serlichen kön igliche n Majestät eigene, unwandelbare,
allgemein beka nnte, und vorzügli ch dem Lande Vor
ar lberg erprobte Milde, und Sorgfalt an, welche
nur allein für das Wohl und Glück fein es Volkes
wach et, mithin auch keine andere Entscheidung, als
welche 'demselben einzig und all ein entspricht, erwar
ten laßt
Da Sie hievon ganz überzeugt stnd, und auch
nicht mißkennen werden , daß dre Bestimmung deß
jemgen, was dem allgemeinen Besten wa hrhaft an
gemessen fey, nicht von der befchrenkten Einsicht des
Unt ertha ns, sondern von dem Höhern, und höch
sten Er messen abhange, so können sie. Löbli che Her
ren Stän de! sowohl sich, als, ihre Mitbürger voll
kom men b eruhiget, mich aber entschuldigt, und ge
rechtfe rti gt halten, wenn allenfalls nicht alle ihre
Wunsches, und allerun terthan igsten Bitten erhör et
wer den sollten, sonde rn Seine Majestät sich in
der Nothwendigkeit fanden , Ihre unbegranzte Mil
de eher der Land esvaterli chen Sorgf alt zu ihrem ei
genen, von ihnen da, und dort vielleicht mißkannten
Besten des Land es Vorarl berg unterzuordnen, um
die ert heilt e Abhilf e fruchtbar und dauerhaft in ihren
Wirkungen zu machen. Dank-