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Full text: D'Hafoloabar Fürbat 2012-2017 (34-39)

Inder 
Klemme 
'Verflixte Technik ! 
Doris Pointner alias die „Reisen de 
Doris" hat seit eh und je eine 
Abneigung gegen öffent li che 
Verkehrsmittel. Eigentlich eine 
ei nfache Art und Weise sich von 
A (Wolfurt D orfzentru m) nach 
B (Wolfurt Ach) zu bewegen! 
Eines Tages wollte Doris die oben 
besch riebene Strecke mit dem Bus 
zurücklegen. Als der Unterlandbus den 
Blinker in Richtung der Halt estel le 
Dorfzent rum setzte, war Doris noch 
guter Dinge. Als sich jed och die 
Eingangstüre des Verkehrsmittels 
nicht ö ffnete, wurde sie leich t 
nervös. Nach etlichen Versuchen 
an den verschiedensten Knöpfen 
e ntrie gelte sich die Türe endlic h. 
Im Busi nneren angeko m men, 
stand Doris vor dem nächsten 
Problem: der F ah rkartenaut omat. 
Bedienungsanleitung lesen - 
Bedienungsschritte exakt verfolg en 
- Kleingeld aus der Börse su chen, 
das konnte sich bei der Kürze der 
Fahrtstrecke ni emals ausgehen. Aus 
diesem Grund umging Doris das 
Gerät und verzicht ete auf den Kauf 
eines Tickets. Obwohl Doris ihren 
Haltewunsch per Kno pfdruck nicht 
dem Fahrer mitteilte, sto ppte das 
T ranspo rtmit tel wie aus Zauberhand 
bei der Haltestelle Pf effermühl e. Hier 
wurde der guten Frau allerdings das 
Aussteigen schwer g emacht. Weil die 
Türe auf nicht s reagierte, verschaff t e 
sich Doris dank ihrer resoluten Art 
Gehör: „I will usse!" Zum Glück 
hatte der Chauffeur Erbarmen und 
Doris wenige Sekund en später wieder 
sicheren Boden unter den Füßen. Den 
Rückweg trat sie s icherhei tsh alber zu 
Fuß an. 
Die Redaktion empfiehlt der 
Arbeiterkammer und der 
Volkshochschule entsprechende 
Kurse für die Benüt zung öffent licher 
Verkehrsmittel anzubieten. 
Tatcort: Gasthau s 
Kreuz in B ildstein 
M icki, die fl otte Wirtin , hat natürlich 
einen beso nderen Trick, wie sie die Ge- 
tränke den Gästen zuord net. Sie ver- 
wendet für jeden einen passenden Ko- 
senamen. Dies en schreibt sie auf das 
Blockzettelchen, welches sie bei der 
Be zahlung ungewollt am Tisch liegen 
lässt. Und so heiß en die Mitglieder der 
Donnerstagsrunde bei Micki: 
Pferde schw anz = Norbert Köhler 
Mittellang grau = Roland Kö hler 
Grün Nr. 1 1 = Roland Kilga 
(er trug ein solch es Leibchen) 
Grün karier t = Manfre d Hörburger 
(ebenfalls entsprechendes Hemd) 
Glatze = Bertl 
Bart = Ombi 
Ohne Name = Elmar B. (bei ihm nahm 
sie an, dass er der Älteste sei, und 
ver- 
s chonte 
ihn deshal b) 
Unkonzentriert   
Gebhard, was mac hst 
du für Sachen? 
Es sollte eine gemütliche Wanderung 
von Bildstein nach Buch we rden. So 
baute der Düre Ge bhard eine kl eine 
Abkür zung durch den Wald ein und das 
Verhängnis nahm sei nen Lauf. 
An einer steilen Stel le rutschte er ein 
paar Meter nach un ten. Heil und unver- 
letzt angekommen, mu sste er festste l- 
len, dass er da weder vor noch zurück 
konnte. Das Handy ze igte v orerst kei- 
nen Empfa ng an. Nur seiner sportlichen 
Figur hatte er es zu verdanken, dass er 
wen igstens ein wenig nach oben klet- 
tern konnte, was für einen kurzen Han- 
dy-No truf reichte. Lei der brach das Ge- 
spr äch abrupt ab. und er wusste n icht, 
wie er sich aus seiner misslic hen Situ- 
ation befreien sollte. Nach kurz er Zeit 
ertö nte das erlösende Hubschrauber- 
geräusch! Dank einbre chende r Däm- 
meru ng zog Gebi geistesgegenwärtig 
sei nen Schlüsselbund herau s, woran 
er eine k leine Taschenlampe befestigt 
hatte. Mit dieser blinkte er gegen den 
Himmel in Richt ung Hu bschrauber. 
Dem Pilo ten reichte dies, um der Berg- 
r ettung Gebhards Position durchzuge- 
ben. Schließlich wurde unser ehe mali- 
ger Raiffeis en chef per Seil aus s einer 
Notlage befreit . 
Und die Moral von der Geschichte: 
Bitte Gibl, nimm beim näch sten Schritt 
doch li eber wieder jemanden mit! 
11 11
	        
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