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Full text : Heimatliche Untersuchungen Clunia

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so auch um Salzburg zu finden sind und es wäre mögl ich,
daß diese übereinanderliegenden Gewölbe irgend einen
Bezug hatten auf bie To ten, sei es zum Aufbewahren
der Urnen, ber Tragba hre n, zur De rbr ennung ber Leichen
usw., weil diese Keller wohl zu klein sind für Dieh= unb
Oferdeställe ober Dorratskammern.

Es ist ja bekannt, daß bei Kellergrabungen, Derebnen
 von Heckern unb Abgraben von Hügeln mit unscheinbaren
 Fund geg enständen , bie oft hohen Altertums:
wert haben, sehr oberflächlich umgegangen wirb. Auch
wendet man sich öfters an bie f alsche Adresse , wie nachstehend
 er Grabfund beweist. Am 3. mär3 1918 erzählte
mir Josef Kathan, h.-Nr. 159 in Cufers, daß er im Sahre
1904 einen kleinen Hügel auf feinem bortigen Ucker perebnete,
 oirka ein Meter tief stieß er auf einen umfangreichen
 Stein. Nach (Ent fer nung bief es Blockes und anberer
 schwerer S teine, wobei ihm ein Arbeiter behilflich
wär, kam ein vollständig un ver sehrtes Skel ett eines uns
gewö hnlich g rossen Menschen mit vollstä ndigem Gebiß
unb mit beil iegenden zugehauenen Steinen (Ste in berle?)
auf bem Sanbe zum Dorschein. (Er ma chte bie Anzeige ber
ber k. k. Gendarmerie in Feldkirch unb mußte auf beren
Befehl bie Gebeine auf bem Sriedhofe in Göfis be»
grabe n. Diese Schilderun g zeigt doch deutlich, daß wir es
nier wahrscheinlich mit einem hünen- ober Keltengrabe,
bas für bie Wissenschaft von großem Werte gewese n wäre,

zu tun haben. . •

In ber Parzel le Dums mit 17 Häusern ftnb ber Baus
art nach bie ältesten Gebäude ber Gemeinde, barunter 5
mit Römerkeller n. Die Ausze nmaue rn dieser Wohnungen
ragen 3 bis 5 Meter in bie höhe unb finb von solche r
Stärke, daß bar aus geschlossen werb en kann, bie Käufer

feien z weistöck ig gewesen.

3n ber Witte bes Weilers liegt das Haus

nr. 194,

(Eigentümer: Joh ann Künzle.

Durch eine steile, gewunbene Steint r eppe gelangt
man zu zwei ebenerbigen, gewölbte n Römerkeltern, einem
groszen unb einem kleine rn. Die Ba uart derselben ist gleich
jener zwei ber Witwe Wofer in Pfib. Die Rufee nma uern
ragen noch 3 Weter über ben (Erbboben. Der größe re
Keller, 8 Weter lang, 5 breit, 3 hoch, mit Gußgewölbe
            
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