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Full text : Heimatliche Untersuchungen Clunia

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Nach Durch l esung der Abhandlungen über die ses
Kloster Huberts und rechnend mit der Möglichkeit, daß
dasselbe im Gemeindegebiet Göfis noch Spu ren hinterlassen
 haben kö nnte, bestieg Derfasser wiederh olt die
heidenburg. Nach ge nauer Untersuchung ergab sich, daß
die Mauern der Burgruinen direkt auf Felsen stehen,
nicht auf früheren Burgmauern aufgebaut sind, und daß
die Annahme, es habe auf der Fläc he der Heide nburg jemals
 ein Klost er besta nden, des b eschränkt en Raumes
wegen zu gewagt ersc heint. .

(Ebensowenig glaubhaft erscheint die Ansi cht, daß
die Rui nen eines ehemali gen Kloster s später mit dem
Ramen „heidenburg" belegt worben feien.

Klein nächster Gedan ke war: Wenn Cuberis, Cobris,
Cubris id entisch mit Œufe rs, Parzelle im h eutigen
Göfis , ist, so muß die St elle dieses ehemaligen Klosters in

der Parzelle Hufers selbst liegen.

Croß mehrmaligen Abgehens der Hügel, Wiese n
und Aeck er zwis chen Hufers, Dier häuser und Pfiß, ebe nso
der Hügel und des Wa lbes gegen Dalduna nördl ich von
Hufers waren keine Ueb erreste noch Spuren eines ehemaligen
 Klost ers zu find en. Wohl aber fanb ich auf ben
Tufnerbühein bie Richtun g ber ehemaligen Römerstraße,
welche in ben hollaweg mündete.

Jch frug wiederholt alte Ceute, ob ihnen nicht s von
einer Ueberlieferung über ein einstiges, hier gestandenes
Kloster in Erinnerung fei, ob keine Kapelle in Göfis
unb feinen Dielen Parzellen bem hl. Johanne s geweiht
wäre ober bas Bild bes heiligen irgend wo besonders Derehrt
 wür be, ob nicht ir genb ein Hut, eine Wiese, ein
Bac ben Namen Johannesgut, Johanneswi e se, Johannes:
bach führe, ob es nicht irgen dwo Klosterw i ese, Klos t erbühel
hießze. 3ch bekam keine bejahende Ruskunft.

Neben bei fleizi g nach Römerkellern suchend, führt e
mich mein Weg über „Auf Sag" nach Rungels. Auch hier
war Don Cub eris nichts bekannt .

3m Walbe „Auf Sax" zi ehen sich gegen Rank weil
unb gegen ben „Kojer" 480—500 Weier lange mauern
von zusammeng e tragenen Ste inen, aufgef ührt zum Ab.
sperren unb zur Sicherung bes Diehe s auf ber Weibe.
Ebenso lieg en eine menge loser Steine im b ortigen Walbe,
bie Dielleicht d arauf schließen lassen, daß einstens ein
größeres Gebäude an dieser St elle gestanden. Ueber bie 19*
            
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