Die Bebeutung von Tufers sank nach dem Untergang
bes Kloste rs unb im Sauf ber Jahr hunderte allerdings
unb bie pon Gävis trat mehr in ben Dordergrund. Letzteres
war noch im 10. Jahrhundert nur eine Silidle von Ranks
weil unb bamit ihr ga nzes heutig es Gemeindegebiet hre
jetzigen Parzellen Tu vers, welc hes immer an ber SpiBe
teht, Unterfelden, pfitz, Dums und Run gels gehörten
noch im Jahre 1388 zum Kirchspiel Rankweil, m ußten
mit Zimmerwerk, Gemäuer unb Gloc ken zum Kirch bau
elbit beitragen unb bilbeten in Forst - und We idegere chs
tiqheit mit Rank weil eine Gem einde. Die Grenzen gingen
aus bem Brun nen in ber Klus" zum Uebe rsa chier stein,
von hier über bie Tröge zur Srut und her zum Weiher. )
Unter Klus" ist bie Satteinser Klause mit bem bort am
Schwarz en See noch heute befindlichen Brunn en zu verteben,
welcher mit bem Elwanerabächl ein die Mark 3wie
dhpen bem Drujustal ober Walgau im en geren Sinn unb
bem Drujustalgau im wei teren, fern er bie zwischen den
Grafschaft en Jagöbe rg unb Altmontfort, endl ich d amals
noch bie zwis chen ben Gemeinden Rankweil-Gävis einerunb
Satteins andere rseits bildete. Es gehörte demnach
einst Tuners unb bie Stelle ber „heiden burg wirklich 31
Rankweil unb nicht zu Gävis. Sn Cupers jaß noch im
13. Jahrh, ber curische Ammann ; in Gävis satt 3u g leicher
Seit ber curische Archi diakon für ben Drujentalgau. Am
3 April 1256 ist Eberhard, aus bem Rittergeschlecht der
Chumo von Reuburg bei Götzis, Archidiakon von Cur
unb Dekan in Sigavis. Alm 14. Juni 1262 vergleicht der-Mbe
au Reuburg als magister Eberhard, genannt Cumb,
Kanoniker ber K irche Cur unb Archidiakon des D rujustales
bas Kloster Kreuzlingen mit seinen Derwanbt en
marquaro Don Schellenberg. 3m gleichen Jahrh, verzeich
net bas Kloster St. Ga llen unter seinen (Einkünften 7
Schillinge von einem Fof „in Cup irs .)
Damit bürste bie von Sib ler wiederholt behauptete
Bedeutungslosigkeit von Tufers hinreichend entkräfC
ein 3d halte es überhaupt für bie älteste Ansiedlung
oer Gemeinde G ävis. Diese lbe kam zwe i felsohne vom
Rorben, von Rank weil her. Der Rame ist wobei beutfcr
7) Original im Gem. Archiv Rankweil._ _ „
s) mone. Oberrheinische Heitschr. 15. 3. 409 111t 411.5 T
mait, Gejdicote der Ritter Chumb von Terburo -K2 -' qe
mus. Bericht 1879 S. 26. — Wa rtn. 11. 33. 1 Anhang_____ ‘ Anhang_____ ‘