รี® ( 1ร ) 5®
Holz und Fel dern alles/ was sie antrafen/ auf/und
Verzehrte n es. Sie hatten 6 Flügel / und Zahne /
-ie wle Elfen bein glänzten. Mit Sonnenaufgang er
hoben sie sich in die Luft/ fo dicht wie ein die Son
ne verdeckender und Schat ten machen der Nebe l. —
Abendsum 9 Uhr se tzten sie sich wieder auf die Erde und
atzt en alles ab. Sal) man sie / fo ward all enthalb en
Sturm gelautet / um ihnen zu wehren. Im Winter
verkrochen sie sich/ und im Frühling kamen sie wie
der hervor, felbsi den vierten Sommer unu nterbro chen .
Viele wurd en gerodet / viele von den Vögeln ver
zehrt/ bis der im Oktober l 3 38. gefallene Schnee ihr
Ende lnachte. Auch die Ueber fchwem mun gen waren
ehemal s nicht selten. So siand 134z. das Wasser
um den Bodenfee und am Rhein viele Woche n auf
Wiest» und Feldern wie ein See / worauf eine schw e
re, viele Leute hi nraffen de / Hungersnoth erfolgte. —
Zu an dern Zeiten erfolgte das Gegentheil. Der
Somm er dev Jahrs 1362. war so übermäßig heiß,
daß Aecker und Wiesen verdorrten / und viel Viel)
ent weder vor Hunge r fiel/oder von einer gifti gen
Seuc he angestec kt ward / daß man viel Viel) schlachten
mußte. Der nächste Winter ließ alle See und Flüf-
st übe rfri eren 1 wor auf ein ungewöhnlich nasser Sonr-
mer, neue Viehseuche und jämmerliche Hu nger snvth
das Uebel ve rgrößerte.
Die Jahre 1432. 1435. und 1437. waren wegen
der außerordentlichen Kalte hö chst fat al. Im Jahre
1432, erfroren die Reben sowohl in der Schw erz als um