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Full text : Wilhelm Benger Söhne Bregenz. Anmeldung zum Leistungskampf 1941/42

-7-stellung

 vorzüglicher Erzeugnisse gerichtet, stets aber auch -
keine Versuche und keine Umstellung scheuend - allem Neuen aufgeschlossen.
 So haben wir uns durch Generationen bemüht, dem Vermächtnis
 unserer Vorfahren gerecht zu werden und wir freuen uns
gerade im heutigen Leistungskampf des deutschen Volkes altes
Wissen und reiche Erfahrungen in die Wagschale werfen zu dürfen
und mit unserem ganzen Können an der Meisterung auch aller ausserordentlichen
 Aufgaben mitzuarbeiten, die, wie der ganzen Nation,
auch der Industrie gestellt sind.

Nach der im Jahre 1685 erfolgten Aufhebung des Ediktes
von Nantes (1598) flüchteten verschiedene Strumpfwirker ("maitres
fabriquants de bas" damals genannt) mit ihren Familien nach Deutschland
 und bürgerten dort den (1589 in England erfundenen) Wirkstuhl
ein. Unter diesen "Refugies", welche in Deutschland den Grund zu
dem Gewerbe der Strumpfwirkerei legten, befanden sich auch die Angehörigen
 der Familie Benger. Sie kamen aus dem Elsass nach dem
damaligen Herzogtum Württemberg und liessen sich teils in Stuttgart
und Umgebung, teils in der Nähe von Tübingen nieder.

Gemäss alter Familientradition musste mindestens einer
der Söhne bei der Strumpfweberzunft verbleiben, was auch das noch
vorhandene Meisterbuch der Stuttgarter Zunft vom Jahre 1750 beurkundet.
 In demselben sind als Meister eingetragen:

175o Johannes Benger, Beisitzer
1780 Johannes Benger, Meister
1784 Ludwig Benger
1799 Christian Fr.Benger
1825 Carl Benger
1857 Carl Benger, Oberzunftmeister.
Der eben genannte Oberzunftmeister Carl Benger (1788 -
1849) zeichnete sich, obgleich er mit den schwierigsten Verhältnissen
 zu kämpfen hatte, durch einen offenen Sinn und ein reges
Streben nach Fortschritt aus.Als die Zeulenrodaer Verbesserungen
            
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