Inder
Klemme
'Verflixte Technik !
Doris Pointner alias die „Reisen de
Doris" hat seit eh und je eine
Abneigung gegen öffent li che
Verkehrsmittel. Eigentlich eine
ei nfache Art und Weise sich von
A (Wolfurt D orfzentru m) nach
B (Wolfurt Ach) zu bewegen!
Eines Tages wollte Doris die oben
besch riebene Strecke mit dem Bus
zurücklegen. Als der Unterlandbus den
Blinker in Richtung der Halt estel le
Dorfzent rum setzte, war Doris noch
guter Dinge. Als sich jed och die
Eingangstüre des Verkehrsmittels
nicht ö ffnete, wurde sie leich t
nervös. Nach etlichen Versuchen
an den verschiedensten Knöpfen
e ntrie gelte sich die Türe endlic h.
Im Busi nneren angeko m men,
stand Doris vor dem nächsten
Problem: der F ah rkartenaut omat.
Bedienungsanleitung lesen -
Bedienungsschritte exakt verfolg en
- Kleingeld aus der Börse su chen,
das konnte sich bei der Kürze der
Fahrtstrecke ni emals ausgehen. Aus
diesem Grund umging Doris das
Gerät und verzicht ete auf den Kauf
eines Tickets. Obwohl Doris ihren
Haltewunsch per Kno pfdruck nicht
dem Fahrer mitteilte, sto ppte das
T ranspo rtmit tel wie aus Zauberhand
bei der Haltestelle Pf effermühl e. Hier
wurde der guten Frau allerdings das
Aussteigen schwer g emacht. Weil die
Türe auf nicht s reagierte, verschaff t e
sich Doris dank ihrer resoluten Art
Gehör: „I will usse!" Zum Glück
hatte der Chauffeur Erbarmen und
Doris wenige Sekund en später wieder
sicheren Boden unter den Füßen. Den
Rückweg trat sie s icherhei tsh alber zu
Fuß an.
Die Redaktion empfiehlt der
Arbeiterkammer und der
Volkshochschule entsprechende
Kurse für die Benüt zung öffent licher
Verkehrsmittel anzubieten.
Tatcort: Gasthau s
Kreuz in B ildstein
M icki, die fl otte Wirtin , hat natürlich
einen beso nderen Trick, wie sie die Ge-
tränke den Gästen zuord net. Sie ver-
wendet für jeden einen passenden Ko-
senamen. Dies en schreibt sie auf das
Blockzettelchen, welches sie bei der
Be zahlung ungewollt am Tisch liegen
lässt. Und so heiß en die Mitglieder der
Donnerstagsrunde bei Micki:
Pferde schw anz = Norbert Köhler
Mittellang grau = Roland Kö hler
Grün Nr. 1 1 = Roland Kilga
(er trug ein solch es Leibchen)
Grün karier t = Manfre d Hörburger
(ebenfalls entsprechendes Hemd)
Glatze = Bertl
Bart = Ombi
Ohne Name = Elmar B. (bei ihm nahm
sie an, dass er der Älteste sei, und
ver-
s chonte
ihn deshal b)
Unkonzentriert
Gebhard, was mac hst
du für Sachen?
Es sollte eine gemütliche Wanderung
von Bildstein nach Buch we rden. So
baute der Düre Ge bhard eine kl eine
Abkür zung durch den Wald ein und das
Verhängnis nahm sei nen Lauf.
An einer steilen Stel le rutschte er ein
paar Meter nach un ten. Heil und unver-
letzt angekommen, mu sste er festste l-
len, dass er da weder vor noch zurück
konnte. Das Handy ze igte v orerst kei-
nen Empfa ng an. Nur seiner sportlichen
Figur hatte er es zu verdanken, dass er
wen igstens ein wenig nach oben klet-
tern konnte, was für einen kurzen Han-
dy-No truf reichte. Lei der brach das Ge-
spr äch abrupt ab. und er wusste n icht,
wie er sich aus seiner misslic hen Situ-
ation befreien sollte. Nach kurz er Zeit
ertö nte das erlösende Hubschrauber-
geräusch! Dank einbre chende r Däm-
meru ng zog Gebi geistesgegenwärtig
sei nen Schlüsselbund herau s, woran
er eine k leine Taschenlampe befestigt
hatte. Mit dieser blinkte er gegen den
Himmel in Richt ung Hu bschrauber.
Dem Pilo ten reichte dies, um der Berg-
r ettung Gebhards Position durchzuge-
ben. Schließlich wurde unser ehe mali-
ger Raiffeis en chef per Seil aus s einer
Notlage befreit .
Und die Moral von der Geschichte:
Bitte Gibl, nimm beim näch sten Schritt
doch li eber wieder jemanden mit!
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