke erlaubt), schnappt er 
gelegentlich nach den ausgedruckten Blättern, 
die aus dem Drucker nur so daherflatter n, um 
ja die D ruckzeit nicht unnötig zu ver l ängern. 
Alle 500 Blatt ist ein gro ßer Nachfü l lserv ice 
nötig. Derweil en sitzen nicht 5 m entf ernt im 
N umber One seine Mädels und tun sich an 
genü ßlichen Getränken laben. 
So einen Schef wünschten sich noch mehr 
Moadla. 
Ein heis ses Telefongespräch, 
vielleicht? 
	Ein 
Der letz te Sommer war sehr 
ganz 
heiss, odr? 
Das auf jeden Fall, glaubt der neue, 
Tomasini M., genannt Fini. 
Nach einem K ollegen- 
efühl 
bes uch erhält er eine Tafel 
Schock t. Er freut verstaut er 
diese in der Brustt asche seiner Arbeitsjacke , wel- 
che er an den Zaun hängt. Nach eini ger Zeit ver- 
spür te er die Sehns ucht, seine Frau anzurufen. 
Mit Entse tzen musste er fes tstelle n, auch sein 
Handy bef and sich in der besagten Brusttasche. 
Der Griff in die Sch. ...e m achte ihn zo rnig. Ein 
unbra uchbar es Handy war die Folge. 
Nun die Frage: Bring en auch heisse Telefonate 
Schoki zum Schmelzen? Schmelzen?
	        
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