E INFACH GE NIAL
„Das Malt
ist voll"
Kindermund tut
Wahrheit kund!
Klara schaute zu dieser Zeit
gerade ein mal auf stolze 18
Lebensmonate zurü ck und
begann die ersten Wörte r
nachzuplappern. Am jenem
Abend, an dem Göte Ombi
zum Kindsmagden eingeteilt
war, zog das — im wahrsten
Sinne des Wortes — aufge-
we ckte Mäd chen die Unterhal-
tung dem S chlafe vor.
Für den Göte wurde in dieser
Zeit der in der Küche
angesetzte Johannis-
beerschnaps zur fixen Idee. Er
fand zum Glück ein Schnaps-
gläschen und schen kte sich
von der Delikatesse reichlich
ein. Etwas unvorsichtig — denn
das Glas fiel samt Inh alt auf
den Boden. Sofo rt las er die
Früchte auf, wischte und
trocknete den Bod en, lüftete
die Küche, kehrte und sau gte
am Schluss die Küche b litz-
bl ank, um ja keine S puren
zu hinterlassen. Der Schaden
schie n restlos beseitigt —
keiner sollte je von seine m
M issge schick etwas merke n.
Ombi war mit sich selbst und
der restlichen Welt zufrieden,
zumindest bis um Mitt e rnacht
K laras Mami und Papa
erschienen. Bevor die Kleine
endgültig in die Falle mu sste,
hatte sie näml ich noch etwas
zu erzählen: „Glas putt, Göte!"
Sterno Mam zu Sterno Pap:
„Säg nit al Schat zi zu mir, des
ischt, als ob di nit en tscheido
kasch t zwisch od Schaf und
Zi ege!
Do Sterno Pap ganz spontan:
„OK, denn säg i halt Kar in,
denn ka i mi nit entscheido
zwischod Kalb und Rind!"
Allro und - Talent Bene K.
Fußballstar - Schilehrer - Architekt - und seit neu estem
Snowboard-Artist
Es war wieder e inmal eines der bekann-
ten Studenten-Festle, bei dem alles
es kal ierte.
Auch Florian F. und Benedikt K. dach-
ten, sie gönnen sich einen Abend ohne
jeglichen Lernstress - eine Part y, bei
der wohl Almdu dler und Fanta nicht
im Vordergrund standen. Anhand der
Fotos (s. u.) ist der Verlauf wohl einfach
n ach zuvollziehe n. Florian war irgend-
wann müde und kuschelte sich zu einer
unb ek annten Studentin in ein fremdes
Zimme r. Bene und ein weiterer Kollege
fan den jedoch in den frühen Morg en-
stund en ein Snowboard. Beide starrte n
das Brett an — ihre Gedanken waren
wohl dieselben. Der Partyraum befand
sich im dritten Stock - die Treppe war
nicht allzu steil - die S nowbaord-Boot s
passten zuf ällig auch - es ergab sich
ein fach alles wie von selbst. Schuhe und
Board wurden angezogen, dann ging
es im 3.0G an den Start: Mit ein bis-
schen R espekt tätigte Bene noch die
Aussage: „Me nsch, i ka doch gär nit
snowboarden, aber des ischt halt scho
an guoto Hang zum 's Le rno". Im denk-
malgeschützten, frisch re novierte n Haus
stürzte sich Bene den Abfahrtshang hin-
unte r. Nach ein paar Schwüngen kam er
unverletzt im Erdgeschoss an. Er da chte
zuerst, er hätte eine La wine ausgelöst.
Es waren jedoch nur sämtliche Bilder,
Blumenstöcke und sonstige Dekoratio-
nen, die ihm folgten. Bene war zufrie-
den, die Sno wboardkanten seien zwar
ein bisschen stump f gewesen, aber die
Fahrt war OK. Nicht zufrieden war jed och
der Eigentümer, der am nächsten Tag
Floria n mit zwei, drei Ohrfeigen weckt e.
Bene war zu diesem Zeitpunkt bereits
versch wunde n. Versc hwund en ist er der-
zeit auch aus Wolfurt, da er seit damals
sämtliche Woche nend en damit ver-
bringt, das Stiegenhaus neu zu malen.
Auf die Frage hin, ob ihn nicht das Geld
für Dispersion und neue Bil der rahmen
reue, antwortete der angehende Snow-
boarder: „Ein Tagespass in der Silvretta
hätte sicher auch so viel gekostet."
Die Red aktion wünsc ht Bene eine erfo lg-
rei che Snowb oard-Saison! Snowb oard-Saison!