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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 2006-2011 (28-33)

E INFACH GE NIAL 
„Das Malt 
ist voll" 
Kindermund tut 
Wahrheit kund! 
Klara schaute zu dieser Zeit 
gerade ein mal auf stolze 18 
Lebensmonate zurü ck und 
begann die ersten Wörte r 
nachzuplappern. Am jenem 
Abend, an dem Göte Ombi 
zum Kindsmagden eingeteilt 
war, zog das — im wahrsten 
Sinne des Wortes — aufge- 
we ckte Mäd chen die Unterhal- 
tung dem S chlafe vor. 
Für den Göte wurde in dieser 
Zeit der in der Küche 
angesetzte Johannis- 
beerschnaps zur fixen Idee. Er 
fand zum Glück ein Schnaps- 
gläschen und schen kte sich 
von der Delikatesse reichlich 
ein. Etwas unvorsichtig — denn 
das Glas fiel samt Inh alt auf 
den Boden. Sofo rt las er die 
Früchte auf, wischte und 
trocknete den Bod en, lüftete 
die Küche, kehrte und sau gte 
am Schluss die Küche b litz- 
bl ank, um ja keine S puren 
zu hinterlassen. Der Schaden 
schie n restlos beseitigt — 
keiner sollte je von seine m 
M issge schick etwas merke n. 
Ombi war mit sich selbst und 
der restlichen Welt zufrieden, 
zumindest bis um Mitt e rnacht 
K laras Mami und Papa 
erschienen. Bevor die Kleine 
endgültig in die Falle mu sste, 
hatte sie näml ich noch etwas 
zu erzählen: „Glas putt, Göte!" 
Sterno Mam zu Sterno Pap: 
„Säg nit al Schat zi zu mir, des 
ischt, als ob di nit en tscheido 
kasch t zwisch od Schaf und 
Zi ege! 
Do Sterno Pap ganz spontan: 
„OK, denn säg i halt Kar in, 
denn ka i mi nit entscheido 
zwischod Kalb und Rind!" 
Allro und - Talent Bene K. 
Fußballstar - Schilehrer - Architekt - und seit neu estem 
Snowboard-Artist 
Es war wieder e inmal eines der bekann- 
ten Studenten-Festle, bei dem alles 
es kal ierte. 
Auch Florian F. und Benedikt K. dach- 
ten, sie gönnen sich einen Abend ohne 
jeglichen Lernstress - eine Part y, bei 
der wohl Almdu dler und Fanta nicht 
im Vordergrund standen. Anhand der 
Fotos (s. u.) ist der Verlauf wohl einfach 
n ach zuvollziehe n. Florian war irgend- 
wann müde und kuschelte sich zu einer 
unb ek annten Studentin in ein fremdes 
Zimme r. Bene und ein weiterer Kollege 
fan den jedoch in den frühen Morg en- 
stund en ein Snowboard. Beide starrte n 
das Brett an — ihre Gedanken waren 
wohl dieselben. Der Partyraum befand 
sich im dritten Stock - die Treppe war 
nicht allzu steil - die S nowbaord-Boot s 
passten zuf ällig auch - es ergab sich 
ein fach alles wie von selbst. Schuhe und 
Board wurden angezogen, dann ging 
es im 3.0G an den Start: Mit ein bis- 
schen R espekt tätigte Bene noch die 
Aussage: „Me nsch, i ka doch gär nit 
snowboarden, aber des ischt halt scho 
an guoto Hang zum 's Le rno". Im denk- 
malgeschützten, frisch re novierte n Haus 
stürzte sich Bene den Abfahrtshang hin- 
unte r. Nach ein paar Schwüngen kam er 
unverletzt im Erdgeschoss an. Er da chte 
zuerst, er hätte eine La wine ausgelöst. 
Es waren jedoch nur sämtliche Bilder, 
Blumenstöcke und sonstige Dekoratio- 
nen, die ihm folgten. Bene war zufrie- 
den, die Sno wboardkanten seien zwar 
ein bisschen stump f gewesen, aber die 
Fahrt war OK. Nicht zufrieden war jed och 
der Eigentümer, der am nächsten Tag 
Floria n mit zwei, drei Ohrfeigen weckt e. 
Bene war zu diesem Zeitpunkt bereits 
versch wunde n. Versc hwund en ist er der- 
zeit auch aus Wolfurt, da er seit damals 
sämtliche Woche nend en damit ver- 
bringt, das Stiegenhaus neu zu malen. 
Auf die Frage hin, ob ihn nicht das Geld 
für Dispersion und neue Bil der rahmen 
reue, antwortete der angehende Snow- 
boarder: „Ein Tagespass in der Silvretta 
hätte sicher auch so viel gekostet." 
Die Red aktion wünsc ht Bene eine erfo lg- 
rei che Snowb oard-Saison! Snowb oard-Saison!
	        
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