Rudi die Rennsau
In der z weiten Augustwoche war im Wuh rweg
Hängebauch-Schweinejagd angesagt. Rudi,
so heisst das gejag te Tier. Mit Stecken, Lein-
tüch ern und Ne tzen kon nte es ohne Scha den
eingefangen werden. Im Falle , dass sich Rudi
doch zu viel ang estreng t fühlte, brac hte ihm
die Nachbarin Gabi N otfallstropfen. Seit dem
fühlt es sich im W o lfs-Revier mit an deren Haus-
tieren glücklich.
Fraglich ist ob die Gross wildjäge r auch nur
Notfalltropfen zu sich genomme n haben..
Nur
nicht nervös
werden!
WIE WÜRDEN SIE EN TSCHEIDE N -
WER IST SCHULD?
Feter Platz fragt bei einem Ja sseraben d den
Kussi Walte r, ob er denn endlich die Fotos
vom l etzten FC-Ball zur Ansicht habe? Wal-
ter kann die Runde sofort beruhigen. Er
habe zwar die Fotos gemac ht, aber mit
Peter ,s Apparat. Dort wurden sie bei der
Filmentwicklung im Herbst dess elben Jah-
res entdeckt.
Stark, v ital,
aktiv,
Markus Th. lässt sich dazu überreden, nach
10 Jahren wieder einmal Schi fahren zu ge-
hen. Mit Müh und Not werden die nötigen
Utensilien aufgetrieben. - Schi, Schuhe, Stök-
ke we rden vor Ort ausgeliehen - Sc hihose und
lange Unte rhose von Kollegen, die ihm auch
noch den Anorak ange boten hätten .... „Nein!
Den habe ich selber !" lehnt er danke nd ab.
Also wird am Silvestermorgen die Fahrt in die
Silvretta Nova angetreten. Die Ausrüstung wird
an der Talstation aus gefass t, anschließ end die
Karte n gekauft. Da es morgens doch recht
fri sch war, hatten sich die meisten schon im
Tal gut eingepackt. Man will ja nicht schon am
Anfang frieren. Nur Markus Th. ließ sich davon
nicht beeindrucken und marschier te läss ig mit
offener Jacke durch die Gegend. War ja auch
kein Wunder, standen doch schon an der Tal-
statio n etliche Schihaser l.
Die erste Hürde für das Schi-Comeback von
Markus war jedenfalls schon das D rehkreuz an
der Talstat i on. Denn anst att nun; wie früher
ein Liftw art kommt und seine Karte zwic kt,
mußte er die mit einem Gummiband um den
Hals gehängte Karte in das Dreh kreuz stek-
ken. Als er dann losgelassen hat, spickte sie
ihm mit voller Wucht zurü ck ins Gesicht
Als wir dann oben ankamen , pfiff uns gleich
ein gehörig ka lter Wind um die Ohren: ca. mi-
nus 10 Grad. Man traf noch die letzten Vorbe-
reitungen, schnallte sich die Schischuhe zu;
und dann hätte es eigentlich losgeh en können
Doch Marku s war noch etwas
unr out iniert und br auchte etwas länger. Die
Sch uhe waren zugeschnallt, alles war ge rich-
tet, nur die Jacke war noch offen. Geduldig
wurde in der Kälte gewartet. Plötzlich sch reit
Markus auf: „Scheiße, jetzt weiß ich warum
ich diese Jacke schon 3 Jahre nicht mehr an-
gehabt habe! Der Re issv erschlu ss ist kaputt!" kaputt!"