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Full text: Vorarlbergische Chronik oder Merkwürdigkeiten des Landes Vorarlberg besonders der Stadt und Landschaft Bregenz

Schlytts genant / ist der Probst zu H emberg in 
Sachsen, Magister Bartholome Bernhar dt / der 
Mß den alten Pfaffen zu vtlsern Zeit en der erst em 
Weyb genoinen hat, bürtt g. oberhalb Jagberg kompt 
auß S. Gerol d stha! vnder dem Sc hloß Blume neck 
die Lutz in die III , darnach die Grauesc hafft vnd 
Schl oss Son nenb erg, welch es im jar Khrts tt 1473» 
im dürren Sommer von Hertzog Slgmun den zer­ 
stört ist worden einer vpplgen Metzen halb , nicht 
Bergwercks halb, wie etll ch schreiben, vnd geht von 
Fraftent z bey Veldk irch bis an den Arlenberg." 
Wir wollen den alten Münster, der in seiner 
Welt beschr eibu ng nicht nach der poütischcn Einleitung 
sond ern nach der geozrav hrfc hcn oder natürlichen La­ 
ge der La nder zu Werke geht, wied er ei nmal unterbre­ 
chen , und wie er that, von Feldkirch uns durch das 
Thal hinei n begeben; da haben wir dann zu erst 
§. 8. Die Grafschaft Sonnenb erg. 
Die Grafs thaftSonnen berg liegt indem öf­ 
ters genannten Nebelgau, zwischen den Reichö her r- 
schaften Vaduz Ulid Vluinencck, und den österr ei chi­ 
schen Feldki rch uni) Tyrol. Die sehr ge birgigte Land­ 
sc haft bat wenig Ackerbau, aber Viel und gilte Wen­ 
de, und daher trefiiche Viehzucht. Den Namen hat 
sie von dem zerstörten Bergschlo sse , we lches das 
Stammhaus der alten Grafen war. Amler di esem 
Schlosse enth alt sie neun alte Kirchspiele; Fr aste nz, wo
	        
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