7 GEMEINDE
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Büchere i
Ein Raum von Doren FÜR Doren
Zusätzlich hat jeder die Möglichkeit, uns
über Crowdfunding finanziell zu unt erstütz en.
Crowdfunding h eißt, dass eine Vielzahl
an Menschen ein Pr ojekt finanziell unterstüt-
zen. Wir laden die ganze Bevölkerung ein,
mit einem kleinen B eitrag Großes zu bewir-
ken. Somit kann Jede und Jeder, egal ob
jung oder alt, ein wichtiger Teil des großen
Ga nzen sein.
Den Unterstützungsbeitrag kann jeder für
sich ents ch eiden, ab 5 Euro ist alles möglich.
Die Summe, die wir gemeinsam zusammen-
bring en wollen, liegt bei 5.000 Euro.
Ab einer Unterstützung von 50 Euro erhä lt
jeder ein kleines Dankeschön.
Der große Teil der Umbaukosten wird von
der Gemeinde finanziert. Die genaue Be-
schreibung des Projektes findest du unter
www.mit.einander.at/DorenUnserKleinWien
Registriere dich gleich auf der Plattform
www.mit.einander.at und werde Fan unseres
gemeinsamen Projektes auf www.mit.
einander.at/DorenUnserKleinWien. Die
Finanzierungsphase startet dann im August
– wir ha lten dich auf dem Laufenden!
GEM EINSAM schaffen wir das!
Wir lassen „Unser Klein-Wien“ wieder
aufleben
Wer kennt ihn noch, den früheren „Kosena-
me“ unseres Ortes? Der Begr iff Klein-Wien
kommt vermutlich von der früheren Noblesse
der Dorener Frauen, eben genauso, wie man
das alte Wien kennt und liebt. Möglicherwei-
se hat die ser frühe re "Spitzname" unseres
Ortes nicht immer nur positiv e R esonanz
ausgelö st, jedoch hat er etwas Edles und
Besonderes. Er unte rstre icht vor allem auch
den Stil unser er neuen Räumlichkeiten. Nun
wollen wir diese restlichen, negativen Erinne-
r ungen endgülti g in eine positiv e Ri chtung
lenken. Durch die Art der E inr ichtung mit
alten Accessoires und geschichtsträchtigen
Möbeln bringen wir Wiener Gemütlichkeit
und Noblesse in unseren Raum. Ni chts liegt
daher näher , als dem Ergebnis unseres
Projektes - Bücherei + Gemeinschaftsraum
- einen mit Doren ve rbundene n, besonderen
Namen zu verleihen: „UNSER KLEIN-WIEN“.
Gastkommentar:
„Mein“
Bregenzerwald
Kürzlich,
in der Pfänderbahn, mutmaßen Besucher aus D eutschla nd, ob das wohl der
Bregenzerwald wäre, über den sie gerad e schweben. Ich schmu nzle, doch die Bahn ist zu
voll, die Zeit zu kurz, um den Gästen zu erklären, was es mit dem Bregenzerwald tatsä ch-
lich auf sich hat. Mit „meinem“ Bregenz e rwald bin ich ve rsucht zu sagen. Dabei bin ich in
Bregenz aufgewachsen und lebe in Wien.
Was verbindet mich mit dem Bregenzer w ald, was verbind e ich mit diese r Region? Fix ist,
eine lange Beziehung. Einmal priv at: Mein Mann hat Bregenzerwälder Wurzeln, Vorder-
und Hinterwälderwurzeln, um genau zu sein. Dann berufl ich: Seit vielen Ja hren kleide ich,
in Abstimmung mit Bregenzer w ald Tourismus, den Bregenzerwald in schöne Worte und
beschreibe Facetten, die ihn von a nderen T ourismusregionen abheben. Mit emotiona le r
Nähe und aus dem ferne n Wien betr achtet e rheben sich so manch e Leuchttürme: Das
Miteina nder von traditioneller und zeitgenössische r H ol zar chitektur sti cht hervor. Da kann
keine andere Region in Österreich mith alten. Dazu kommen das innovative Handwerk, die
vielse i tigen (Kultur-)V eranstaltungen, die kulin arische Kompetenz – von den Sennereien
über Genuss-Manufakturen bis zu den Hauben-Restaurants, Origi nelles wie die Georunde
Rin dberg in Sibratsgfäll, Außer gewöhnli ches wie Bus:Stop Kru mbach oder die moderne
L an dwirtschaftswelt von Familie Metzler in Egg, um nur eini ge Beispiele zu nennen.
Hinter
all diese n Themen sind Menschen spürbar, die sich tiefgrün dig mit ihrem Le-
bensr aum auseina nders etzen, die mutig neue Wege einschl agen, die einfallsreich sind
und eigenständig. Solche M enschen gibt es im Bregenzerwald meinem Eindruck nach,
überdurchschnittlich viele. Und es gibt über Gemeinde- und Branchengrenzen hinweg
ein Miteinander von beachtlicher Qualität, die beste Voraussetzung, um kommende
Herausforderungen zu meistern. Im Tourismus ist beispielweise die ressourcenschonende
Mobili tät eines der Me g athemen. Mit seinem gut ausgebauten Busnet z hat der Bregen-
zerwald einen g roßen V o rteil. Noch dazu fahren Gäste (ab drei Übe rn achtu ngen) mit der
Bregenzerwald-Gäste-Card im S ommer kostenlos mit den Bussen, können also ihr Auto
stehen lassen. Gle i chzeitig gilt es darauf zu schauen, nicht alles zugänglich zu m achen.
Beim E-Mounta inbi ke n beispielsweise scheiden sich die Geister: Die einen sind begeister t ,
wie mühelos sie plötzlich berga uf r adeln können. Kl assische Mountainbiker, an Einsamkeit
und Ruhe gewöhnt, fü hlen sich h ingegen von den immer zahl reicher werdenden E-Bikern
gestört. Im Bregenzerwald lässt man sich bestimmt eine gute Regelung für diese Form des
Miteina nders einfa llen.
Als „Großstädter“ besitzen mein Mann und ich kein Auto. Für Bregenzer w ald-A u sflüge
leihen wir also eines im Familienkreise aus oder nehmen den Bus. Schauen uns Neues an,
treffen Freunde, Familie, Kollegen, knüpfen neue Bekan ntschaften, er freuen uns am Klang
der Dialekte. Der Biohof Li ngenhel in Doren steht ganz oben auf unserer Besuchslist e,
gefolg t von den Erzählb änkle in Lingenau und der neuen „Wälderin“ in Mellau . Schön
wärs, wenn sich ein Besuch bei FAQ Bregenzerwald im September ausgi nge und einer zu
Hand werk + Form im Oktober. Beachtl ich, was sich alles tut.
Weil wir gerade bei beachtlich sind: Auf einen Anlass freue ich mich ganz besonders, auf
den 26. J änner 2019. An diese m Tag, respektive am Abend, findet der Ball der Vorarlber-
ger im P alais Ferstel in Wien statt. Mit dem Bregenzerwald als P artnerregion, und ich bin
sicher , dass „mein“ Bregenz e rwald einen denkwürdigen Auftritt hi nlegen wird. Mit netten
Begegnun gen, viele n Frauen in J uppen und Männern in Tracht, der einen oder anderen
Programm-Überraschung. Ich hoffe, wir sehen uns beim Ball!
Ulrike
Willam-Kinz ist PR-Beraterin und Obfrau des Vereins der
Vorarlberger in Wien