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Full text : Heimatliche Untersuchungen Clunia

— 184 —

ben vorhandenen Spuren, die Begrenzung gegen bie südöstlich
 gelegene Talmulde bildenden Umfa s sung smauer U.

‘Obgleich bie Reste bes Bauobjektes C von ben seinerzeit
 abgestürzt en Mlauertr ümmer n g rößtenteil s bedeckt
sind, lassen dieselben doch bie Ruine eines mächti gen Rundturmes,
 dessen Crümmer in südöstlich er Richtung weithin
reic hend zum Abstur3 gelangten, erkennen. Die ungef ähr
zu ermittelnde Mauerstärke ber äußeren Turm wandu ng
bet rägt 3irka 1.5 Mete r. An ber Innenseite derselben , in
ber gegenwärtigen Tiefe von 3irka 2.50 Bieter befindet
sich eine kreisförmige Dertiefung von mauerresten begre
 nzt unb 3irka 4 Biete r im D urchmesser, welche bie
innere Sichtweite bes Curmes an ber Sockel partie anzugeben
 scheint, hier wäre demna ch eine ähnliche Mauerverstär
 kung zu vermuten, wie s olche bei bem rechte ckig angelegten
 Turme A bemerkt wurbe.

3m Dougla ß’schen Plane ersche int bi efer Turmr est C
als eine rechteckig gestaltete Cr ümmerstätte von 29.20
englischen Fuß Se itenlänge eingetragen.

Don Erde, Gras unb Gestrüpp überwuchert finbe n
fiä) ferner anschließend an ben Curmrest C geradlinig nach
Horben hin verlaufend Mauerreste, an welche sich bei D
sol che in rechteckiger Begrenzung, bis nahe an die steil abfallen
 de Ber glehne reichend, anschließzen. Diese Mauerreste
lass en bie An lage einer Behausu ng für bie Besatzung ber
Feste vermuten.

Da es zweifelhaft erscheinen muß, ob bie annähe rnd
im Mittelpunkte ber ganze n Bauanl age befind li chen
Mauerreste bei B biejenigen eines Turm es darstellen, wogegen
 bie verhältnismäßig gering e Mauers tärk e derselben
ben Bauanlagen A unb C gegenüber spricht, es ist wahrscheinlich,
 baß bie langgestreckte Befestigung nur an beiden
Enden von je einem mächtigen Turme flankiert wurbe,
wovon ber etwas höher gelegene Runbturm bomi nierte .

Das in ben beschriebenen Bauresten vorfindliche
Maue rwerk besteh t durchwegs aus sorgfältig gefugt en unb
behauenen Sandsteinquadern von gering en Dimensionen.
(Sie he im plan bei m). Die Steinschichten sind durch ­
schnittlich 12 bis 16 Zentimeter hoch unb bie Sänge ber
einzelnen Quader beweg t sich zwischen 30 unb 45 Sentim
 eter. Bei bem Blockverbande, welcher hier zu bemerken

ist, z eigen die Stir nfläc hen ber nach ber Mauertiefe ge­
            
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