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Geschi chtet e mauern mit Stoßfu gen an den Ecken
finden sich aber auch bei Bauten aller späteren Seit en.
Also finde n mir auch hier kei nen Anhalt spunkt .
Die römische Tiklopenmauer in L indau hat, wie ich
mich überzeugte, keine Ecken mit abwec hs elnden Stoßfugen,
nur ift sie in regelmäßigen Schichten aufge baut;
also fehlt auch hier ein von Jennn ausgestelltes Merkmal.
Als unzweifelhafte Weberreste eines römi schen Kastells,
bas ben Hügel krönte, auf bem jetzt bie Obersta dt
von Bregen3 l iegt, bezeichnet Dr. Jenny eine sorgfältig
konstrui e rte Blauer von 1.50—1.80 Bieter Di cke, bie
hinter bem St orchen zum Stabt tore hinziehe, wofür auch
bas in diesem Stabttore eingemau e rt gewesene Den kmal
ber in ben römischen Sagern befonbers verehrten Pferdegöttin
Epona spreche. (Jenn ns Dortra g am 6. Septemb er
1896.)
Jennn finbet es auch hier für notwendi g, das Eponaben
kmal als Bew eis für bas Römertum ber Blauer herbei
zuzi ehen.
Di eser Ann ahme kann man übrigens unbebi ngt beipflichten.
Fragliche Blauer zieht sich bem ganzen nördlichen
Abhang e bes hügels entlang unb verlier t sich im
letzten Hause bes Wirtes unb Bäckers Gebhard Schneider,
bei bem ber Weg vorbei aus ber Oberstadt zum Berg
3sel fü hrt. ."
Meist in sorgfält ige m schicht enwei sem Aufbaue ift
selbe so hervorstechend folib ausgeführt, daß man sie
zweifellos als eine römi sche ansehen muß. Sämtliche
übrigen Umfassungsmauern unb Ecktür me ber Oberstadt
finb aber mittelalterlic h e n Ursprunges. (Weizeneqqer-Merk
le II, S. 264).
Uach dem D orausges ch ickten läßt sich kein K riterium
fi nden, woran römisches Blauerwerk zu erkennen wäre;
led iglich bas eine kann als fe s tstehend gelten, baß römische
Blauer n sich durch befonbers feste unb solide Baua rt
auszeichnen; befon bere Merkmale aber, woburch sich römische
Blauern von jener späterer Seit unter s cheiden lassen,
bürste es bei gewöhnlichen Blau ern durcha us nicht g eben,
außer bei Kunst- ober sonstigen großartigen Bauten.
Auch bie sog e nannten Sachverständigen lassen uns
im Stiche, hören wir: Die Konstruktion ber Blaue m auf
ber heidenburg ift durchaus nicht römisch ! erklärte glattweg
ohne jede Begründung ber berüh mte Archäologe Dr.