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Full text : Heimatliche Untersuchungen Clunia

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legten Quader nur eine B reite von 15 bis 16 Zentimeter.

Lager und Stoßfugen sind sehr schmal.
- Diese Mauerwerkbeschaffenheit entspricht dem mittelalterlichen
 Konstruktionsinstem. Würden sich hier mörtelf
 ugen zeig en, wie solche in ber Douglaß ’schen Aufnahme
d arges tellt sind, bie aber bem wirklichen Bestandes nicht
entsprechen , kön nte man, abgesehen von ber geringen
Dimension ber Steinschichten, immerhin noch an römisches

Mauerwerk b enken.

3n bem Graben ber Curmanlage A fand Derfajfer
bei W unter bem Ger ölle ein Weraftück, bas ber Sockelpartie
 eines Wandpfeilers angehört haben bürste unb
auf eine rei chere architek tonische Durchbildung einzelner
Teile bes Turmaufbaues schließen läßt.

Die Mauerwerkskonstruktion, wie sol che an ben Tämtliche
 n Resten diese r eigena rtige n Befesti gung sanlage 3U
finbe n ist, bildet einen Beleg bafür, daß es sich um kein
römisches, sondern um ein mittelalterliches Werk handelt,
dessen Entstehung mögl icherwei je bis in bie karoling i sche
Ep oche zurückreicht unb bie Siche rung einer Straßzenverbinb

 ung bezweckte. . .

Hur sachgemäße Aus g rabungen, welche bie historische
Kommission für Dorarlberg unb Liechtenstein beabsichtigt,
lassen bie Gewi nnung sicher er Anhaltspunkte über Entstehungszeit
 unb Zweck dies er Bauanlage erwar ten unb
in jedem Falle verdient sie bie we itere intensive Alufmerkjamkeit
 unb rege Betätigu ng ber geschichtlichen Denkmal­ forschung.
            
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