Elunia,
das Gemein dege biet von Göfis ?
Don £. S ausgrub er, Buchdruckereibesitzer, Feldkirch.
Die Heiden b urg.
Die bekan ntesten [ichtbaren Anzeichen einstiger
römischer Herrsch aft im Gebiete von Göfis bürsten die auf
dem östlich von dies er Gemein de sic hinziehenden Bergs
rück en gelegenen Ruinen sein, vom Dolke Heidenburg genannt.
Dom Weiler Dums aus führen zwei Wege, ber
Breite, für leichte, 3weirädige Karren fa hrbare Holzweg
unb entgegengesetzt ber sc hmälere, vom D e rschönerun gss
v erein gezeichnete Tidaweg1) durch den Lidawald, 3u ben
R uinen. Ein dri tter, von ben Römern benützter, damals
fahrbarer Ausstieg, jetzt Su ßzweg, zieht sich von der eins
tigen gegen Süden gelegenen heerstraßze, die durch bie
eingegangenen, ob Schildried gelegenen Weinberge bes
sog enan nten Obersteins nach Satteins geht unb von ihr
damals abzweigte, durch bie Langwiese zur Burg, bie auf
bem höchst en Punkte rechtsseits bes Ewane ra bächt eins
liegt.
Die Mauerreste ber heidenburg weisen in einem Raume
von rund 200 Meter Sänge unb 30 Meter Brei te 2 Cürme
auf, einen nordöstlichen unb einen südwestlichen. Beibe
zirka 2 Meter hoch sind umgeb en von einem 1.80 Dieter
breiten unb 1 Diet er tiefen Graben unb einer 0.80-1.30
Diet er dicke n Umfassungsmauer. Das Innere ber Orme
beträgt ca. 16 Quadratmeter, kaum groß genug für eine
Wächterwohnung, geschweige benn für größere Cruppen-1)
Eida ist keltisch (holder) und mag „Plein“ bedeuten (Eopfnet). 16