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Florentius presbyt er — Vigilantiuf presbyter —
Dona tus presbyte r. ..
Fortunatuf pre sbyter — Frinteianuf laicuf. Andreas
l aicus.
Sibucio presby ter — Sarator. Dominicus. — Ursicina.
Ursacia.
Dominica Tiet srib (?T i etfried). — Heribrehct. —
Rappo presbyter. Tiecil i. .
Aluicuf. Nannus. Ripertus. - Muo co. Vuillica.
per tolt. Uodalric — Rudolfus Ita laica.
Berc ta laica . Hen ricus laicus.”
Auf S. 172 folge n bann wieder ganz ähnliche Ramen,
alle in, da keine Ortsbezeichnung angegeben ist, so weiß
man nic ht, ob diese Ramen eine Fort setz ung von S. 170
sind, ober einem anber n Kloster angehören. Durch diese
quellensicheren Angaben ist bas Das ein bes K lojters Cu:
beris im neunten Jahrhu nder te unumstößlich feft gestell
t. Es war ein Mönchs kl oster , ohne Hwei fel St.
Benebi cti Ordens, unb nach bem fiber Diventium von
Pfävers bem h. Johannes geweiht. Dasselbe ist wohl
nicht im fränkischen Caubergau, sondern in Allemannien
zu suchen. Don Spr uner nennt in feinem h istorisch
geographischen Hand-Atlasse I. 11 im oberen Dinschgau,
bas bis 1808 zum Chure r Sprenge l gehö rte, ben ms.
(Mon s) Cubaris , d. i. ber Berg Causers, ber aber
in bes ortskun digen Beda Weber’ s „Land Cirol" und bei
bem grünbli chen unb zuverlässigen Staffier nicht 3u fin ben
ist. Richtig liest man da neben Monast erium , b. i. bas
Frauenkloster nach S. Bene bicti Regel , dessen Ursprun g;
in bie Zeit Karls bes Großen gesetzt wird unb bem zum
Canton Graubünden gehörigen Chale , in bem es gelegen
ist, ben Ramen Mü nsterthal ver liehen hat. Auch b iefes
Go tteshaus ist nach Amb ros Eichhorn, S. 347, bem h. 30=hann
bem Gäufe r geweiht. Da laut bes Cinganges biefes
Artikels im De rzeichn isse ber Alamannicae ecclesiae veteris
frate rnitati s bei Golbaft II, 151, mit unb neben ben jororibus
zu Lindau, im Frauenmünster 3u Zürich, Buchau,
Seckingen, Kazis in Gra ubün ben, Schenn is im heutigen
Canton St. Gallen auch bie „Soro res in Monasteriolo" genannt
sind, unb ba bas heut zu Cage noch bestehende
Klo ster Münster von so hohem Alter ist, so glaube ich
nicht in dich ten Jrrthum zu gerathen, wenn ich diese Sos
rores in monasteriolo für bie Tonnen zu Münster halte.