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Full text: Vorarlbergische Chronik oder Merkwürdigkeiten des Landes Vorarlberg besonders der Stadt und Landschaft Bregenz

der Apt hat alle Seine ma nnsc hafft angemanet, an 
See hinunder vnnd an Rhein gesandt / die vßer 
Rhod en des landts Appen zell sind auch zimmlich stark 
hinau s vnnd von hier Sampstags Abendts Compa - 
net oder Fah nen, von hießr gen Bürgeren hinau s 
gesandt worde n, dz der Rhein vnnd See zimmlich 
wol verwart ^Sind. Es prasentiertend stch mi thin 
Schwed i sche Reuter, so durch zusetzen beaerend, die 
wurde nd aber von den Vnseren Abgetrieben. Son­ 
sten ist der Rhein so klein alß er bet Manns denk en 
me gewesien. Gott der allmechtig wolle vnser geliebt 
Vatterland vor al lerley gfahren vnnd vnruh wen 
gnedigklich erhallten vnnd be schützen. Velldkirch ist 
vast von seinen bürgern ver lassen worde n, die Schw e­ 
den sind nit hinauf komme n, zu Lindauw tst den 
Vßner vnnd Raffenspurger auß der Statt gebotten, 
chre gefl ähneten fachen aber zuverbleiben bevolen 
worden, die hierem geflohene Wyber vnnd Kind 
müßtend auch hinaus, kompt alles hinüber, aber von 
güeteren laßt man nicht s fort, auch von Mann- 
tchafft nit, Am Freytag habendts die brugg abge­ 
worfen , die gaffen stehe nd voll en züber mit waßer, 
vnnd grabt man an allen Gassen brünnen, Im fahl 
der twth, dem fhür zu weeren, wo nun der Schwe­ 
den Inte nt ferners geric ht, Wirt in kurtzem zu ver- 
nemmcn sein, der alle rgut ige Gott wolle alles zu ei- 
ncm guten End / vnnd seiner killchen zürn besten 
außfuhren. Herr 
daniel rc. Tob ias Gmünder an Herr 
Wolffgang Hallern, rc. Lik.
	        
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