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dazugehörigen Alpen wären unter allen F rastanzeralpen am ehesten
mit der Alpe Amerlug zu decken. Aber auch an Teile des heutigen
Amerlügen, Frastafeders, Stutz kann ged acht wer den. Der k önigliche
Wald ist hier besonders gut (silva optima). Sowoh l der unverbrauchte
Boden der Gegend Schildr ie d, Marie x und Frastafeders
wie der Berglehne lief erte beste Voraussetzungen. Sofern es Wald
an der Ill war, mag er als Fichtenwald in Zeite n, wo die Ill nicht
so übe rwuhrte, schließlich immer wiede r zu schönem W achstum
gekommen sein.
Königsgut fin den wir auch in Beschling und zwar sogar
gle ichviel A ckerland wie die curtis Frast inas zählte. Kleinere
Gutstei le in Be schling selbs t und in T h ü r i n g e n und in ande ren
Orten bilden die Vorwerke zum königlichen Beneficium in Be schling.
.
Auf dem rechten Ufer der Ill hat ein könig lic her Jäger in der
villa Göfis ein kleines Beneficium inne. Daneben ist dort ein
noch kleineres Gut ausgetan.
Bis zum nächsten Herrenhof tre ffen wir fast ausschließlich
Ausstattungen der königlichen Eigenkirchen an; wir begegnen
eben jetzt einer Reihe von königlichen Eigenk irchen, so in Nenz
i n g, wo die Kirche den Zehnt außer von der villa s elbst noch
von Beschling, von Schlins und Röns bezieht.
Die Kirc he in Sa tt e i n s hat auch ein kleines Gut in S c h n if
is und Schlins . Daneben hat allerdings ein gewisser Muot olf
in Satteins ein kleine s Stück Wiesland.
Ebenso sind neben den zwei königlichen Eige nkirchen in
Schlins,1) die keine Zeh nbere chtigun g geh abt zu haben scheinen,
und ihrer kleinen Ausstattung ebendort auch zwei Mansen vergabt.
Die zwei Kirch en in Schnifis müssen sich allerdings mit dem
Zehnt von der villa s elbst und von Düns begnügen. Ebenso
gehört in ihren Bereich der Zehnt mit der Kirche von Thürin
gen, die ihre rseits einen Mansus inne hat. Auch dadurch ist ein
gewisses Band um Schnifis, Düns und Thüringen gesc hlu ngen,
daß die Kirchen in einer und derselben Hand lagen, nämli ch eines
1) Den ersten Anhaltspunkt für eine Kirc he in Schli ns gewinnt man in
einer St. Ga ller Urkunde jedenfalls schon vor 820 (Helbok Reg. 32; Hilarius-Kirche,
Reg. 29 und 44).