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Full text : Heimatliche Untersuchungen Clunia

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schwachen Widers t and, versuchten zu fl iehen, wurden aber
ohne viele Mühe eingefangen und gefesselt. Als die Sarazenen
 am folgenden Tage ben hohen Rang bes Abtes
erkan nt hatten, behandel te n sie ihn mit mehr Rüc ksicht
unb tarn en mit ihm überein, sein Lösegeld auf 1000 Pfund
Silber anzusetzen. Jeder ber Räuber sollte ein Pfund
erha lten. Ein Bote wurde deshal b nach bem Klost er
Cluny geschickt unb daselbst verursachte bie Unglücsbotscha
 ft großes Herzeleid. Durch ben Verkauf kostbaren
Rirchenschmuckes unb durch r eiche B eisteuern frommer
Seelen war bie damals sehr hohe Summe zusammengebrac
 ht unb bem Abte bie Freiheit wieder geg eben."

Nach bem Lösegeld von 1000 Pfund Gil bet zu sch lie gen
waren 1000 Mann Saraz enen bei diese m Aeberfalle
beteiligt, eine für damalige Zeit hohe 3ahl. Bedrohl ic he
Umstände veranlaßten inde ssen doch die Muhammedaner,
 ihr Standquartier auf ben Hochalpe n zu verlassen
 unb sich nach Fraxinetum zurückzuziehe n 972. Die
A lpenpässe wu rben wieber frei.

Die Zerstörung von Fraxinetum .

Das deutsche Kaisertum, bie einz ige Macht, welche
bem sara zenischen R äu berwesen in ben Alpen erfolgreich
hätte ein Ziel setzen kön nen, begnü gte sich mit einer di plomatischen
 Unterhandlung, bie aber resultatlos verlief.

Abt Joha nn von Gorze wurbe 953 von Otto I. nach
Spani en gesandt. Ueber seine G e sandtschaft besitzen wir
eine ausführliche Darstellung in feine r Lebensbeschreibung.
Wäh rend f eines mehrjähr igen Aufenthaltes in Spanien
 wurbe ber Hof beamte Recemund als Gesandter bes
Chalifen an Otto I. abgeordnet; er erhiel t als Lohn
für bie Uebernahme ber Gesandtschaft bas Bistu m Elvira.
956 war Recemund bei Otto in Frankfurt a. %. Durch
biefe Ge san dtschaft sollte ber Chalif Abd-ar-Rahman III. III.
            
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