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Willen G ottes zuwider han deln würbe, konnte unsern Seligen
bewegen, das Statthaltera m t Christi zu übernehmen.
Der bisherige Bernard von Pisa n annte sich von nun an
Eugenius III.
Der Selige war nun an dem Platz e, wo ihn die Vorsehung
haben wo llte. Von Ewig keit her war er ausersehen
zum Nachfolger Petr i. Jedes wichtigere Ereigniß wurde in
der Hand Gottes eine Hinleitung 511 seiner erhabenen B estimmung.
Die zu vorkomme nde Gnade hatte in seiner läutern
Seele das Streben nach einer höhern Vollkom menheit erweckt.
Das Zusammentreffen mit dem heil. Bern ard brächte in ihm
den Entsc hluß der vollkommenen Weltents agung zur Reife.
In der Schu le dieses Heiligen wurde er selbst zum Heil igen
und seine festgegründete Tugend war der Grun d, daß der
e rleu chtete Abt von Clairvaux gerade unsern Seligen nach Rom
sandte. Die Verläumdungen, we lche dort über ihn ausg estreut
wur den, m ußten dazu dienen, seine e ngelg leiche Ge duld
und Sanftmuth in's he llste Licht zu stellen. Das Collegium
der Kardinäle, vom Heiligen Geiste erleuchtet, er kannte: eines
solchen Gottesmannes, der die Demuth und Sanftmuth des
göttlichen Erlösers so vollko mmen nachahmt, der nichts sucht
und nichts will von die ser Welt, dessen Herz nur für die
Ehre des Allerhöchsten und das Heil der Menschen schlägt,
eines solchen Ob erhauptes bedarf die Ki rche in unserer s turmbew
egten Zeit. Von demselbeu Geiste geleitet, erhob en die
Kardinäle denjenigen zur erha ben sten Würde der Welt, welcher
seine Ehre nur bei Gott suchte.
Wie wunderbar sind die Wege der Vorsehung! Ja, vom
Herrn wird des Menschen Gang geleitet, und vom Herrn
werden die Geschic ke der Völke r gelenkt.
Wird aber Bernard von Pisa, dieser einfache demüthige
Mönch der Leitung der Kirche sich gewachsen z eigen? Reicht