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fru cht reiche , dem Getreyde - und Wein bau so günst i
ge/drey kleme Stunden entlegene helvetische Nyem-
rhal/ mit einigen im Zwische nrau m liegenden^ zur
Som merszeit aus dem hellsten Grün emporstelgen-
den österreichischen und Reichsortschaften — In wei
terer Entfern ung die aus ewi gem Eise schimmernden
und wegen ihres mit der Welchchöpfung anfangenden
Al ters ehrwürdigen Schw erzer alpen — gegen Mitter
nacht die jenseits im See liegende freye Reichsstadt
Linda u nebst an dern Städten und Dorfschaften
Schwabens — und gegen Abend der bey günstige r
Witterung mit aufgespannren Segeln besäe te gl atte
See, der drey Stunden weit er unten den nranc hechon-
der bare Krüm mung machenden Rhein für eine Dag-
re se in sein weites Beet aufnimt, bis stch das err nu
de e Auge in weißgrauen Nebel bey Kons tanz ver
liert — welcher Prospekt könnte enzückender, wel
cher gesthic kter seyn, das Gemü th zu erheitern, und
die Seele auf einen hohen Grad der Fröhlichkeit zu
stimmen!
. Bregenz thei lt sich in die obere und untere
Stadt, deren jene nur klein uud auf einem Hügel
gelegen, diese aber, einst die Vor stadt genannt, einen
weit betr ächtlichern Urnfan g und in demfelben eini
ge wohl gerathene Gebäude hat, und niedriger am
See liegt. Sie hat an z oo. Ha user, und etwa 3400.
Einwohner. Dasein der obern oder eigentlichen alten
Stadt stehende Rathhaus wird zu landsta ndi schen
Zusammenkünften, zum Rentamt/ und zu cincln bur
ger- ger-